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Geschäftsbericht 2004/2005
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Bericht des Vorstands

Marketing und Vertrieb

Die Branchenentwicklung

Das Weltwirtschaftssystem befindet sich im Umbruch. Die westlichen Nationen sehen sich mit einer stärker werdenden Ostwirtschaft und einem boomenden asiatischen Markt konfrontiert. Außerdem müssen viele der bestehenden Sozialsysteme unter den veränderten Rahmenbedingungen umgebaut werden. Europa befindet sich inmitten dieser Entwicklung. Dabei stehen einige europäische Länder, die frühzeitig notwendige Wirtschafts- und Sozialreformen eingeleitet haben, besser da als andere. Während Großbritannien, die Niederlande und besonders die skandinavischen Länder stabile Systeme aufweisen, leidet Deutschland unter Reformstau und dem sehr schwachen Binnenmarkt.

Vor diesem Hintergrund war die wirtschaftliche Entwicklung der deutschen Caravaning-Industrie in der Saison 2004/05 dennoch positiv geprägt. Die starken Exportmärkte kompensierten die Schwäche des Binnenmarktes. Außerdem hat sich erfreulicherweise die deutsche Tourismus-Industrie — und dazu gehören auch das mobile Reisen und die entsprechende Fahrzeug-Industrie — positiv von der allgemeinen wirtschaftlichen Konjunktur abgekoppelt. Eine bedenkliche Entwicklung, die besonders die Hersteller von Caravans und Reisemobilen belastet, nehmen die Preise der Rohstoffressourcen. In vorderster Front steht der Ölpreis. Mit einer Rekordmarke von knapp unter 70 US-Dollar pro Barrel (159 Liter) verdoppelte er sich fast im Vergleich zum Vorjahr. Dies führte automatisch zu einer enormen Verteuerung der Folgeprodukte wie PUAL-Schaum, Klebstoffe und Lacke.

Aber auch andere Rohstoffe werden durch die stetig steigende Nachfrage aus China und zunehmend auch aus den osteuropäischen Ländern negativ beeinflusst. So stiegen beispielsweise die Preise für Propylen, als Basis für die Kunststoffteil-Fertigung, sowie von Kupfer um circa 20 %. Der enorm hohe Stahlpreis und die teilweise dadurch gestiegenen Chassiskosten verschärfen die wirtschaftliche Situation der Hersteller zusätzlich.

Diesen schwierigen Rahmenbedingungen begegnen die Unternehmen der Caravaning-Industrie mit internen Maßnahmen, die die jeweils hauseigene Produktivität steigern. Nach außen wird der Verbraucher durch zahlreiche innovative Produktentwicklungen und attraktive Marketingmaßnahmen immer wieder neu zum Kauf animiert.

Die Gesamtheit aller internen und externen Maßnahmen zeichnet — je nach Absatzmarkt und Produktgruppe — ein unterschiedliches Bild. Dennoch blickt die deutsche Caravaning-Industrie im Vergleich zu vielen anderen Wirtschaftszweigen europaweit letztendlich doch auf ein zufrieden stellendes Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr.

Der Produktbereich Caravan

Die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts aktuelle Statistik der European Caravan Federation (ECF) dokumentiert, dass vom 1. September 2004 bis zum 31. August 2005 europaweit 121.692 Caravans neu auf den Markt kamen; ein leichter Rückgang um 0,6 % im Vergleich zum Vorjahr.

Europäischer Spitzenreiter beim Absatz von Caravans war — auf Verkaufszahlen an Endkunden basierend — Großbritannien mit 35.395 Caravans (- 2,6 %). Zweitstärkster Markt (hier auf Zulassungszahlen basierend) war Deutschland mit 21.367 (- 0,6 %) neu zugelassenen Caravans vor den Niederlanden mit 19.182 (- 14,3 %) Einheiten. Prozentual zeigte Italien mit einem Plus von 18,6 % (3.690 Einheiten) in Europa die stärkste Entwicklung.

Für die deutsche Industrie verlief die Exportsaison recht erfreulich. Alle Quartalszahlen zeigten einen positiven Trend, das Ausfuhrvolumen stieg vom 1. Oktober 2004 bis zum 30. Juni 2005 um 12,0 % auf insgesamt 36.654 Einheiten.

Auf dem Binnenmarkt begann die Saison 2004/05 für die Branche verhalten. Die Quartalszahlen zeigten im Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen. Mit Abschluss der Saison am 31. August 2005 vermeldete die Branche mit 21.367 Einheiten (- 0,6 %) ein leichtes Minus.

Die deutschen Hersteller schafften es, den unterschiedlichen Marktentwicklungen in Europa im Rahmen ihrer Produktionsplanung angemessen Rechnung zu tragen. Im vierten Quartal 2004 und im zweiten Quartal 2005 stiegen die Produktionszahlen prozentual zweistellig. Auf Basis der vorliegenden Zahlen wurden vom 1. Oktober 2004 bis 30. Juni 2005 exakt 55.838 Caravans produziert; eine Steigerung um 4.132 oder 8,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.

Der Produktbereich Reisemobil

Der europäische Reisemobilmarkt zeigte bis auf Österreich, Portugal und Spanien in allen Ländern positive Absatzzahlen. Das Reisemobil hat kontinuierlich an Attraktivität gewonnen und scheint auch unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen kaum an Zugkraft zu verlieren. Die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts vorliegende ECF-Statistik dokumentiert vom 1. September 2004 bis zum 31. August 2005 europaweit 78.073 neu zugelassene Reisemobile; ein Plus von 9,6 %.

Das größte Absatzvolumen verzeichnete Deutschland mit 20.203 Einheiten (+ 6,8 %), gefolgt von Frankreich mit 20.077 (+ 13,5 %) sowie Italien mit 14.723 Einheiten (+ 4,5 %). Prozentualer Gewinner in Europa war, wenn auch mit kleinerem Volumen, wie im Vorjahr Dänemark mit einem bemerkenswerten Plus von 56,5 % (1.634 Einheiten).

Der Export deutscher Reisemobile boomte im Laufe der Saison 2004/05. Die Quartalszuwächse lagen zwischen 20,0 und 46,3 %. Vom 1. Oktober 2004 bis zum 30. Juni 2005 wurden insgesamt 13.614 deutsche Reisemobile exportiert; eine bemerkenswerte Steigerung um 30,7 %.

Der Binnenmarkt zeigte ebenfalls eine positive Entwicklung. Alle Monats- und Quartalserhebungen präsentierten steigende Zahlen, sodass die Saison zum 31. August 2005 mit 20.203 neu zugelassenen Reisemobilen oder einem Plus von 6,8 % schloss. Die Produktion von Reisemobilen passten die Hersteller flexibel der Marktnachfrage an. Bedingt durch den Exportboom schwankten die Zuwächse bei den Quartalserhebungen zwischen 20,6 und 36,6 %. Im Vergleich zum Vorjahr wurden vom 1. Oktober 2004 bis zum 30. Juni 2005 insgesamt 28.444 Reisemobile hergestellt; eine Steigerung um 27,5 %.

Die Entwicklung der HYMER AG

Der Produktbereich Caravan „Hymer wächst in schwierigem Marktumfeld“ titelte eine bekannte Sonntagszeitung Anfang 2005. HYMER gelang es, mit innovativen Produkten, wie dem Eriba- Nova und dem Eriba-Living sowie einem kundengerechten Marketing auch im Branchenvergleich bemerkenswerte Erfolge zu erzielen.

Entsprechend vermeldete die HYMER AG für den deutschen Caravanmarkt mit 1.448 verkauften Einheiten für die Saison 2004/05 ein erfreuliches Plus von 16,4 %. Der Export verlief noch erfolgreicher; hier verzeichnete HYMER mit 2.646 Einheiten einen bemerkenswerten Zuwachs von 25,8 %. Kumuliert bedeutete dies für die HYMER AG einen Caravan- Gesamtabsatz von 4.094 Einheiten (+ 22,3 %). Im Rahmen dieser Marktentwicklung steigerte HYMER die Caravan-Produktion um 17,1 % auf 4.074 Einheiten. Die Entwicklung der Absatzzahlen im Inland hat zu einer Erhöhung der Umsatzerlöse um 19,8 % auf 16,3 Mio. Euro geführt. Im Exportbereich erzielte HYMER mit einem Umsatz von 28,4 Mio. Euro ein Plus von 34,4 %. Kumuliert bedeutete dies in der abgelaufenen Saison im Caravanbereich einen Umsatz von 44,7 Mio. Euro (+ 28,7 %). Auf Basis des Gesamtvolumens der HYMER-Freizeitfahrzeuge betrug der Absatzanteil der Caravans im abgelaufenen Geschäftsjahr 38,8 % und der entsprechende Umsatzanteil 12,6 %.

Der Produktbereich Reisemobil

Die HYMER AG war im Geschäftsjahr 2004/05 produktübergreifend mit einer Modelloffensive angetreten. Mit drei Caravan- und 12 Reisemobil- Baureihen avancierte das Unternehmen zum Vollsortimenter der Branche. Auch die Marketingstrategie der Premium- und der Classic-Line war durchaus zielgruppengerecht. Dennoch musste HYMER auf dem deutschen Markt leichte Einbußen hinnehmen. So verkaufte HYMER in der Saison 2004/05 in Deutschland 2.504 Reisemobile. Dies bedeutete einen Rückgang um 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Positiv beeinflusst wurde diese Zahl durch die Mobile von Niesmann+Bischoff, die gesellschaftsrechtlich zur HYMER AG gehören, und diesmal auf dem deutschen Markt mit insgesamt 307 Reisemobilen ein Plus von 34,1 % zum Gesamtergebnis beisteuerten.

