Bericht des Vorstands
Marketing und Vertrieb
Die Branchenentwicklung
Das Weltwirtschaftssystem befindet sich im
Umbruch. Die westlichen Nationen sehen sich mit
einer stärker werdenden Ostwirtschaft und einem
boomenden asiatischen Markt konfrontiert.
Außerdem müssen viele der bestehenden Sozialsysteme
unter den veränderten Rahmenbedingungen
umgebaut werden. Europa befindet sich inmitten dieser
Entwicklung. Dabei stehen einige europäische
Länder, die frühzeitig notwendige Wirtschafts- und
Sozialreformen eingeleitet haben, besser da als andere.
Während Großbritannien, die Niederlande und
besonders die skandinavischen Länder stabile Systeme
aufweisen, leidet Deutschland unter Reformstau und
dem sehr schwachen Binnenmarkt.
Vor diesem Hintergrund war die wirtschaftliche
Entwicklung der deutschen Caravaning-Industrie in
der Saison 2004/05 dennoch positiv geprägt. Die starken
Exportmärkte kompensierten die Schwäche des
Binnenmarktes. Außerdem hat sich erfreulicherweise
die deutsche Tourismus-Industrie — und dazu gehören
auch das mobile Reisen und die entsprechende
Fahrzeug-Industrie — positiv von der allgemeinen
wirtschaftlichen Konjunktur abgekoppelt.
Eine bedenkliche Entwicklung, die besonders die
Hersteller von Caravans und Reisemobilen belastet,
nehmen die Preise der Rohstoffressourcen. In vorderster
Front steht der Ölpreis. Mit einer Rekordmarke
von knapp unter 70 US-Dollar pro Barrel (159 Liter)
verdoppelte er sich fast im Vergleich zum Vorjahr.
Dies führte automatisch zu einer enormen Verteuerung
der Folgeprodukte wie PUAL-Schaum, Klebstoffe
und Lacke.
Aber auch andere Rohstoffe werden durch die stetig
steigende Nachfrage aus China und zunehmend auch
aus den osteuropäischen Ländern negativ beeinflusst.
So stiegen beispielsweise die Preise für Propylen, als
Basis für die Kunststoffteil-Fertigung, sowie von
Kupfer um circa 20 %. Der enorm hohe Stahlpreis und
die teilweise dadurch gestiegenen Chassiskosten verschärfen
die wirtschaftliche Situation der Hersteller
zusätzlich.
Diesen schwierigen Rahmenbedingungen begegnen
die Unternehmen der Caravaning-Industrie mit internen
Maßnahmen, die die jeweils hauseigene Produktivität
steigern. Nach außen wird der Verbraucher
durch zahlreiche innovative Produktentwicklungen
und attraktive Marketingmaßnahmen immer wieder
neu zum Kauf animiert.
Die Gesamtheit aller internen und externen
Maßnahmen zeichnet — je nach Absatzmarkt und
Produktgruppe — ein unterschiedliches Bild. Dennoch
blickt die deutsche Caravaning-Industrie im Vergleich
zu vielen anderen Wirtschaftszweigen europaweit
letztendlich doch auf ein zufrieden stellendes
Ergebnis im abgelaufenen Geschäftsjahr.
Der Produktbereich Caravan
Die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts
aktuelle Statistik der European Caravan
Federation (ECF) dokumentiert, dass vom 1. September
2004 bis zum 31. August 2005 europaweit
121.692 Caravans neu auf den Markt kamen; ein
leichter Rückgang um 0,6 % im Vergleich zum
Vorjahr.
Europäischer Spitzenreiter beim Absatz von Caravans
war — auf Verkaufszahlen an Endkunden basierend —
Großbritannien mit 35.395 Caravans (- 2,6 %).
Zweitstärkster Markt (hier auf Zulassungszahlen
basierend) war Deutschland mit 21.367 (- 0,6 %) neu
zugelassenen Caravans vor den Niederlanden mit
19.182 (- 14,3 %) Einheiten. Prozentual zeigte Italien
mit einem Plus von 18,6 % (3.690 Einheiten) in
Europa die stärkste Entwicklung.
