Pressemitteilungen - Hymer News
Jahresabschluss des HYMER-Konzerns
Jahresfehlbetrag durch hohe Restrukturierungsaufwendungen beeinflusst
- Umsatz und Ergebnis gegenüber Vorjahr stark rückläufig
- Jahresverlust wesentlich durch Einmalaufwendungen und Risikovorsorge geprägt
- HYMER setzt Restrukturierungskurs fort, Maßnahmen beginnen zu greifen
Bad Waldsee, 29.12.2009 – Der Konzernjahresabschluss der an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten HYMER AG für das Geschäftsjahr 2008/09 ist ab sofort auf der Homepage des Unternehmens („hymer.com“) einsehbar. Der Abschluss zum 31. August 2009 ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young versehen. Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf minus 42,7 Mio. Euro (Vorjahr plus 17,3 Mio. Euro). Dieser Verlust ist ganz wesentlich durch die umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr bestimmt. So resultieren knapp zwei Drittel des Ergebnisses aus Aufwendungen für Sozialpläne, außerplanmäßigen Abschreibungen und Wertberichtigungen sowie aus sonstigen Einmalaufwendungen.
Geschäftsentwicklung des HYMER-Konzerns im Berichtszeitraum
Die rezessive Absatzentwicklung der gesamten Fahrzeugindustrie setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch im Bereich der Freizeitfahrzeuge weiter fort und beeinflusste daher auch Europas führenden Hersteller von Reisemobilen stark. So gingen die Umsätze der im HYMER-Konzern zusammengefassten Gesellschaften infolge der massiv reduzierten Nachfrage deutlich zurück und erreichten konsolidiert nur noch 654,5 Mio. Euro (Vorjahr 913,2 Mio. Euro). Dies entspricht einem Rückgang um rd. 28 %.
Die initiierten Programme zur Anpassung der Produktionskapazitäten an die rückläufige Nachfrageentwicklung zeigten bei den Personal- und Sachkosten erste, wenn auch noch nicht ausreichende Wirkungen. So reduzierte sich der Personalaufwand um gut 5 % auf 129,9 Mio. Euro (Vorjahr 137,4 Mio. Euro). Hierin enthalten sind Einmalaufwendungen für Sozialpläne in Höhe von 13,1 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen infolge restrukturierungsbedingter Einmalaufwendungen auf 63,1 Mio. (Vorjahr 59,6 Mio. Euro). Hierin sind gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Mio. Euro erhöhte Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie restrukturierungsbedingt höhere Beratungskosten von 1,2 Mio. Euro. enthalten Durch die hohen Wertberichtigungen wird insbesondere Vorsorge für mögliche Ausfallrisiken bei Forderungen gegenüber Absatzpartnern getroffen.
Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf minus 42,7 Mio. Euro (Vorjahr plus 17,3 Mio. Euro). Im Vorratsvermögen gelang es im abgelaufenen Geschäftsjahr, die überhöhten Bestände an Fahrzeugen deutlich zu reduzieren. Aktuell fertigen die HYMER-Konzernunternehmen nahezu ausschließlich auftragsbezogen. Trotz des hohen Jahresfehlbetrags verfügt der HYMER-Konzern weiterhin über eine solide Eigenkapitalausstattung und weist zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 37,6 Prozent aus (Vorjahr 40,4 Prozent).
Ausblick
Der HYMER-Konzern wird seinen eingeschlagenen Restrukturierungskurs auch im neuen Geschäftsjahr 2009/10 konsequent fortsetzen. Nachdem die im abgelaufenen Geschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Anpassung der Konzernkapazitäten an das Nachfrageniveau zu greifen beginnen, hängt die weitere Geschäftsentwicklung nun maßgeblich vom Fortschritt der konjunkturellen Erholung in 2010 ab. Vor dem Hintergrund seiner guten Wettbewerbsposition sieht sich der Konzern auch in der aktuellen Absatzsituation gut gerüstet. Falls die aktuelle wirtschaftliche Aufhellung weiter anhält, sollte sich dies bereits im laufenden Geschäftsjahr des HYMER-Konzerns positiv niederschlagen und zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Einmalaufwendungen führen. Angesichts der Unsicherheiten über die weitere konjunkturelle Entwicklung sieht der Vorstand von einer konkret bezifferten Prognose für das laufende Geschäftsjahr ab, angestrebt wird aber auf jeden Fall ein ausgeglichenes Konzernergebnis vor Einmalaufwendungen.
Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung liegen in einer etwaigen erneuten konjunkturellen Eintrübung im kommenden Jahr sowie in möglichen Schwierigkeiten einzelner Absatzpartner des Konzerns. Selbst für diesen Fall verfügt der HYMER-Konzern aus heutiger Sicht aber über genügend Reaktionspotenzial und ausreichende finanzielle Substanz, um die nachhaltige Stabilität des Unternehmens sicher zu stellen und seine führende Marktstellung bei Reisemobilen in Europa zu behaupten.