Das Exportgeschäft konnte auf hohem Niveau zwar zulegen, aber die Verluste auf dem Binnenmarkt nicht vollends kompensieren. Insgesamt exportierte HYMER 3.959 Reisemobile (+ 3,0 %). Hier trug Niesmann+ Bischoff mit insgesamt 210 Reisemobilen (+ 14,1 %) ebenfalls positiv zur Statistik bei.

Der Marktlage entsprechend hat HYMER die Produktion angepasst und in der Saison 2004/05 (inklusive 530 Einheiten von Niesmann+Bischoff) insgesamt 6.585 neue Mobile (- 1,1 %) produziert. Auf Basis dieser Zahlen verbuchte HYMER im Reisemobilbereich einen Gesamtumsatz von 289,2 Mio. Euro (- 0,6 %). Dies bedeutet einen Umsatzrückgang um 1,8 Mio. Euro.

Insgesamt wuchs der Absatz von Caravans und Reisemobilen der HYMER AG auf 10.557 Einheiten, gleichbedeutend mit einem Plus von 7,0 % im Vergleich zum Vorjahr.

HYMER - Marken und Produkte

HYMER

Seit knapp 50 Jahren produziert HYMER im oberschwäbischen Bad Waldsee Caravans und seit mehr als 30 Jahren auch Reisemobile. Mit unerschöpflicher Innovationskraft und qualitativ hochwertiger Produktion gehört HYMER nicht nur zu den traditionsreichsten Freizeitfahrzeug-Herstellern in Deutschland, sondern genießt auch den Ruf des Marktführers in Europa.

Mit den neuen Produktentwicklungen im Berichtszeitraum, darunter eine Reisemobil- und eine Caravan-Premiere, wird HYMER diese Marktposition auch in Zukunft verteidigen. 13 Reisemobil- und vier Caravan-Baureihen repräsentieren für die neue Saison das größte Produktangebot, das es in der Firmengeschichte je gegeben hat.

Dabei kann der HYMER-Kunde trotz Serienfertigung durch unterschiedliche Farbvariationen und Ausstattungsmodule sein ganz persönliches Fahrzeug zusammenstellen. Denn Individualität ist Trumpf! Erstmals gibt es kaum noch rein weiße Reisemobile und Caravans bei HYMER. Dem Kunden stehen mittlerweile mehr als 20 Farbvarianten — diverse Ausführungen von Rot, Blau, Silber, Grau, als kombinierte Farb- oder Komplett-Metallic-Lackierung — zur persönlichen Gestaltung seines Fahrzeugs zur Verfügung. Diese Gestaltungsmöglichkeit durch Mehrfarbigkeit auf dem Niveau der Automobil- Industrie setzt sich nahtlos im Innenbereich der HYMER-Fahrzeuge fort.

Erstmals präsentiert HYMER mit „Stilwelten“ für alle Premium-Line-Modelle äußerst exklusive und individuelle Ausstattungsvarianten. Die Sonderausstattungen der Stilwelten bestehen aus fünf in Material, Design und Ausführung festgelegten Kombinationen, die jeweils mit entsprechender Polstermachart, eigenen Stoffen und Gardinen exakt aufeinander abgestimmt sind und wiederum stilistisch mit Tisch-, Küchen-, Bad- und Thekendekor sowie Teppichboden korrespondieren.

Technische Neuerungen wie der optimierte Panorama-Dachlüfter, die Installation von Flachbildschirmen sowie verbesserte Ausführungen der Aufbautüren sind bei HYMER schon fast alltäglich. Herausragend sind jedoch selbst für den Marktführer Innovationen wie das Angebot von statischem Kurvenlicht und die zum Teil sogar serienmäßige Ausstattung mit Brennstoffzellen zur autarken Stromversorgung. Als zunehmend erfolgreich erweist sich auch die Marketingstrategie der Differenzierung zwischen Premium-Line- und Classic-Line-Fahrzeugen. Letztere ermöglichen gerade Neuinteressenten den Einstieg in die mobile Freizeit mit einem „HYMER“, der Qualität und Komfort im Rahmen einer Basisausstattung zu einem äußerst attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis bietet.

HYMER Reisemobile

Hymer Van
Die Reisemobil-Premiere spiegelt die (marketingtechnischen) Zeichen der Zeit und die Wünsche vieler Kunden wider. Der Hymer Van begeistert nicht nur durch sein gelungenes (mehrfarbiges) Außendesign, sondern auch durch seine Pkw-Maße, seinen Pkw- Komfort und letztendlich auch durch seinen Pkw- Preis. Das ideale Zwei-Personen-Fahrzeug bietet auf einer Ebene alle Funktionsräume eines voll ausgestatteten Reisemobils. Neu ist, dass der Hymer Van auf Ford vorfährt — eine Erweiterung des Chassisangebots; nicht zuletzt auch im Interesse vieler starker Exportmärkte und neuer Zielgruppen.

Hymer Exsis
Der Hymer Exsis hat sein Ziel, Trendsetter für die Caravaningbranche zu sein, erreicht. Faktoren wie individuelle Mehrfarbigkeit und komfortable Pkw- Attribute waren Vorbild nicht nur für den Hymer Van, sondern auch für viele Wettbewerbsfahrzeuge.

Hymercamp-Classic
Die sechs Modelle des Hymercamp-Classic, in der Kategorie Alkoven bis 50.000 Euro zum Reisemobil des Jahres 2005 gekürt, bieten gerade jungen Familien ein umfassend ausgestattetes und erschwingliches Alkovenmodell.

Hymercamp GT
Die Hymercamp GT-Baureihe gehört zu den familienfreundlichen Premium-Line-Fahrzeugen, die dem anspruchsvollen Kunden eine höherwertige Ausstattung bei den Alkoven-Mobilen bieten. Bewährt und beliebt sind das HYMER-Techno-Plus-Doppelbodenkonzept, die B-Klasse-Möbel im Dekor Lugano Birnbaum sowie das nach oben schwenkbare Alkovenbett, das zusätzlich das großzügige Wohnraumgefühl eines integrierten Reisemobils vermittelt.

Hymertramp-Classic
Der Markt der teilintegrierten Reisemobile ist in den letzten Jahren am stärksten gewachsen. HYMER hat sich auf diese gestiegene Nachfrage eingestellt. Das preislich günstigste „Classic-Line“-Modell ist der Hymertramp Classic auf Fiat. Erstmals gibt es mit dem Tramp Classic 574 auch einen Teilintegrierten unter sechs Metern Gesamtlänge. Neu und individuell ist das optionale Panorama-Dachfenster, das im Bereich des Fahrerhauses mit bestem Ausblick und hoher Lichtdurchflutung eine exklusive Atmosphäre verbreitet.

Hymertramp GT
Mit dem Hymertramp GT werden überwiegend „junge“ Senioren angesprochen, die öfter und bevorzugt ganzjährig mit einem individuell hochwertigen Zwei-Personen-Mobil unterwegs sein wollen. Individueller Geschmack kann auch hier im Rahmen der Außenlackierung und durch die Wahl einer Stilwelt gezeigt werden.

Hymertramp M GT/ Hymertramp R GT
Reisemobilisten, die auch beim Caravaning mit dem guten Stern auf Europas Straßen unterwegs sein wollen, bekommen mit dem Hymertramp 655 M GT eine teilintegrierte Mercedes- Version. Caravaningfreunde, die als Chassis Renault, den „Createur d’Automobiles“ bevorzugen, können bei den Teilintegrierten von HYMER aus drei Grundrissen wählen.

Hymermobil B-Classic / B-Classic M
Die integrierten Reisemobile von HYMER gelten mit der Bezeichnung Hymermobil als Deutscher Standard oder Gattungsbegriff für ein Reisemobil generell. Die B-Classic-Baureihe ist der preiswerteste Einstieg in die Welt integrierter Reisemobile. Schlichte Eleganz, gepaart mit fortschrittlicher Technik, zeichnet diese Baureihe aus. Auf vielfachen Kundenwunsch hat HYMER für das Modelljahr 2006 auch wieder das Hymermobil B-Classic M mit zwei Modellen auf Mercedes-Chassis ins Programm genommen.

Hymermobil B-Klasse / Hymermobil B-Star-Line
Diese bei HYMER erfolgreichste Baureihe wird bevorzugt von Kunden mit ausgeprägtem Markenbewusstsein sowie mit Sinn für klassisch und zeitlos elegantes Ambiente gekauft. Zehn Modelle stehen zur Auswahl. Neben der Möglichkeit des mehrfarbigen Außendesigns bietet die B-Klasse mit den Ausstattungsvarianten der Stilwelten auch innen eine individuelle und exklusive Fahrzeuggestaltung auf höchstem Niveau. Der Erfolg der B-Klasse mit seinen vielen exklusiven Ausstattungsvarianten findet sich natürlich auch in den fünf Modellen des B-Star-Line auf Mercedes-Benz-Chassis wieder.

Hymermobil S-Klasse
Die Königsklasse der HYMER-Reisemobile kombiniert seit Jahren außergewöhnliches Design, neueste Technik und höchsten Komfort. Erfolgreich durchgesetzt hat sich das im letzten Jahr eingeführte Modell S 830 mit L-Sitzgruppe sowie Längs-Einzelbetten im Heckbereich. Mit der S-Klasse erlebt man Luxus pur. Außergewöhnlich ist jedoch die im Reisemobilmarkt weltweit erstmalig serienmäßige Ausstattung mit der Innovationstechnologie einer Brennstoffzelle.