Für die deutsche Industrie verlief die Exportsaison
recht erfreulich. Alle Quartalszahlen zeigten einen
positiven Trend, das Ausfuhrvolumen stieg vom
1. Oktober 2004 bis zum 30. Juni 2005 um 12,0 % auf
insgesamt 36.654 Einheiten.
Auf dem Binnenmarkt begann die Saison 2004/05 für
die Branche verhalten. Die Quartalszahlen zeigten im
Vergleich zum Vorjahr kaum Veränderungen. Mit
Abschluss der Saison am 31. August 2005 vermeldete
die Branche mit 21.367 Einheiten (- 0,6 %) ein leichtes
Minus.
Die deutschen Hersteller schafften es, den unterschiedlichen
Marktentwicklungen in Europa im
Rahmen ihrer Produktionsplanung angemessen
Rechnung zu tragen. Im vierten Quartal 2004 und im
zweiten Quartal 2005 stiegen die Produktionszahlen
prozentual zweistellig. Auf Basis der vorliegenden
Zahlen wurden vom 1. Oktober 2004 bis 30. Juni 2005
exakt 55.838 Caravans produziert; eine Steigerung
um 4.132 oder 8,0 % im Vergleich zum Vorjahreszeitraum.
Der Produktbereich Reisemobil
Der europäische Reisemobilmarkt zeigte bis auf
Österreich, Portugal und Spanien in allen Ländern
positive Absatzzahlen. Das Reisemobil hat kontinuierlich
an Attraktivität gewonnen und scheint auch
unter wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen
kaum an Zugkraft zu verlieren.
Die zum Zeitpunkt der Erstellung dieses Geschäftsberichts
vorliegende ECF-Statistik dokumentiert vom
1. September 2004 bis zum 31. August 2005 europaweit
78.073 neu zugelassene Reisemobile; ein Plus
von 9,6 %.
Das größte Absatzvolumen verzeichnete Deutschland
mit 20.203 Einheiten (+ 6,8 %), gefolgt von
Frankreich mit 20.077 (+ 13,5 %) sowie Italien mit
14.723 Einheiten (+ 4,5 %). Prozentualer Gewinner in
Europa war, wenn auch mit kleinerem Volumen, wie
im Vorjahr Dänemark mit einem bemerkenswerten
Plus von 56,5 % (1.634 Einheiten).
Der Export deutscher Reisemobile boomte im Laufe
der Saison 2004/05. Die Quartalszuwächse lagen
zwischen 20,0 und 46,3 %. Vom 1. Oktober 2004
bis zum 30. Juni 2005 wurden insgesamt 13.614
deutsche Reisemobile exportiert; eine bemerkenswerte
Steigerung um 30,7 %.
Der Binnenmarkt zeigte ebenfalls eine positive
Entwicklung. Alle Monats- und Quartalserhebungen
präsentierten steigende Zahlen, sodass die Saison zum
31. August 2005 mit 20.203 neu zugelassenen
Reisemobilen oder einem Plus von 6,8 % schloss.
Die Produktion von Reisemobilen passten die
Hersteller flexibel der Marktnachfrage an. Bedingt
durch den Exportboom schwankten die Zuwächse bei
den Quartalserhebungen zwischen 20,6 und 36,6 %.
Im Vergleich zum Vorjahr wurden vom 1. Oktober
2004 bis zum 30. Juni 2005 insgesamt 28.444
Reisemobile hergestellt; eine Steigerung um 27,5 %.
Die Entwicklung der HYMER AG
Der Produktbereich Caravan
„Hymer wächst in schwierigem Marktumfeld“ titelte
eine bekannte Sonntagszeitung Anfang 2005. HYMER
gelang es, mit innovativen Produkten, wie dem Eriba-
Nova und dem Eriba-Living sowie einem kundengerechten
Marketing auch im Branchenvergleich
bemerkenswerte Erfolge zu erzielen.