Bad Waldsee, 29. Dezember 2009
HYMER Aktiengesellschaft
- Umsatz und Ergebnis gegenüber Vorjahr stark rückläufig
- Jahresverlust wesentlich durch Einmalaufwendungen und Risikovorsorge geprägt
- HYMER setzt Restrukturierungskurs fort, Maßnahmen beginnen zu greifen
Bad Waldsee, 29.12.2009 – Der Konzernjahresabschluss der an der Frankfurter Wertpapierbörse notierten HYMER AG für das Geschäftsjahr 2008/09 ist ab sofort auf der Homepage des Unternehmens („hymer.com“) einsehbar. Der Abschluss zum 31. August 2009 ist mit dem uneingeschränkten Bestätigungsvermerk der Wirtschaftsprüfungsgesellschaft Ernst & Young versehen. Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf minus 42,7 Mio. Euro (Vorjahr plus 17,3 Mio. Euro). Dieser Verlust ist ganz wesentlich durch die umfangreichen Restrukturierungsmaßnahmen des Unternehmens im abgelaufenen Geschäftsjahr bestimmt. So resultieren knapp zwei Drittel des Ergebnisses aus Aufwendungen für Sozialpläne, außerplanmäßigen Abschreibungen und Wertberichtigungen sowie aus sonstigen Einmalaufwendungen.
Geschäftsentwicklung des HYMER-Konzerns im Berichtszeitraum
Die rezessive Absatzentwicklung der gesamten Fahrzeugindustrie setzte sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auch im Bereich der Freizeitfahrzeuge weiter fort und beeinflusste daher auch Europas führenden Hersteller von Reisemobilen stark. So gingen die Umsätze der im HYMER-Konzern zusammengefassten Gesellschaften infolge der massiv reduzierten Nachfrage deutlich zurück und erreichten konsolidiert nur noch 654,5 Mio. Euro (Vorjahr 913,2 Mio. Euro). Dies entspricht einem Rückgang um rd. 28 %.
Die initiierten Programme zur Anpassung der Produktionskapazitäten an die rückläufige Nachfrageentwicklung zeigten bei den Personal- und Sachkosten erste, wenn auch noch nicht ausreichende Wirkungen. So reduzierte sich der Personalaufwand um gut 5 % auf 129,9 Mio. Euro (Vorjahr 137,4 Mio. Euro). Hierin enthalten sind Einmalaufwendungen für Sozialpläne in Höhe von 13,1 Mio. Euro. Die sonstigen betrieblichen Aufwendungen stiegen infolge restrukturierungsbedingter Einmalaufwendungen auf 63,1 Mio. (Vorjahr 59,6 Mio. Euro). Hierin sind gegenüber dem Vorjahr um 8,8 Mio. Euro erhöhte Wertberichtigungen auf Forderungen aus Lieferungen und Leistungen sowie restrukturierungsbedingt höhere Beratungskosten von 1,2 Mio. Euro. enthalten Durch die hohen Wertberichtigungen wird insbesondere Vorsorge für mögliche Ausfallrisiken bei Forderungen gegenüber Absatzpartnern getroffen.
Das Konzernergebnis nach Steuern beläuft sich auf minus 42,7 Mio. Euro (Vorjahr plus 17,3 Mio. Euro). Im Vorratsvermögen gelang es im abgelaufenen Geschäftsjahr, die überhöhten Bestände an Fahrzeugen deutlich zu reduzieren. Aktuell fertigen die HYMER-Konzernunternehmen nahezu ausschließlich auftragsbezogen. Trotz des hohen Jahresfehlbetrags verfügt der HYMER-Konzern weiterhin über eine solide Eigenkapitalausstattung und weist zum Bilanzstichtag eine Eigenkapitalquote von 37,6 Prozent aus (Vorjahr 40,4 Prozent).
Ausblick
Der HYMER-Konzern wird seinen eingeschlagenen Restrukturierungskurs auch im neuen Geschäftsjahr 2009/10 konsequent fortsetzen. Nachdem die im abgelaufenen Geschäftsjahr eingeleiteten Maßnahmen zur Anpassung der Konzernkapazitäten an das Nachfrageniveau zu greifen beginnen, hängt die weitere Geschäftsentwicklung nun maßgeblich vom Fortschritt der konjunkturellen Erholung in 2010 ab. Vor dem Hintergrund seiner guten Wettbewerbsposition sieht sich der Konzern auch in der aktuellen Absatzsituation gut gerüstet. Falls die aktuelle wirtschaftliche Aufhellung weiter anhält, sollte sich dies bereits im laufenden Geschäftsjahr des HYMER-Konzerns positiv niederschlagen und zu einer Verbesserung des operativen Ergebnisses vor Einmalaufwendungen führen. Angesichts der Unsicherheiten über die weitere konjunkturelle Entwicklung sieht der Vorstand von einer konkret bezifferten Prognose für das laufende Geschäftsjahr ab, angestrebt wird aber auf jeden Fall ein ausgeglichenes Konzernergebnis vor Einmalaufwendungen.
Risiken für die weitere Geschäftsentwicklung liegen in einer etwaigen erneuten konjunkturellen Eintrübung im kommenden Jahr sowie in möglichen Schwierigkeiten einzelner Absatzpartner des Konzerns. Selbst für diesen Fall verfügt der HYMER-Konzern aus heutiger Sicht aber über genügend Reaktionspotenzial und ausreichende finanzielle Substanz, um die nachhaltige Stabilität des Unternehmens sicher zu stellen und seine führende Marktstellung bei Reisemobilen in Europa zu behaupten.
Bad Waldsee, 29. Dezember 2009
HYMER Aktiengesellschaft
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