HYMER Caravans

Eriba-Feeling
Die Caravan-Premiere bei HYMER ist der Eriba- Feeling. Beflügelt durch den außerordentlichen Erfolg des Eriba-Nova und auf das gleiche Konzept aufbauend, wurde diese neue Hubdach-Caravan-Baureihe entwickelt. Zwei Modelle vereinen die fahrtechnischen Vorteile eines Hubdach-Caravans mit modernsten Wohnraumanforderungen inklusive Winter— tauglichkeit — und das zu einem attraktiven Preis. Nicht nur innen strahlt dieser Caravan besondere Atmosphäre und Komfort aus, auch außen glänzt er durch Mehrfarbigkeit, Rallyestreifen und ansprechendes Styling.

Eriba-Touring
Kult-Caravan in der Branche und seit fast 50 Jahren Erfolgsmodell bei HYMER ist der Eriba-Touring. Mehr als 70.000 Exemplare sind auf Europas Straßen unterwegs. Zumeist reisefreudige Zwei-Personen-Haushalte, zunehmend auch jüngere Familien, meistens mit Kleinkind, schätzen die noch heute gültigen Vorteile des Klassikers unter den Caravans: Handliche Abmessungen, niedriges Gewicht und erstklassiges Fahrverhalten.

Eriba-Living
Der Eriba-Living spricht mit seinem besonders attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis gerade junge Familien und neue Interessenten an und hat schon jetzt seinen festen Platz im Eriba-Spektrum.Zwölf Modelle bieten eine Vielzahl attraktiver Grundrisse mit Längs-Einzelbetten, mit französischem Bett oder mit Kinderzimmer und Etagenbetten. Bei der letzteren, besonders familienfreundlichen Version mit Heck-Etagenbett, kann auch ein drittes Etagenbett geliefert werden. Angenehm großzügig ist der Innenraum bei drei Modellen mit einer Gesamtbreite von je 2,50 m.

Eriba-Nova
Der Eriba-Nova ist der Shooting-Star unter den HYMER-Caravans. Im vergangenen Jahr komplett neu konzipiert, hat er bei HYMER einen regelrechten Caravanboom ausgelöst. Folge der enormen Nachfrage: 40 Prozent Kapazitätserweiterung, Lieferzeiten und die Produktion auf Monate ausgebucht. Die Premiumklasse der HYMER-Caravans wird mit 17 Modellen angeboten. Es gibt Kinderzimmer- Ausführungen, Längs-Einzelbetten, französische Betten im Bug oder Heck sowie L-Sitzgruppen und unterschiedlich positionierte Gegensitzgruppen. Ein im Markt absolut einzigartiges Modell ist der Eriba- Nova 680 mit französischem Bett im Bug, Rundsitzgruppe in der Mitte sowie „über Eck“ positioniertem Etagenbett im Heck. Diverse nationale und internationale Auszeichnungen dokumentieren das überaus gelungene Konzept.

Niesmann + Bischoff

Seit mehr als 20 Jahren produziert Niesmann+Bischoff exklusive Reisemobile. 1994 begann das Unternehmen in Polch mit der Serienfertigung von Reisemobilen. Mittlerweile werden auf circa 10.000 m2 die Reisemobile mit den Markennamen Clou, Flair und Arto produziert. Seit 1996 gehört Niesmann+Bischoff zur HYMER AG. Über 200 Mitarbeiter sorgen täglich für einen reibungslosen Ablauf in der Produktion, im Service und Kundendienst sowie in der Verwaltung. Bevor eines der Fahrzeuge die Werkshalle verlässt, wird es mehrfach qualitätsgeprüft. So steht der Name Niesmann+Bischoff heute als Synonym für Reisemobile auf höchstem Niveau, wie auch die neue Modellgeneration eindrucksvoll dokumentiert.

Niesmann+Bischoff Arto
Erst im vergangenen Jahr wurde die Baureihe Arto einem kompletten Relaunch unterzogen und dennoch setzte Niesmann+Bischoff für die neue Generation weitere Verbesserungen um. Neben den sieben bestehenden Modellen präsentiert ein neuer Grundriss(Arto 74C) mit einer Gesamtlänge von 7,36 Metern auf Kundenwunsch satten Zuwachs im Wohn- und Heckbereich. Eine neue Winkelküche, eine zusätzliche Couch und ein breiteres Heckbett komplettieren die hochwertige Ausstattung.

Niesmann+Bischoff Flair
Die Baureihe Niesmann+Bischoff Flair geht mit fünf Modellen an den Start. Die erstklassigen Reisefahrzeuge gibt es modellabhängig, den individuellen Kundenwünschen folgend, auf Fiat-Ducato, Mercedes-Benz-Sprinter oder auf Iveco-Chassis. Neu sind zwei Grundrisse: Der Flair 6700iC ist der erste mit einem — aus dem Arto bereits bekannten — kombinierten Bad, das mit kreisrunder Dusche und üppiger Ausstattung viel Platz und Komfort bietet. Durch diese Lösung gewinnt er trotz sehr kompakter Außenmaße deutlich an Wohnraum. Der Flair 7100iC verfügt mit seiner Aufteilung und einem 1,30 Meter langen Sofa an der rechten Wagenseite ebenfalls über ein äußerst großzügiges Platzangebot. Deutlich erweitert wurde bei allen Flair-Modellen die Auswahl an Sonderausstattungen. Neu auf der Liste der Extras ist auch eine Zentralverriegelung samt Alarmanlage.

Niesmann+Bischoff CLOULINER
Der ClouLINER ist seit mehr als 20 Jahren das Prestigemodell von Niesmann+Bischoff. Das exklusive Kultfahrzeug wurde im vergangenen Jahr in der dritten Generation komplett überarbeitet. Dabei haben sich das neue Außendesign, der komplett neue Möbelbau und die vielen technischen Innovationen erfolgreich am Markt etabliert. Und trotzdem wurden abermals Verbesserungen realisiert. So bieten der 990SL auf überarbeitetem Mercedes- Benz Atego und der 990SG auf MAN-Fahrgestell zwei neue Grundrisse. Der 990SL hat neu ein Längs- Doppelbett und der 990SG präsentiert einen Grundriss mit Pkw-Garage sowie die technischen Highlights eines elektrisch in der Höhe verstellbaren Heckdoppelbetts und einer hydraulisch betriebenen Garagenklappe. Außerdem ist die serienmäßige Markise komplett in die Seitenwand integriert. Aber auch die Fahrzeuge der ClouLINER 6er-Baureihe, im letzten Jahr erstmals vorgestellt, wurden weiterentwickelt. Neu ist der ClouLINER 675L mit einem klassisch quer angeordneten Doppelbett. Auch das neue Modell nutzt die Fähigkeiten des EuroCargo- Chassis von Iveco und darf bei maximalem Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen mit dem „alten“ Führerschein der Klasse 3 gefahren werden. Generell ist die Philosophie aller ClouLINER von zwei Prinzipien geprägt: Zum einen soll der LINER das technische Optimum im Reisemobilbau repräsentieren und zum anderen soll der Käufer so viele Einzelheiten wie möglich selbst gestalten können. Letztendlich gewährleistet Niesmann+Bischoff, dass jeder ClouLINER, der die Produktionsstätte in Polch verlässt, ein absolutes Unikat darstellt.

Bürstner GmbH

Die Marke Bürstner ist seit über 45 Jahren eng mit der Caravaning-Branche verbunden. Bereits Mitte der 50er Jahre begann man im badischen Kehl mit der Produktion von Caravans — in den 80er Jahren folgten dann Reisemobile und später der Bereich Mobilheime.

Durch die strategische Ausrichtung und Positionierung konnte Bürstner von der positiven Entwicklung auf dem europäischen Reisemobil-Markt besonders profitieren. Auch die eigene Innovationskraft half bei der Platzierung unter den Top-Herstellern. So war es die Bürstner GmbH, die vor einigen Jahren als erster namhafter Hersteller Renault als Lieferanten der Basisfahrzeuge ins Programm aufgenommen hat. Der Erfolg der Delfin-Baureihen ist unbestritten und hat auf dem Markt viele Nachahmer gefunden.

Das im Berichtszeitraum neu entwickelte Modellprogramm umfasst bei den Reisemobilen neun Baureihen und im Bereich der Caravans drei Baureihen. Hinzu kommen sieben verschiedene Mobilheime, die den Anforderungen der unterschiedlichen Märkte angepasst wurden. Besonders hervorzuheben ist die innovative Travel- Lounge, die im Reisemobil-Bereich angeboten wird und deren variable Sitzeinstellungen ein spezielles Komfortplus darstellen. Herausragend ist auch eine neue Polsterstoffgeneration, die exklusiv von Bürstner angeboten wird: novalife. Bereits die ersten Präsentationen dieser Hochleistungsmikrofaser mit ihrer schmutzabweisenden Eigenschaft sorgten für großes Aufsehen in der Branche.

Neue Namen für die gesamte Modellpalette und eine Vielzahl innovativer Entwicklungen präsentiert Bürstner im Rahmen der Fahrzeuggeneration 2006. Die bisherigen Bezeichnungen mit Buchstaben und Zahlenkombinationen erschienen Bürstner für ein so stark emotionalisierendes Produkt wie Caravan und Reisemobil zu anonym.

Das Einsteigersegment markieren künftig die neuen Modellreihen Marano bei den Teilintegrierten und Aviano bei den Integrierten. Die bislang als A-Modelle offerierten Fahrzeuge in Alkoven-Bauweise tragen nun den Namen Levanto. Hier findet sich neben den Versionen auf Fiat-Ducato ein neuer Grundriss auf einem Iveco-Chassis als Basis. Sechs verschiedene Reisemobile in teilintegrierter Form starten unter dem Namen Solano. Die Alkovenmodelle mit doppeltem Boden (früher A-2) heißen nun Argos.