Entsprechend vermeldete die HYMER AG für den
deutschen Caravanmarkt mit 1.448 verkauften Einheiten
für die Saison 2004/05 ein erfreuliches Plus
von 16,4 %. Der Export verlief noch erfolgreicher;
hier verzeichnete HYMER mit 2.646 Einheiten einen
bemerkenswerten Zuwachs von 25,8 %. Kumuliert
bedeutete dies für die HYMER AG einen Caravan-
Gesamtabsatz von 4.094 Einheiten (+ 22,3 %).
Im Rahmen dieser Marktentwicklung steigerte
HYMER die Caravan-Produktion um 17,1 % auf
4.074 Einheiten.
Die Entwicklung der Absatzzahlen im Inland hat zu
einer Erhöhung der Umsatzerlöse um 19,8 % auf
16,3 Mio. Euro geführt. Im Exportbereich erzielte
HYMER mit einem Umsatz von 28,4 Mio. Euro ein Plus
von 34,4 %. Kumuliert bedeutete dies in der abgelaufenen
Saison im Caravanbereich einen Umsatz von
44,7 Mio. Euro (+ 28,7 %).
Auf Basis des Gesamtvolumens der HYMER-Freizeitfahrzeuge betrug der Absatzanteil der Caravans im
abgelaufenen Geschäftsjahr 38,8 % und der entsprechende
Umsatzanteil 12,6 %.
Der Produktbereich Reisemobil
Die HYMER AG war im Geschäftsjahr 2004/05
produktübergreifend mit einer Modelloffensive angetreten.
Mit drei Caravan- und 12 Reisemobil-
Baureihen avancierte das Unternehmen zum Vollsortimenter
der Branche. Auch die Marketingstrategie
der Premium- und der Classic-Line war durchaus zielgruppengerecht.
Dennoch musste HYMER auf dem
deutschen Markt leichte Einbußen hinnehmen.
So verkaufte HYMER in der Saison 2004/05 in
Deutschland 2.504 Reisemobile. Dies bedeutete einen
Rückgang um 6,3 % im Vergleich zum Vorjahr. Positiv
beeinflusst wurde diese Zahl durch die Mobile von
Niesmann+Bischoff, die gesellschaftsrechtlich zur
HYMER AG gehören, und diesmal auf dem deutschen
Markt mit insgesamt 307 Reisemobilen ein Plus von
34,1 % zum Gesamtergebnis beisteuerten.
Das Exportgeschäft konnte auf hohem Niveau zwar
zulegen, aber die Verluste auf dem Binnenmarkt nicht
vollends kompensieren. Insgesamt exportierte HYMER
3.959 Reisemobile (+ 3,0 %). Hier trug Niesmann+
Bischoff mit insgesamt 210 Reisemobilen (+ 14,1 %)
ebenfalls positiv zur Statistik bei.
Der Marktlage entsprechend hat HYMER die Produktion
angepasst und in der Saison 2004/05 (inklusive
530 Einheiten von Niesmann+Bischoff) insgesamt
6.585 neue Mobile (- 1,1 %) produziert.
Auf Basis dieser Zahlen verbuchte HYMER im Reisemobilbereich
einen Gesamtumsatz von 289,2 Mio.
Euro (- 0,6 %). Dies bedeutet einen Umsatzrückgang
um 1,8 Mio. Euro.
Insgesamt wuchs der Absatz von Caravans und Reisemobilen
der HYMER AG auf 10.557 Einheiten, gleichbedeutend
mit einem Plus von 7,0 % im Vergleich
zum Vorjahr.
HYMER - Marken und Produkte
HYMER
Seit knapp 50 Jahren produziert
HYMER im oberschwäbischen Bad
Waldsee Caravans und seit mehr als
30 Jahren auch Reisemobile. Mit unerschöpflicher
Innovationskraft und qualitativ hochwertiger
Produktion gehört HYMER nicht nur zu den
traditionsreichsten Freizeitfahrzeug-Herstellern in
Deutschland, sondern genießt auch den Ruf des
Marktführers in Europa.
Mit den neuen Produktentwicklungen im Berichtszeitraum,
darunter eine Reisemobil- und eine
Caravan-Premiere, wird HYMER diese Marktposition
auch in Zukunft verteidigen. 13 Reisemobil- und vier
Caravan-Baureihen repräsentieren für die neue
Saison das größte Produktangebot, das es in der
Firmengeschichte je gegeben hat.
Dabei kann der HYMER-Kunde trotz Serienfertigung
durch unterschiedliche Farbvariationen und
Ausstattungsmodule sein ganz persönliches Fahrzeug
zusammenstellen. Denn Individualität ist Trumpf!
Erstmals gibt es kaum noch rein weiße Reisemobile
und Caravans bei HYMER. Dem Kunden stehen mittlerweile
mehr als 20 Farbvarianten — diverse
Ausführungen von Rot, Blau, Silber, Grau, als kombinierte
Farb- oder Komplett-Metallic-Lackierung — zur
persönlichen Gestaltung seines Fahrzeugs zur
Verfügung. Diese Gestaltungsmöglichkeit durch
Mehrfarbigkeit auf dem Niveau der Automobil-
Industrie setzt sich nahtlos im Innenbereich der
HYMER-Fahrzeuge fort.
Erstmals präsentiert HYMER mit „Stilwelten“ für alle
Premium-Line-Modelle äußerst exklusive und individuelle
Ausstattungsvarianten. Die Sonderausstattungen
der Stilwelten bestehen aus fünf in Material,
Design und Ausführung festgelegten Kombinationen,
die jeweils mit entsprechender Polstermachart, eigenen
Stoffen und Gardinen exakt aufeinander abgestimmt
sind und wiederum stilistisch mit Tisch-,
Küchen-, Bad- und Thekendekor sowie Teppichboden
korrespondieren.
Technische Neuerungen wie der optimierte
Panorama-Dachlüfter, die Installation von Flachbildschirmen
sowie verbesserte Ausführungen der
Aufbautüren sind bei HYMER schon fast alltäglich.
Herausragend sind jedoch selbst für den Marktführer
Innovationen wie das Angebot von statischem
Kurvenlicht und die zum Teil sogar serienmäßige Ausstattung
mit Brennstoffzellen zur autarken Stromversorgung.
Als zunehmend erfolgreich erweist sich auch die
Marketingstrategie der Differenzierung zwischen
Premium-Line- und Classic-Line-Fahrzeugen. Letztere
ermöglichen gerade Neuinteressenten den Einstieg in
die mobile Freizeit mit einem „HYMER“, der Qualität
und Komfort im Rahmen einer Basisausstattung zu
einem äußerst attraktiven Preis-Leistungs-Verhältnis
bietet.
HYMER Reisemobile
Hymer Van
Die Reisemobil-Premiere spiegelt die (marketingtechnischen)
Zeichen der Zeit und die Wünsche vieler
Kunden wider. Der Hymer Van begeistert nicht nur
durch sein gelungenes (mehrfarbiges) Außendesign,
sondern auch durch seine Pkw-Maße, seinen Pkw-
Komfort und letztendlich auch durch seinen Pkw-
Preis. Das ideale Zwei-Personen-Fahrzeug bietet auf
einer Ebene alle Funktionsräume eines voll ausgestatteten
Reisemobils. Neu ist, dass der Hymer Van auf
Ford vorfährt — eine Erweiterung des Chassisangebots;
nicht zuletzt auch im Interesse vieler starker
Exportmärkte und neuer Zielgruppen.
Hymer Exsis
Der Hymer Exsis hat sein Ziel, Trendsetter für die
Caravaningbranche zu sein, erreicht. Faktoren wie
individuelle Mehrfarbigkeit und komfortable Pkw-
Attribute waren Vorbild nicht nur für den Hymer Van,
sondern auch für viele Wettbewerbsfahrzeuge.
Hymercamp-Classic
Die sechs Modelle des Hymercamp-Classic, in der
Kategorie Alkoven bis 50.000 Euro zum Reisemobil
des Jahres 2005 gekürt, bieten gerade jungen
Familien ein umfassend ausgestattetes und
erschwingliches Alkovenmodell.