Aufgrund der umfangreich erneuerten Caravan- Baureihen der gehobenen Mittelklasse und der Oberklasse wurden die bisherigen Bezeichnungen durch die Namen Belcanto und Trecento ersetzt. Neben den zahlreichen neuen Grundriss-Angeboten fällt im Modellprogramm 2006 die variantenreichere Farbpalette auf. Das Flipper-Caravan-Programm wird zusätzlich zum Standardmodell als „Blue“ und „Yellow“ offeriert, zwei farbenfrohe Ausführungen, die das Angebot des weißen Grundmodells ergänzen. Die Belcanto-Serie ist mit 21 verschiedenen Versionen (sieben davon völlig neu) die variantenreichste Baureihe von Bürstner. Sie wird zusätzlich in der Sonderlackierung Silber offeriert, die Trecento- Modelle der Oberklasse sind zusätzlich im Farbton Mocca zu haben.

Bürstner Reisemobile

Levanto
(Alkoven-Modelle auf Fiat)
Der Klassiker im Reisemobil-Bereich, dessen äußeres Kennzeichen die abgestufte Dachlinie mit dem großen Alkoven über dem Fahrerhaus ist.

Argos
(Alkoven mit Doppelboden auf Fiat)
Wichtigstes Merkmal der Argos-Modelle ist der Staubereich unter dem Wohnraum, der sogenannte Doppelboden. Er sorgt für eine beeindruckende Ladekapazität und ermöglicht auch die Mitnahme sperriger Güter wie z.B. einem Surfbrett. Besonders aktive Reisemobilisten, die auch mal längere Zeit unterwegs sind, schätzen die Vorteile dieser Baureihe. Die Platzierung der Wasser- und Abwassertanks im Doppelboden sorgt für einen tiefen Schwerpunkt. Ergebnis ist eine gute Straßenlage, verbunden mit einem angenehmen Fahrverhalten.

Argos / Iveco
(Alkoven mit Doppelboden auf Iveco-Chassis) Diese Fahrzeugkategorie bedeutet Reisen im Jumbo- Format. Aufgrund des verwendeten Chassis stehen große Zuladekapazitäten zur Verfügung und auch die Mitnahme eines Anhängers ist durch den Heckantrieb kein Problem. Die Wohnräume dieser Baureihe sind großzügig dimensioniert und mit allem erdenklichen Komfort ausgestattet. Sie verfügen, wie die Argos- Modelle auf Fiat, ebenfalls über einen Doppelboden und zusätzlich eine geräumige Heckgarage.

Marano
(Teilintegriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Marano ist der jüngste Spross in der Familie der Bürstner Teilintegrierten. Erst im Frühjahr 2005 vorgestellt, hat er vom Start weg überzeugt. Mit dem Marano wurde das Konzept eines kompakten Einsteiger-Fahrzeugs für zwei Personen in bekannter Bürstner Qualität und das zum attraktiven Preis umgesetzt.

Solano
(Teilintegriertes Reisemobil auf Fiat) Der Solano steht bei Bürstner für teilintegrierte Reisemobile. Besonderes Merkmal ist die flache Silhouette und ein Fahrkomfort ähnlich dem eines Pkw. Seine Wendigkeit macht ihn zum idealen Begleiter bei Städtereisen.

Star
(Teilintegriertes Reisemobil auf Mercedes-Benz) Mit dem Angebot eines teilintegrierten Reisemobils auf Mercedes-Sprinter bietet Bürstner die Option, sich für einen Hecktriebler, gepaart mit überragendem Drehmoment, zu entscheiden. Die Innenoptik des Wohnraums ist den bekannten Ansprüchen dieser Klientel angepasst.

Delfin
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault)
Der Delfin markiert ein neues Gesicht unter den teilintegrierten Reisemobilen. Neben der neuen Optik des Renault-Chassis setzt Bürstner serienmäßig auf eine ganzheitliche 3-Farb-Lackierung und sorgt so für einen Blickfang auf Europas Straßen. Der Wohlfühlkomfort z. B. beim Schlafen auf Taschenfederkernmatratzen gehört zum Besten, das der Markt zu bieten hat.

Delfin Performance
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault mit Multifunktionsboden)
Diese Baureihe überzeugt mit inneren Werten. Durch die Rahmenabsenkung hinter dem Fahrerhaus wird die Möglichkeit zum Einbau eines Funktionsbodens gegeben. Bürstner hat dieses Konzept als Erster mit einem Renault-Basisfahrzeug umgesetzt. Die frostsichere Platzierung verschiedener Elemente der Bordtechnik und -ausstattung bringen ein Plus an Sicherheit und Komfort.

Aviano
(Integriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Aviano stellt den Einstieg in die Klasse der vollintegrierten Reisemobile dar. Das Außendesign ist quasi 1:1 von der Elegance-Baureihe entliehen und besticht durch fließende Linien. Der attraktive Preis dieser Baureihe entsteht durch den Verzicht auf besondere Komfortmerkmale, wie zum Beispiel die Fahrerhaustür.

Elegance
(Integriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Elegance gehört seit Einführung zu den Gewinnern. Außen überzeugt er durch elegantes Design mit einer automotiven Formensprache. Innen sind freundliche Farben, sanft gerundete Möbel sowie ein hohes Maß an Komfort und Liebe zum Detail die bestimmenden Eigenschaften. Die Luxusklasse aus dem Hause Bürstner überzeugt durch ein breites Spektrum an Grundrissvarianten und Innenraumdesigns.

Bürstner Caravans

Flipper
Mit der Formensprache des Flippers ging Bürstner einen neuen Weg — der gleichzeitig die Richtung für weitere Caravan-Modelle sein wird. Design und Funktionalität in einem Fahrzeug zu vereinen und damit Familien und Paare gleichermaßen anzusprechen, war das Ziel. Dieses Konzept hat sich am Markt durchgesetzt.

Belcanto
Der Belcanto steht für soliden Caravanbau der gehobenen Mittelklasse bei Bürstner. Er repräsentiert das breiteste Angebot mit über 20 Grundrissvarianten. Unterschiedliche Gesamtbreiten geben die Möglichkeit, einen Reise-Caravan zugeschnitten auf zwei Personen bis hin zum komfortablen Feriendomizil für die ganze Familie zu konzipieren.

Trecento
Die Gestaltung des Innenraums mit seinen Komfortund Ausstattungsmerkmalen macht den Trecento zum besonderen Reisebegleiter. Die Mitwirkung einer kundigen Innenarchitektin zeigt sich besonders beim Blick auf die hochwertige Ausstattung, die einen Hauch von Luxus ausstrahlt und deren Farbwelten harmonisch auf die Möbel in 2-Farb-Optik abgestimmt wurden. Alle Grundrisse der Trecento- Baureihe wurden bewusst für alleinreisende Paare konzipiert, die gesteigertes Interesse an mehr Komfort für Ihren Caravan haben. Diesem Wunsch kommt Bürstner durch die serienmäßige Verwendung von Kaltschaum in 2 Härtegraden für Sitz- und Rückenpolster besonders nach.

Mobilheime
Mobilheime finden im Markt und bei vielen Kunden immer größeren Anklang. Sie sind im Angebotsspektrum vieler Campingplätze bereits fester Bestandteil. Aufgrund ihrer komfortablen Ausstattung und einem großzügigen Platzangebot, das einer Ferienwohnung ähnelt, verdrängen sie die Vermietung von Caravans zunehmend. Mit unterschiedlichen Grundrissen eignen sie sich gleichermaßen für die Vermietung an Paare wie auch an Familien.

LAIKA CARAVANS S.p.A.



Der Firmensitz von LAIKA, dem italienischen Hersteller für Reisemobile der Luxusklasse, liegt im Herzen des Chianti, in der Nähe von Florenz. Das Unternehmen wurde im Jahr 1964 gegründet und gilt als die Luxusmarke aus Italien. Seit dem Jahr 2000 gehört es zum HYMER-Konzern.

Kreativität, Professionalität und Erfahrung der knapp 250 LAIKA-Mitarbeiter tragen dazu bei, dass LAIKA europaweit erfolgreich drei unterschiedliche Produktlinien vermarktet: LAIKA Ecovip, LAIKA Kreos und LAIKA-X. Dabei handelt es sich um anspruchsvolle Fahrzeug-Serien, die zusammen circa 50 % des oberen Marktsegments im italienischen Reisemobilmarkt abdecken. Daneben gehören Frankreich und Deutschland zu den Haupt-Exportmärkten von LAIKA, in denen vor allem die integrierten und teilintegrierten Fahrzeuge mit Erfolg vermarktet werden. Die Zufriedenheit der Kunden ist eines der Hauptziele von LAIKA. Deshalb ist der gesamte Produktionsprozess darauf ausgelegt und optimiert, ein hervorragendes Produkt herzustellen. Vor Beginn der Produktionsphase werden sorgfältige Prüfungen, Dichtigkeits- und Fahrverhaltenstests durchgeführt. Außerdem werden die verschiedenen verwendeten Ausgangsmaterialien eingehend kontrolliert, um ihre Widerstandsfähigkeit gegen mechanischen Verschleiß und gegen Umwelteinflüsse zu prüfen. Erst wenn alles den hohen Qualitätsanforderungen von LAIKA entspricht, wird mit der Produktion begonnen.

LAIKA investiert kontinuierlich in Forschung und Entwicklung, um ständig neue und zeitgemäße Produkte entwerfen zu können und sich somit erfolgreich weiterzuentwickeln. Zur Firmenphilosophie gehört, nur beste Materialien zu verwenden. Dies betrifft die Aufbautechnik genauso wie das Angebot an edlen Stoffen und Ausstattungsdetails. Die gut isolierten Aufbautüren repräsentieren Pkw-Komfort. Alle Tanks sind beheizt und somit wintertauglich. Das gesamte Netzwerk an Rohren und Verbindungen hat die Qualität der Produkte, die auch im Immobilienbereich, also zu Hause, eingesetzt werden.