Hymercamp GT
Die Hymercamp GT-Baureihe gehört zu den familienfreundlichen
Premium-Line-Fahrzeugen, die dem
anspruchsvollen Kunden eine höherwertige Ausstattung
bei den Alkoven-Mobilen bieten. Bewährt
und beliebt sind das HYMER-Techno-Plus-Doppelbodenkonzept,
die B-Klasse-Möbel im Dekor Lugano
Birnbaum sowie das nach oben schwenkbare
Alkovenbett, das zusätzlich das großzügige Wohnraumgefühl
eines integrierten Reisemobils vermittelt.
Hymertramp-Classic
Der Markt der teilintegrierten Reisemobile ist in den
letzten Jahren am stärksten gewachsen. HYMER hat
sich auf diese gestiegene Nachfrage eingestellt. Das
preislich günstigste „Classic-Line“-Modell ist der
Hymertramp Classic auf Fiat. Erstmals gibt es mit dem
Tramp Classic 574 auch einen Teilintegrierten unter
sechs Metern Gesamtlänge. Neu und individuell ist
das optionale Panorama-Dachfenster, das im Bereich
des Fahrerhauses mit bestem Ausblick und hoher
Lichtdurchflutung eine exklusive Atmosphäre verbreitet.
Hymertramp GT
Mit dem Hymertramp GT werden überwiegend
„junge“ Senioren angesprochen, die öfter und bevorzugt
ganzjährig mit einem individuell hochwertigen
Zwei-Personen-Mobil unterwegs sein wollen.
Individueller Geschmack kann auch hier im Rahmen
der Außenlackierung und durch die Wahl einer
Stilwelt gezeigt werden.
Hymertramp M GT/ Hymertramp R GT
Reisemobilisten, die auch beim
Caravaning mit dem guten Stern auf Europas Straßen
unterwegs sein wollen, bekommen mit dem Hymertramp
655 M GT eine teilintegrierte Mercedes-
Version. Caravaningfreunde, die als Chassis Renault,
den „Createur d’Automobiles“ bevorzugen, können
bei den Teilintegrierten von HYMER aus drei
Grundrissen wählen.
Hymermobil B-Classic / B-Classic M
Die integrierten Reisemobile von HYMER gelten mit
der Bezeichnung Hymermobil als Deutscher Standard
oder Gattungsbegriff für ein Reisemobil generell. Die
B-Classic-Baureihe ist der preiswerteste Einstieg in
die Welt integrierter Reisemobile. Schlichte Eleganz,
gepaart mit fortschrittlicher Technik, zeichnet diese
Baureihe aus. Auf vielfachen Kundenwunsch hat
HYMER für das Modelljahr 2006 auch wieder das
Hymermobil B-Classic M mit zwei Modellen auf
Mercedes-Chassis ins Programm genommen.
Hymermobil B-Klasse / Hymermobil B-Star-Line
Diese bei HYMER erfolgreichste Baureihe wird bevorzugt
von Kunden mit ausgeprägtem Markenbewusstsein
sowie mit Sinn für klassisch und zeitlos
elegantes Ambiente gekauft. Zehn Modelle stehen zur
Auswahl. Neben der Möglichkeit des mehrfarbigen
Außendesigns bietet die B-Klasse mit den Ausstattungsvarianten
der Stilwelten auch innen eine
individuelle und exklusive Fahrzeuggestaltung auf
höchstem Niveau. Der Erfolg der B-Klasse mit seinen
vielen exklusiven Ausstattungsvarianten findet sich
natürlich auch in den fünf Modellen des B-Star-Line
auf Mercedes-Benz-Chassis wieder.
Hymermobil S-Klasse
Die Königsklasse der HYMER-Reisemobile kombiniert
seit Jahren außergewöhnliches Design, neueste
Technik und höchsten Komfort. Erfolgreich durchgesetzt
hat sich das im letzten Jahr eingeführte Modell
S 830 mit L-Sitzgruppe sowie Längs-Einzelbetten im
Heckbereich. Mit der S-Klasse erlebt man Luxus pur.