Dieses Bekenntnis zur Wertarbeit, die Originalität des Stils, der Einsatz fortschrittlichster Technologien, die genaue Kontrolle des Produktionsprozesses, die Sorgfalt für Design und Ergonomie und die Begeisterung für die durchgeführte Arbeit sind die grundlegenden Elemente, welche die Marke LAIKA kennzeichnen und ihre außergewöhnliche Produktqualität garantieren.

LAIKA-Ecovip
Diese Serie lässt keine Wünsche offen: Sie bietet eine komplette Palette mit zwölf Modellen, die sich aus vier Alkoven-, zwei teilintegrierten und sechs integrierten Reisemobilmodellen zusammensetzt. Der Erfolg der LAIKA-Ecovip Alkoven-Fahrzeuge und Teilintegrierten basiert auf einer serienmäßigen Komplettausstattung, die höchstes Niveau garantiert. Außerdem sind die Detailpflege, die Qualität der Materialien und das ansprechende Design besonders hervorzuheben. Die integrierten Modelle hingegen werden besonders durch die eindeutig Pkw-ähnliche Karosserie, die niedrige Außenhöhe und die Eleganz der Formen geprägt.

LAIKA-Kreos
Diese elegante Luxus-Baureihe wird durch vier Alkoven und drei teilintegrierte Modelle repräsentiert. Das augenscheinliche Plus an dieser exklusiven Fahrzeug-Palette ist die außergewöhnliche Funktionalität, die durch das besondere Design und die Ausgeglichenheit der Formen ergänzt wird. In allen Innenbereichen wird größter Wert auf Komfort und Detailpflege gelegt. Die Modellpaletten Ecovip sowie Kreos zeichnen sich neben einer exklusiven Ausstattung auch durch viele technische Details aus, die unter anderem eine Zentralverriegelung aller Türen mit Fernbedienung und eine elektronische Alarmanlage beinhalten.

LAIKA-X
Seit Anfang August 2005 wird neu im Modellprogramm die Serie „LAIKA-X“ angeboten. Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch ein besonders auffälliges Außen- und Innendesign aus und sind speziell für ein junges Publikum entworfen worden. Die Modellpalette „X“ besteht aus vier verschiedenen Alkoven-Modellen und einem Teilintegrierten. Grundrissvarianten und Ausstattung sind besonders für junge Familien konzipiert. Entsprechend repräsentiert die Modellreihe „X“ ein zuverlässiges und funktionales Produkt mit einem attraktiven, frischen Design. Besonders hervorzuheben ist das ausgezeichnete Preis-Leistungs-Verhältnis, das diese Modelle bieten, ohne auf die außergewöhnliche LAIKAQualität zu verzichten.

Mitarbeiter

Im Zuge der Reform von Wirtschafts- und Sozialsystemen bekommt der Faktor Arbeitsplatz eine zunehmend größere Bedeutung. Auf der einen Seite gibt es in Deutschland laut Statistik fünf Millionen Arbeitslose. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen vor der Entscheidung, ihre Produktion zu rationalisieren, um im internationalen Wettbewerb konkurrenzfähig zu bleiben; oder einen Weg zu finden, in nationaler Verantwortung Arbeitsplätze zu sichern, zu schaffen und das Ganze ebenfalls auf einer Basis, die das Unternehmen und seine Produkte auf dem Markt wettbewerbsfähig hält. Während viele Firmen und Konzerne in Deutschland Arbeitsplätze ganz abbauen oder ins Ausland verlagern, gehört der HYMER-Konzern mit seinen Töchtern zu den Unternehmungen, die ganz im Sinne des Firmengründers Erwin Hymer Bodenständigkeit und nationale Verantwortung zeigen.

Dabei ist es gar nicht so einfach, genügend und flexibles Personal mit ausreichender Kompetenz und Zuverlässigkeit zu finden. Erschwerend kommt hinzu, dass das politische System oftmals im Zuge veränderter Rahmenbedingungen notwendige wirtschaftsund arbeitspolitische Veränderungen nicht zulässt. So stand gerade bei der HYMER AG das Geschäftsjahr 2004/05 ganz im Zeichen der Standortsicherung in Bad Waldsee.

Konzernübergreifend waren im abgelaufenen Geschäftsjahr durchschnittlich 2.878 Mitarbeiter beschäftigt. Dies bedeutete im Vergleich zum Vorjahr wieder einen Zuwachs um 104 Personen. Dabei sah die Entwicklung in den einzelnen Gesellschaften wie folgt aus: Bei der HYMER AG in Bad Waldsee war (inklusive der Verkaufsniederlassungen) die Beschäftigtenzahl im Jahresvergleich mit 1.038 (Vj. 1.037) stabil. Dies traf auch auf die Betriebsstätte Polch mit 190 (Vj. 184) Beschäftigten zu. Zum Stichtag 31. August 2005 wurden folgende Mitarbeiterzahlen registriert: bei der HYMER AG in Bad Waldsee 1.045 (Vj. 1.033) Mitarbeiter und in der Betriebsstätte Polch 191 (Vj. 185).

Bei den Tochtergesellschaften waren im Durchschnitt 1.650 (Vj. 1.553) Mitarbeiter tätig, davon entfielen auf: • Bürstner-Teilkonzern 1.114 (Vj. 1.023) Mitarbeiter • Hymer France S.A.S. 237 (Vj. 221) Mitarbeiter • LAIKA CARAVANS S.p.A. 240 (Vj. 237) Mitarbeiter • Movera GmbH 59 (Vj. 54) Mitarbeiter Der Anstieg der Mitarbeiterzahlen fand insbesondere im Bürstner-Teilkonzern sowie bei der Hymer France S.A.S. statt.

Der Personalaufwand im HYMER-Konzern belief sich im Geschäftsjahr auf 119,1 Mio. € (Vj. 113,2 Mio. €). Dies entspricht 15,6 % der Gesamtleistung. Der Auf— wand pro Mitarbeiter im HYMER-Konzern betrug somit durchschnittlich 41.400 €.

Die Betriebszugehörigkeit der HYMER-Mitarbeiter stieg auf durchschnittlich 10,3 Jahre (Vj. 10,1). Das Durchschnittsalter lag bei 39,1 Jahren (Vj. 39,0). Diese Angaben beziehen sich jeweils auf den Stand zum 31. August 2005 der HYMER AG (Standorte Bad Waldsee, Polch und Verkaufsniederlassungen). Durch einige Neueinstellungen von jüngeren Mitarbeiternund der Übernahme eigener Auszubildender wurde trotz der weiterhin sehr geringen Fluktuation der zuletzt höhere Anstieg des Durchschnittsalters gebremst. Trotzdem gab es auch wieder erwähnenswerte Jubiläen: 34 Mitarbeiter konnten im Berichtsjahr ihr 10-jähriges und 16 Mitarbeiter ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum feiern.

Konzernweit standen im Berichtsjahr durchschnittlich 88 Jugendliche und junge Erwachsene in einem Ausbildungsverhältnis; davon 63 bei der HYMER AG inklusive der Betriebsstätte Polch (Vj. 58) und 25 (Vj. 26) im Bürstner-Teilkonzern. 21 Auszubildende haben bei der HYMER AG (inklusive Polch) im Berichtsjahr ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen; 12 von ihnen konnten anschließend in ein Arbeitsverhältnis übernommen werden. Am originären HYMER-Standort Bad Waldsee stand das Geschäftsjahr ganz im Zeichen der Verhandlungen und Aktivitäten zur Standortsicherung. Ziel war, die Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Standorten auszugleichen und damit die Voraussetzungen für den Bau einer neuen Montagehalle in Bad Waldsee zu schaffen.

Nachdem mehrmonatige Verhandlungen mit der Gewerkschaft IG Metall und dem Betriebsrat in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres aufgrund der unkooperativen Haltung der IG Metall gescheitert waren, wurden in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat Möglichkeiten und Lösungen gesucht, wie der Neubau am Standort Bad Waldsee doch noch zu realisieren sei. Nach intensiven Verhandlungen konnte Mitte Juni ein Gesamtrahmenpaket geschnürt werden, das eine weitergehende Arbeitszeitflexibilisierung und den verstärkten Einsatz von Zeitarbeitern vorsah. Aus rechtlichen Gründen musste die Regelung, eine Verlängerung der Jahresarbeitszeit, mit jedem Mitarbeiter einzelvertraglich vereinbart werden.

Die Kernpunkte der nunmehr gültigen Standortsicherung sehen wie folgt aus: • Die Mitarbeiter arbeiten in den nächsten sechs Geschäftsjahren (bis 31.08.2011) pro Jahr 135 Stunden mehr; dies entspricht in etwa einer 38-Stunden-Woche im Vergleich zur tariflichen 35-Stunden-Woche.

• Die Arbeitszeitflexibilisierung wurde durch eine Erhöhung des Zeitkorridors auf +200 bis —100 Stunden sowie durch den Verzicht auf die Festlegung eines Ausgleichzeitraums verstärkt. Hier tritt insbesondere der positive Effekt ein, dass auch diejenigen Abteilungen, die bisher noch keine flexiblen Arbeitszeiten hatten, miteinbezogen werden können.

• Als Gegenleistung war das Unternehmen bereit, den Mitarbeitern die Zusage zu geben, dass bis zum 31. August 2011 keine betriebsbedingten Kündigungen ausgesprochen werden, solange keine Betriebsänderung nach § 111 BetrVG eintritt.

Der wichtigste Punkt ist und bleibt allerdings, dass durch die Zustimmung von mehr als 98 % der Mitarbeiter zu den einzelvertraglichen Ergänzungen der Bau der neuen Montagehalle mit einer Fläche von circa 24.000 m2 ermöglicht wurde. Diese extrem hohe Zustimmung zeigt, dass die Mitarbeiter geschlossen zum Unternehmen und zum Standort stehen.

Neben der Standortsicherung wurden aber auch andere Themen vorangetrieben. Beispielweise wurde KAIZEN in der Produktion, nach den Erfolgen der Pilotprojekte im Frühjahr 2004, im Berichtszeitraum an drei weiteren Bändern durchgeführt. Auch dort konnten elementare Verbesserungen erzielt werden. Verschwendung wurde nahezu eliminiert und die Materialbereitstellung sowie die Arbeitsabläufe optimiert. KAIZEN ist damit in der Produktion zu einer festen Größe geworden. Andere Bereiche werden folgen: Im neuen Geschäftsjahr wird auch ein Projekt „KAIZEN in der Verwaltung“ gestartet.

Nicht zu kurz gekommen sind auch Maßnahmen und Aktivitäten, die den Zusammenhalt (die Firmenkultur) im Betrieb stärken, die Mitarbeiter informieren und das Verständnis füreinander sensibilisieren. Im Berichtsjahr wurden entsprechend zwei neue Aktivitäten ins Leben gerufen.

So gab es kurz vor Weihnachten 2004 die erste Ausgabe einer Mitarbeiterzeitung. „HYMER Life“ erscheint seitdem regelmäßig im Quartalsrhythmus. Sie umfasst vier bis sechs Seiten, berichtet über das Unternehmen sowie seine Mitarbeiter und wird durch ein kleines Redaktionsteam von internen Mitarbeitern betreut, die dies neben ihren üblichen Aufgabenstellungen übernommen haben.

Ebenfalls sehr positiv kam der „Produktionstag für Angestellte“ an. Alle Angestellten arbeiten einen Tag im Jahr in der Produktion mit. Dadurch werden die Kontakte und die Kommunikation zwischen „Angestellten“ und „Gewerblichen“ verbessert und die Angestellten gewinnen einen eigenen Eindruck und eventuell auch mehr Verständnis für die Belange der Produktion.

Sachinvestitionen

Die Unternehmen des HYMER-Konzerns haben in der Saison 2004/05 insgesamt 25.324 (Vj. 23.473) Freizeitfahrzeuge (Caravans und Reisemobile, inklusive Mobilheime von Bürstner) produziert. Der Zuwachs um 7,9 % ist auf die europaweit verstärkte Nachfrage nach den Produkten der einzelnen Unternehmen zurückzuführen. Diese erfolgreiche Entwicklung basiert zum einen auf der innovativen Produktentwicklung; zum anderen sind natürlich auch ein zeitgemäßer moderner Produktionsprozess und ökonomisch orientierte Managementmaßnahmen vonnöten, um die Produkte zu einem wettbewerbsfähigen Preis im Markt anbieten zu können. Sachinvestitionen nehmen hier eine immer wichtigere Rolle ein. Konzernübergreifend beliefen sich die Gesamtinvestitionen für den Berichtszeitraum auf 27,4 Mio. Euro und stiegen somit um 0,9 Mio. Euro oder 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr mit 26,5 Mio. Euro.

HYMER AG

Das Investitionsvolumen der HYMER AG belief sich im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 10,1 Mio. Euro. Die größte Einzelinvestition war die Überdachungsanlage für Fahrzeuge, die zur Auslieferung bereitstehen. Das gesamte Auslieferungsareal beträgt 42.000 m2 inklusive Verladeplatz. Die überdachte Fläche von 27.500 m2 bietet insgesamt 900 Reisemobilen und Caravans Schutz vor Hagel und sonstigen Wettereinflüssen. In diesem Zusammenhang ist die signifikante Senkung der entsprechenden Versicherungsprämien ein betriebswirtschaftlich wichtiger Aspekt.

Auch die Erweiterung des Hochregallagers gehört in den Bereich der größeren Investitionen bei HYMER. Das wesentlich breitere und längere Lager ermöglicht eine Aufstockung der Lagerkapazität um mehr als 100 %, von 6.400 auf 14.000 Gitterboxen-Palettenplätze. Durch diese Erweiterung zentralisiert HYMER die gesamte Werkslogistik und bewältigt so die jährlich steigende Zahl von Einzelteilen wesentlich besser. Außerdem konnten durch die Kündigung externer Lager und die Senkung entsprechender Handlingbzw. Logistikkosten weitere finanzielle Vorteile erzielt werden.

Zusätzlich wurde die Steuer-Software des Hochregallagers auf die neueste Generation umgestellt und die Ein- und Auslagerleistung des Hochregallagers optimiert. Die gestiegenen Lagerbewegungen erforderten eine neue Lagerebene, über die, unabhängig von der Kommissionierung, Paletten vollautomatisch eingelagert werden können. Die damit erhöhte Kommissionierleistung beseitigt außerdem Wartezeiten beim Wareneingang.

Im Bereich der Schäumerei wurde eine neue Schäumanlage installiert. Die neue Anlage verfügt über eine individuelle Messwerterfassung für Daten und Parameter wie beispielsweise Schaummenge, Mischungsverhältnis sowie Temperatur, die zukünftig nachweisbar sein müssen und dokumentiert werden. Die neue und die alte Anlage sind kombinierbar, so dass bei Ausfall einer Anlage die andere sofort Ersatzfunktionen übernehmen kann und die Produktion weiterläuft.

Im gleichen Bereich wurde eine neue Oberkolbenpresse zur Herstellung von Polyurethan-geschäumten Sandwichelementen integriert. Diese Presse dient hauptsächlich der Seitenwand-Fertigung. Sie ist nicht nur in der Lage, längere und breitere Elemente herzustellen, sondern auch die Wandstärke variabel zu bestimmen. Nun können Seitenwände bis zu einer Höhe von mehr als 2,50 m und einer Länge von 7,20 m problemlos gefertigt werden. Auch die Stärke der Wände kann jetzt flexibel zwischen 30 mm und 40 mm variiert werden. Durch den Einsatz dieser vierten Presse wird nicht nur die Produktqualität verbessert, sondern auch die Produktionskapazität um 25 % erhöht.

Eine wichtige Investition stellte auch der Erwerb eines Grundstücks dar, das direkt an das bestehende Firmengelände angrenzt. Der Kauf dieser 12.500 m2 umfassenden Fläche war von besonderer Bedeutung, um im Rahmen des Generalbebauungsplans die geplante Errichtung einer neuen Montagehalle zu gewährleisten.

HYMER France S.S.S, Cernay

In die französische Produktionsstätte wurden im Laufe des Geschäftsjahres 1,5 Mio. Euro investiert. So wurde eine neue CNC-Fräsmaschine zur Möbelfertigung für die Touring-Baureihe installiert. Durch diese Maßnahme erhöht Hymer France in diesem Bereich die Fertigungstiefe, da die Möbel, die bisher durch Fremdlieferanten bereitgestellt wurden, nun in Eigenfertigung hergestellt werden. Weiterer Vorteil ist die Steigerung der Produktionskapazität durch den Ausbau der Schreinerei.

Mit der Anschaffung neuer Biegemaschinen und einer Hebevorrichtung wurde auch das Band für die Reisemobil-Produktion technisch auf den neuesten Stand gebracht.

Niesmann + Bischoff, Polch

Die Sachinvestitionen bei Niesmann+Bischoff betrugen in der abgelaufenen Saison eine halbe Million Euro.

Dabei handelte es sich im Produktionsbereich um eine neue Krananlage für die Dachmontage bei Clou- Fahrzeugen. Außerdem wurde zur exakten Gewichtsermittlung der Fahrzeuge vor Auslieferung eine neue Waage installiert, die über eine direkte Verbindung zu einem elektronischen Datenübertragungssystem verfügt. Eine auf dem Firmengelände in Polch neu gebaute Teststrecke dient der zusätzlichen Qualitätssicherung für die Reisemobile von Niesmann+Bischoff. Neben kleineren Investitionen zur weiteren Optimierung der Fahrzeuge und der Logistikkette wurde insbesondere in den Ausbau der bestehenden EDV-Ausstattung investiert. Mit aktueller Hard- und Software werden die internen Abläufe noch effizienter und rationeller gestaltet. Diesbezüglich wurde auch das Kanban-System, das das Verhältnis zu internen und externen Lieferanten regelt, weiter vorangetrieben. Innerhalb der Produktionsbereiche sind zunehmend die Vorgaben und Umsetzungen von KAIZEN für die Erhöhung der Effizienz maßgebend.

Teilkonzern Bürstner, Kehl

Bei Bürstner wurden in den zurückliegenden Jahren große Summen in Maschinen und Gebäude investiert, um die unstrittige Erfolgsstory des Unternehmens fortschreiben zu können. Die größte Einzelinvestition der Firmengeschichte war das Kunden-Service-Center mit moderner Reparaturwerkstatt, zentralem Ersatzteillager, Büroräumlichkeiten für den kompletten Bereich Kundenservice und attraktivem Showroom. Dieses Center wurde im September 2004 offiziell seiner Bestimmung übergeben.

Im Geschäftsjahr 2004/05 tätigte Bürstner Investitionen im Werte von 8,7 Mio. Euro. Mit der Neuentwicklung der Caravan-Baureihen Belcanto und Trecento gingen hohe Investitionen für Werkzeuge einher. Das Magazin in Kehl wurde komplett neu mit Lagertechnik bestückt und die EDV auf den neuesten Stand der Technik gebracht. Mit gleicher Zielsetzung wurden im Werk Kehl die so genannte Aufbauvorfertigung neu konzipiert und entsprechende Prozesse weiter automatisiert. Größere Investitionen in die Mobilheim-Bänder in Kehl und Etrelles (Frankreich) haben die Produktivität weiter verbessert.