Außergewöhnlich ist jedoch die im Reisemobilmarkt
weltweit erstmalig serienmäßige Ausstattung mit der
Innovationstechnologie einer Brennstoffzelle.
HYMER Caravans
Eriba-Feeling
Die Caravan-Premiere bei HYMER ist der Eriba-
Feeling. Beflügelt durch den außerordentlichen Erfolg
des Eriba-Nova und auf das gleiche Konzept aufbauend,
wurde diese neue Hubdach-Caravan-Baureihe
entwickelt. Zwei Modelle vereinen die fahrtechnischen
Vorteile eines Hubdach-Caravans mit modernsten
Wohnraumanforderungen inklusive Winter—
tauglichkeit — und das zu einem attraktiven Preis.
Nicht nur innen strahlt dieser Caravan besondere
Atmosphäre und Komfort aus, auch außen glänzt er
durch Mehrfarbigkeit, Rallyestreifen und ansprechendes
Styling.
Eriba-Touring
Kult-Caravan in der Branche und seit fast 50 Jahren
Erfolgsmodell bei HYMER ist der Eriba-Touring. Mehr
als 70.000 Exemplare sind auf Europas Straßen unterwegs.
Zumeist reisefreudige Zwei-Personen-Haushalte,
zunehmend auch jüngere Familien, meistens
mit Kleinkind, schätzen die noch heute gültigen
Vorteile des Klassikers unter den Caravans: Handliche
Abmessungen, niedriges Gewicht und erstklassiges
Fahrverhalten.
Eriba-Living
Der Eriba-Living spricht mit seinem besonders attraktiven
Preis-Leistungs-Verhältnis gerade junge
Familien und neue Interessenten an und hat schon
jetzt seinen festen Platz im Eriba-Spektrum.Zwölf Modelle bieten eine Vielzahl attraktiver
Grundrisse mit Längs-Einzelbetten, mit französischem
Bett oder mit Kinderzimmer und Etagenbetten. Bei
der letzteren, besonders familienfreundlichen Version
mit Heck-Etagenbett, kann auch ein drittes Etagenbett
geliefert werden. Angenehm großzügig ist der
Innenraum bei drei Modellen mit einer Gesamtbreite
von je 2,50 m.
Eriba-Nova
Der Eriba-Nova ist der Shooting-Star unter den
HYMER-Caravans. Im vergangenen Jahr komplett neu
konzipiert, hat er bei HYMER einen regelrechten
Caravanboom ausgelöst. Folge der enormen Nachfrage:
40 Prozent Kapazitätserweiterung, Lieferzeiten
und die Produktion auf Monate ausgebucht. Die
Premiumklasse der HYMER-Caravans wird mit
17 Modellen angeboten. Es gibt Kinderzimmer-
Ausführungen, Längs-Einzelbetten, französische
Betten im Bug oder Heck sowie L-Sitzgruppen und
unterschiedlich positionierte Gegensitzgruppen. Ein
im Markt absolut einzigartiges Modell ist der Eriba-
Nova 680 mit französischem Bett im Bug,
Rundsitzgruppe in der Mitte sowie „über Eck“ positioniertem
Etagenbett im Heck. Diverse nationale und
internationale Auszeichnungen dokumentieren das
überaus gelungene Konzept.
Niesmann + Bischoff
Seit mehr als 20 Jahren produziert
Niesmann+Bischoff exklusive Reisemobile.
1994 begann das Unternehmen
in Polch mit der Serienfertigung von
Reisemobilen. Mittlerweile werden auf circa 10.000
m2 die Reisemobile mit den Markennamen Clou,
Flair und Arto produziert. Seit 1996 gehört
Niesmann+Bischoff zur HYMER AG. Über 200 Mitarbeiter
sorgen täglich für einen reibungslosen
Ablauf in der Produktion, im Service und Kundendienst
sowie in der Verwaltung. Bevor eines der
Fahrzeuge die Werkshalle verlässt, wird es mehrfach
qualitätsgeprüft. So steht der Name
Niesmann+Bischoff heute als Synonym für Reisemobile
auf höchstem Niveau, wie auch die neue
Modellgeneration eindrucksvoll dokumentiert.