Die Möbelfertigung in Wissembourg beliefert neben den Caravan- und Reisemobilbändern auch zwei Montagebänder, an denen Mobilheime montiert werden. Für diese wurde dort eine eigene Möbelfertigung konzipiert, die Möbelteile nach dem Flussprinzip herstellt. Unter dem Schlagwort neue Energieversorgung entsteht im Werk Wissembourg eine komplett neue Heizungsanlage in einem eigens für diesen Zweck gebauten Heizungsgebäude. Das komplette Werk wird nach Fertigstellung der Anlage mit den Spänen der hauseigenen Möbelfertigung beheizt. In Zeiten steigender Energiekosten ein nicht zu unterschätzender Vorteil. Eine Investition im Bereich Verkauf war die Konzeption eines neuen Messestandes.

LAIKA CARAVANS S.p.A, Tavarnelle

Die Investitionen bei der italienischen Tochter LAIKA beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf insgesamt 5,3 Mio. Euro.

Sie wurden im Zuge der Unternehmenserweiterung vorrangig für den Kauf bebauter Grundstücke aufgebracht. Produktionstechnische Investitionen gab es nur in geringem Umfang, da das LAIKA-Management seit einiger Zeit mit den ortsansässigen Behörden in Verhandlung steht, um ein neues Werk zu errichten. In Ponte Rotto in St. Casciano soll auf einem 155.000 m2 großen Areal eine der modernsten Produktionsstätten für Reisemobile in Europa entstehen. Erwähnenswerte Investitionen gab es jedoch im Managementbereich. So wurden Lean Management, KAIZEN für die Produktion und neue Qualitätsstandards eingeführt, um die bereits erfolgreichen Unternehmens- und Produktergebnisse kontinuierlich weiter zu verbessern.

Chronik des Jahres

September 2004 HYMER — ein Garant für Superlative: Zum 43. Internationalen Caravan Salon in Düsseldorf (28. August bis 6. September 2004) präsentierte der Marktführer das größte Produktangebot, das es in der Firmengeschichte jemals gegeben hat. In Halle 17 stellte HYMER seine Modelloffensive 2005 vor. Über 165.000 interessierte Messebesucher staunten über insgesamt 12 Reisemobil- und 3 Caravan-Baureihen mit mehr als 80 unterschiedlichen Modellen.

Im Rahmen des F-Cell-Forums (27. - 29. September 2004) erhielt die HYMER AG gemeinsam mit Smart Fuel Cell den Innovationspreis Brennstoffzelle „f-cell Award 2004“ (dotiert mit 10.000 Euro). Fast drei Jahre Forschungsarbeit haben beide Unternehmen in die Entwicklung investiert.

Bei Bürstner steht Kundenservice neben Produktqualität an oberster Stelle. Basierend auf dieser Philosophie wurde im September 2004 die größte Einzelinvestition in der Firmengeschichte eingeweiht und eröffnet: Das neue Kunden-Service-Center in Kehl-Neumühl. Auf einem Areal von 15.000 m2 sind dort eine moderne Reparaturwerkstatt, ein zentrales Ersatzteillager, Büroräumlichkeiten für den kompletten Bereich Kundenservice und ein attraktiver Show— room untergebracht. Außerdem stehen den Kunden 10 Übernachtungsstellplätze zur Verfügung, von denen sechs mit Stromanschluss ausgestattet sind. Willkommen beim Bürstner-Mobilitätsservice: Im September 2004 führte das Unternehmen die Bürstner-Assistance ein — eine kostenlose Mobilitätsgarantie für alle neuen Bürstner-Reisemobile, die ein Jahr gilt.

Auch Konzerntochter LAIKA konnte jubeln: Auf der Messe „Mondo Natura“ in Rimini stellte die italienische Firma ihre neue Reisemobil-Baureihe Kreos (2 Alkovenmodelle und 3 Teilintegrierte) vor und fuhr mit einem Verkaufszuwachs von 30 % gegenüber dem Vorjahr ein absolutes Rekordergebnis ein.

Oktober 2004 Im Oktober hat HYMER seinen Internetauftritt www.hymer.com optisch und technisch überarbeitet. Im Rahmen eines stark kundenorientierten Serviceangebots kann der Kunde jetzt nicht nur alle Infos über Produkte und Dienstleistungen abrufen, sondern auch sein eigenes E-Mail-Account einrichten, den vierteljährlich erscheinenden Newsletter abonnieren oder sich über den Konfigurator sein persönliches Traumfahrzeug virtuell zusammenstellen.

Bürstner startete zu Beginn der neuen Saison eine Zusammenarbeit mit der Organisation France Passion. Dabei lädt Bürstner zu den Winzern Frankreichs ein. Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Bürstner- Reisemobils bekommt der Kunde die Mitgliedschaft bei „France Passion" für ein Jahr geschenkt. France Passion ist ein Zusammenschluss von über 600 Winzern und Gutsbesitzern aus ganz Frankreich, die Reisemobilisten einladen, eine Nacht auf dem jeweiligen Weingut, Bauernhof oder Schloss zu verbringen. In diesem Fall natürlich kostenfrei, denn der Bürstner-Kunde ist Gast.

Erwin Hymer ist „Commendatore des Ritter-Ordens von Sankt Agata“! Eine der höchsten Auszeichnungen des kleinsten Staates der Welt erhielt Erwin Hymer am 18. Oktober 2004. Roberto Raschi und Guiseppe Arzilli, Capitani Reggenti der Republik San Marino, ernannten ihn zum „Commendatore des Ritter- Ordens von Sankt Agata“: Eine Ehrung, die ausschließlich Personen zuteil wird, die sich durch besonders freundschaftliche Aktivitäten um San Marino verdient gemacht haben.

Noch ein außergewöhnliches HYMER-Jubiläum: Am 27. Oktober 2004, exakt um 15.30 Uhr verließ das 100.000ste HYMER-Reisemobil, ein Hymercamp- Classic 524, die Produktionshallen in Bad Waldsee. Erwin Hymer signierte das Jubiläumsmobil unter begeistertem Beifall vieler Mitarbeiter.

November 2004 Gold und Silber für HYMER: Erstmals konnten die Leser der „Bild am Sonntag“ das Goldene Lenkrad in der Sonderklasse Reisemobile vergeben. 203.781 Leser wählten den Hymertramp GT auf den ersten sowie den Exsis auf den zweiten Platz. Am 10. November 2004 erhielt HYMER-Vorstand Hans-Jürgen Burkert vor 400 Gästen aus Wirtschaft, Politik, Medien und Sport die Auszeichnung in der Berliner Ullsteinhalle des Axel Springer Verlagshauses. Am 6. und 7. November war „Tag der offenen Tür“ bei Niesmann+Bischoff. Knapp 600 Reisemobile wurden rund um das Werksgelände in Polch gezählt. Vor Ort konnten sich die Besucher in stündlichen Führungen durch die Produktion ein Bild machen, wie heutzutage moderne Reisemobile entstehen. Darüber hinaus wurden auf dem Gelände die neueste Fahrzeuggeneration, die wichtigsten (Zubehör)-Lieferanten sowie Kooperationspartner aus den Bereichen Campingplätze und Urlaubsdestinationen präsentiert. Das stets gut besuchte Festzelt diente zum gemütlichen Beisammensein und brachte in Verbindung mit einem attraktiven Rahmenprogramm Volksfeststimmung.

Dezember 2004 Überraschung kurz vor Weihnachten: Die HYMER AG präsentierte ihre erste Mitarbeiter-Zeitung. Vier Mal im Jahr berichtet das hauseigene Blatt über Entwicklungen und Geschehnisse im Unternehmen. Mit persönlichen Porträts und Steckbriefen bringt die Mitarbeiter- Zeitung die Kollegen einander näher und informiert stets aktuell über Neuerungen im technischen und personellen Bereich. Die Redaktionsmitarbeiter hatten zunächst den Namen „HYMER intern“ vorgeschlagen. Doch die Mitarbeiter durften selbst entscheiden. Das Rennen machte schließlich mit großem Abstand „HYMER Life“ — so lebendig wie das Unternehmen selbst.

Pünktlich zu Weihnachten konnte HYMER seine eigene frohe Botschaft verkünden: Um stolze 69 % konnte die Produktion der HYMER-Caravans im Vergleich zu 2003 gesteigert werden. Grund für diesen überraschenden Boom: Der Eriba-Nova und der Eriba-Living hatten sich direkt nach ihrer Markteinführung zu echten Verkaufsschlagern gemausert. Erfreuliche Folge: Die Zahl der Mitarbeiter am entsprechenden Band wurde um knapp 41 %, die Jahresarbeitszeit in diesem Bereich um 9,2 % erhöht.

Januar 2005 Attraktiver Werbeträger einer außergewöhnlichen Promotiontour war der HYMERCaravan „Eriba-Living 505“: Vom 31. Dezember 2004 bis 30. April 2005 veranstaltete Atomic (Skier) in Kooperation mit Nokia (Mobiltelefone) in Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich den Atomic Roadtrip. Mehr als eine Million Skifans bestaunten während der Tour den Caravan und sein Außendesign, das mit auffallendem Branding die Werbebotschaften der Hauptpartner Atomic und Nokia präsentierte.

Die Tourismus-Frühjahrsmessen gelten in der Reisemobil- und Caravan-Branche als Stimmungsund Verkaufsbarometer für das anstehende Jahr. Die CMT (15. — 23.1.2005) in Stuttgart meldete Rekord- Besucherzahlen: 176.930 Menschen fanden den Weg in die Messehallen. Auch für HYMER war die Messe mit der Vorstellung der Signo-Modelle ein voller Erfolg. Anlässlich des 100.000er-Jubiläums im Oktober hatte HYMER zwei Signo-Sondermodelle entworfen und je 100 Exemplare als Jubiläumsedition in den Handel gegeben. Der Clou: Alle Signo- Exemplare erhielten eine Plakette, in die die Unterschrift von Erwin Hymer eingraviert ist. Premiere ebenfalls auf der CMT: Bürstner stellte in Stuttgart den neuen Marano 590 vor. Mit einer Gesamtlänge von nur 5,99 Meter und einem Kingsize- Bett gilt der kompakte Teilintegrierte als perfektes Einsteigermobil. Außerdem erhielt Bürstner im Rahmen der CMT-Eröffnung für den Ventana 460 TS den Sicherheitspreis 2005 des Deutschen Camping- Clubs.

Jubiläum bei LAIKA: Die Konzerntochter LAIKA feierte im Januar das 40-jährige Firmenjubiläum. Zum Festakt im Werk Tavarnelle Val di Pesa waren über 70 Prominente aus Politik und Wirtschaft der Region Toskana und der Provinz Florenz erschienen.

Februar 2005 Am 24. Februar 2005 verkündete Bob Black, Präsident des britischen „The Caravan Club“, dass der Eriba-Nova 435 LS bei den Caravan Design Awards 2005 in der Kategorie „Caravans mit festem Doppelbett“ den zweiten Platz belegt hat. Bemerkenswert: HYMER war im gesamten Wettbewerb der einzige „kontinentale“ Preisträger.

Als Branchenerster präsentierte HYMER-rent im Februar eine besonders kundenorientierte Innovation: Die HYMER-rent DVD „Rent a HYMER, erste Schritte mit Ihrem Reisemobil“. Mit dieser kostenlosen DVD kann sich jeder Mieter bereits zu Hause — schon vor dem ersten persönlichen Kontakt — durch eine interaktive Menüführung mit seinem Reisemobil vertraut machen. Weitere nützliche Informationen rund um die mobile Freizeit bereiten den Mieter bestens auf seine Urlaubsreise vor.

März 2005 HYMER ist Partner der McDonalds Kinderhilfe: Von März bis Juli unterstützte HYMER den Bau des Ronald McDonald Hundertwasser Hauses in Essen. Für diesen Zeitraum erhielt das Projekt— management der McDonalds Kinderhilfe einen Exsis, der als mobiles Büro und komfortable Unterkunft während der Fertigstellung des prestigeträchtigen Projektes, das unter der Schirmherrschaft von Henry Maske stand, diente. Ronald McDonald Häuser bieten Familien schwerkranker Kinder ein Zuhause. Bürstner lud im März zum alljährlichen Frühjahrsfestival ein. Deutschlandweit beteiligten sich alle Bürstner-Handelspartner. Der enorme Besucherzuspruch bestätigte auch dieses Mal wieder das große Interesse an der mobilen Freizeit generell und an den Bürstner-Caravans und -Reisemobilen im Besonderen. Bei der entsprechenden Bürstner-Gewinnspielaktion wurde diesmal ein Flipper 480 verlost.

April 2005 HYMER hilft weiter: Im April unterstützte HYMER mit einem Hymermobil B 544 den Extrem-Marathon-Läufer und zweimaligen Deutschen Meister im Vollkontakt-Kickboxen Stefan Schubart für „Kinder in Not“. Begleitet vom Hymermobil lief der Extremsportler vom 11. bis 24. April über 1.000 Kilometer quer durch Süd—deutschland. HYMER fährt weiter: Insgesamt 58 Gewinner des Signo-Preisausschreibens jubelten beim Großen Preis von San Marino am 24. April 2005 den Fahrern zu. Sie waren mit 29 Exsis aus dem gesamten Bundesgebiet angereist, um vor Ort Formel-1-Luft zu schnuppern. HYMER feiert weiter: Am 25. April fand die alljährliche HYMER-Jubilarfeier in Bad Waldsee statt. Erwin Hymer ehrte zusammen mit Hans-Jürgen Burkert und Michael Tregner 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter, die im Jahr 2004 ihr 10-jähriges sowie zehn Kolleginnen und Kollegen, die bereits ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum feiern konnten.

Mai 2005 Vom 4. bis 8. Mai fand das offizielle große Clou-Treffen von Niesmann+Bischoff statt. In Obereisenheim am Main (Region Würzburg) fanden sich die Eigner mit 44 Clou-Reisemobilen ein. Bei dem knapp fünf Tage dauernden Event waren zum Gedanken- und Erfahrungsaustausch auch die Geschäftsführung von Niesmann+ Bischoff sowie die verantwortlichen Personen aus den Bereichen Technik und Kundenservice vor Ort.

HYMER ist Serien-Sieger! Dies dokumentierten die Ergebnisse der Wahl „Reisemobil des Jahres 2005“, durchgeführt von promobil, Europas größtem Reismobil-Magazin. In sechs der acht ausgeschriebenen Kategorien erreichte HYMER vier erste, einen vierten und einen siebten Platz. 23.000 aktive Reisemobilisten hatten bei der Wahl ihre Stimme abgegeben.

Zur beliebtesten Importmarke wählten die Leser von promobil den italienischen Hersteller von hochwer— tigen Reisemobilen, die Firma LAIKA. Die Modelle dieser HYMER-Konzerntochter landeten in der Umfrage vier Mal auf dem 1. und ein Mal auf dem 2. Platz. Auf der Tournee „Lovers Forever“ der Pop-Barden Marshall und Alexander präsentierte sich dieses Jahr HYMER-rent mit einem Hymermobil B 644 und stand so auf 70 Konzerten mit circa 70.000 Zuschauern in Deutschland, Österreich und der Schweiz stets im Rampenlicht.

Premiere bei LAIKA: Erstmals fand die Geschäftsführerkonferenz der HYMER-Gruppe bei LAIKA in Tavarnelle statt. Bei der dreitägigen Konferenz waren der gesamte Vorstand wie auch der Aufsichtsratsvorsitzende Erwin Hymer zugegen.

Juni 2005 HYMER garantiert stets bestmögliche Qualität. In diesem Sinne wurde von der Geschäftsleitung im Juni der Bau eines überdachten Auslieferungsplatzes beschlossen. Auf insgesamt 27.500 m2 finden rund 900 Fahrzeuge Platz und sind so vor Witterungseinflüssen, insbesondere vor Hagel, geschützt. Die Investition von 3,25 Millionen Euro lohnt sich, da so die Höhe der Versicherungsprämien signifikant gesenkt werden konnte.

Juli 2005 Jubel in Bad Waldsee: Der Standort von HYMER ist gesichert! Am 21. Juli verkündete der Vorstand der HYMER AG den Mitarbeitern, dass sich 98 % der Belegschaft für die Standortsicherung ausgesprochen hatten. Unter dieser Voraussetzung gab der Aufsichtsrat seine Zustimmung zum Bau der neuen Montagehalle in Bad Waldsee. Spätestens im Frühjahr 2006 soll der erste Spatenstich gesetzt werden. Weltpremiere bei HYMER: Im Juli präsentierte der Branchenführer das weltweit erste Reisemobil mit Brennstoffzelle. Hymermobile der S-Klasse sind nun serienmäßig mit einer Brennstoffzelle zur autarken Energieversorgung ausgestattet.

HYMER erobert den osteuropäischen Markt. Im Juli wählten die Leser der ukrainischen Automobilzeitschrift „Autocenter“ das Hymermobil B-Star- Line 655 zum Auto des Jahres 2005. Doch nicht nur die Reisemobile und Caravans der Firma HYMER sind europaweit sehr gefragt; mittlerweile ist das Unternehmen auch eine beliebte Ausbildungs- und Praktikumsadresse. Im Laufe des Jahres kamen junge Menschen aus Belgien, Frankreich, der Schweiz und Italien nach Oberschwaben, um in den Betrieb hineinzuschnuppern. Jedes Jahr beginnen durchschnittlich 15 bis 20 junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bei der HYMER AG.

Sport bei HYMER: Am 9. Juli traten elf Fußball- Mannschaften beim mittlerweile 4. HYMER-Cup an. Bei Bürstner in Wissembourg wurde hart gefightet, wobei sich die Gastgeber am Ende als Sieger durchsetzen konnten. Platz 2 belegte Niesmann+Bischoff und Platz 3 LMC. HYMER landete auf Platz 4. Die Freunde des „weißen Sports“ kamen dann am 23. Juli auf ihre Kosten. Im Tennisclub in Bad Waldsee traten die Cracks unter den HYMER-Mitarbeitern im gemischten Doppel gegeneinander an. „Wer feste arbeitet, sollte auch Feste feiern“. Gemäß diesem Motto veranstaltete HYMER am 22. Juli das alljährliche Sommerfest für die gesamte Belegschaft. Und schließlich durfte sich am 27. Juli der Aufsichtsratsvorsitzende und Gründer der HYMER AG Erwin Hymer selbst feiern lassen. Er wurde an diesem Tag 75 Jahre jung.

August 2005 Während viele HYMER-Mitarbeiter im August den wohl verdienten Urlaub genossen, wurde in der Schäumerei ordentlich geschwitzt. Denn man hatte die neue Oberkolbenpresse zur Herstellung von Polyurethangeschäumten Sandwichelementen zu installieren. HYMER hatte ca. 700.000 € für die neue Presse und noch einmal 245.000 € für eine neue Schäumanlage investiert. Mit dieser Gesamtanlage können nun Seitenwände bis zu einer Höhe von 2.630 mm und einer Länge von 7.200 mm problemlos gefertigt werden.

Termingerecht wurde Ende August der neue überdachte Auslieferungsstellplatz für rund 900 Fahrzeuge fertig gestellt.

Am 27. August öffnete der Internationale Caravan Salon in Düsseldorf seine Pforten. Neben HYMER mit eigener Halle gehörten die Messestände von Bürstner, von Niesmann+Bischoff sowie von LAIKA und die dort jeweils vorgestellte neue Fahrzeuggeneration zu den Highlights auf der weltweit größten Messe für die mobile Freizeit.