Niesmann+Bischoff Arto
Erst im vergangenen Jahr wurde die Baureihe Arto
einem kompletten Relaunch unterzogen und dennoch
setzte Niesmann+Bischoff für die neue Generation
weitere Verbesserungen um. Neben den sieben bestehenden
Modellen präsentiert ein neuer Grundriss(Arto 74C) mit einer Gesamtlänge von 7,36 Metern
auf Kundenwunsch satten Zuwachs im Wohn- und
Heckbereich. Eine neue Winkelküche, eine zusätzliche
Couch und ein breiteres Heckbett komplettieren die
hochwertige Ausstattung.
Niesmann+Bischoff Flair
Die Baureihe Niesmann+Bischoff Flair geht mit fünf
Modellen an den Start. Die erstklassigen Reisefahrzeuge
gibt es modellabhängig, den individuellen
Kundenwünschen folgend, auf Fiat-Ducato,
Mercedes-Benz-Sprinter oder auf Iveco-Chassis.
Neu sind zwei Grundrisse: Der Flair 6700iC ist der
erste mit einem — aus dem Arto bereits bekannten —
kombinierten Bad, das mit kreisrunder Dusche und
üppiger Ausstattung viel Platz und Komfort bietet.
Durch diese Lösung gewinnt er trotz sehr kompakter
Außenmaße deutlich an Wohnraum. Der Flair 7100iC
verfügt mit seiner Aufteilung und einem 1,30 Meter
langen Sofa an der rechten Wagenseite ebenfalls über
ein äußerst großzügiges Platzangebot.
Deutlich erweitert wurde bei allen Flair-Modellen die
Auswahl an Sonderausstattungen. Neu auf der Liste
der Extras ist auch eine Zentralverriegelung samt
Alarmanlage.
Niesmann+Bischoff CLOULINER
Der ClouLINER ist seit mehr als 20 Jahren das
Prestigemodell von Niesmann+Bischoff. Das exklusive
Kultfahrzeug wurde im vergangenen Jahr in der dritten
Generation komplett überarbeitet. Dabei haben
sich das neue Außendesign, der komplett neue
Möbelbau und die vielen technischen Innovationen
erfolgreich am Markt etabliert. Und trotzdem wurden
abermals Verbesserungen realisiert.
So bieten der 990SL auf überarbeitetem Mercedes-
Benz Atego und der 990SG auf MAN-Fahrgestell zwei
neue Grundrisse. Der 990SL hat neu ein Längs-
Doppelbett und der 990SG präsentiert einen
Grundriss mit Pkw-Garage sowie die technischen
Highlights eines elektrisch in der Höhe verstellbaren
Heckdoppelbetts und einer hydraulisch betriebenen
Garagenklappe. Außerdem ist die serienmäßige
Markise komplett in die Seitenwand integriert.
Aber auch die Fahrzeuge der ClouLINER 6er-Baureihe,
im letzten Jahr erstmals vorgestellt, wurden weiterentwickelt.
Neu ist der ClouLINER 675L mit einem
klassisch quer angeordneten Doppelbett. Auch das
neue Modell nutzt die Fähigkeiten des EuroCargo-
Chassis von Iveco und darf bei maximalem
Gesamtgewicht von 7,49 Tonnen mit dem „alten“
Führerschein der Klasse 3 gefahren werden.
Generell ist die Philosophie aller ClouLINER von zwei
Prinzipien geprägt: Zum einen soll der LINER das
technische Optimum im Reisemobilbau repräsentieren
und zum anderen soll der Käufer so viele
Einzelheiten wie möglich selbst gestalten können.
Letztendlich gewährleistet Niesmann+Bischoff, dass
jeder ClouLINER, der die Produktionsstätte in Polch
verlässt, ein absolutes Unikat darstellt.
Bürstner GmbH
Die Marke Bürstner ist seit über 45
Jahren eng mit der Caravaning-Branche
verbunden. Bereits Mitte der 50er Jahre
begann man im badischen Kehl mit der
Produktion von Caravans — in den 80er Jahren folgten
dann Reisemobile und später der Bereich
Mobilheime.
Durch die strategische Ausrichtung und
Positionierung konnte Bürstner von der positiven
Entwicklung auf dem europäischen Reisemobil-Markt
besonders profitieren. Auch die eigene Innovationskraft
half bei der Platzierung unter den Top-Herstellern.
So war es die Bürstner GmbH, die vor einigen
Jahren als erster namhafter Hersteller Renault als
Lieferanten der Basisfahrzeuge ins Programm aufgenommen
hat. Der Erfolg der Delfin-Baureihen ist
unbestritten und hat auf dem Markt viele Nachahmer
gefunden.
Das im Berichtszeitraum neu entwickelte Modellprogramm
umfasst bei den Reisemobilen neun
Baureihen und im Bereich der Caravans drei Baureihen.
Hinzu kommen sieben verschiedene Mobilheime,
die den Anforderungen der unterschiedlichen
Märkte angepasst wurden.
Besonders hervorzuheben ist die innovative Travel-
Lounge, die im Reisemobil-Bereich angeboten wird
und deren variable Sitzeinstellungen ein spezielles
Komfortplus darstellen.
Herausragend ist auch eine neue Polsterstoffgeneration,
die exklusiv von Bürstner angeboten wird:
novalife. Bereits die ersten Präsentationen dieser
Hochleistungsmikrofaser mit ihrer schmutzabweisenden
Eigenschaft sorgten für großes Aufsehen in der
Branche.
Neue Namen für die gesamte Modellpalette und eine
Vielzahl innovativer Entwicklungen präsentiert
Bürstner im Rahmen der Fahrzeuggeneration 2006.
Die bisherigen Bezeichnungen mit Buchstaben und
Zahlenkombinationen erschienen Bürstner für ein so
stark emotionalisierendes Produkt wie Caravan und
Reisemobil zu anonym.
Das Einsteigersegment markieren künftig die neuen
Modellreihen Marano bei den Teilintegrierten und
Aviano bei den Integrierten.
Die bislang als A-Modelle offerierten Fahrzeuge in
Alkoven-Bauweise tragen nun den Namen Levanto.
Hier findet sich neben den Versionen auf Fiat-Ducato
ein neuer Grundriss auf einem Iveco-Chassis als Basis.
Sechs verschiedene Reisemobile in teilintegrierter
Form starten unter dem Namen Solano. Die
Alkovenmodelle mit doppeltem Boden (früher A-2)
heißen nun Argos.
Aufgrund der umfangreich erneuerten Caravan-
Baureihen der gehobenen Mittelklasse und der
Oberklasse wurden die bisherigen Bezeichnungen
durch die Namen Belcanto und Trecento ersetzt.
Neben den zahlreichen neuen Grundriss-Angeboten
fällt im Modellprogramm 2006 die variantenreichere
Farbpalette auf. Das Flipper-Caravan-Programm wird
zusätzlich zum Standardmodell als „Blue“ und
„Yellow“ offeriert, zwei farbenfrohe Ausführungen,
die das Angebot des weißen Grundmodells ergänzen.
Die Belcanto-Serie ist mit 21 verschiedenen Versionen
(sieben davon völlig neu) die variantenreichste
Baureihe von Bürstner. Sie wird zusätzlich in der
Sonderlackierung Silber offeriert, die Trecento-
Modelle der Oberklasse sind zusätzlich im Farbton
Mocca zu haben.
Bürstner Reisemobile
Levanto
(Alkoven-Modelle auf Fiat)
Der Klassiker im Reisemobil-Bereich, dessen äußeres
Kennzeichen die abgestufte Dachlinie mit dem großen
Alkoven über dem Fahrerhaus ist.
Argos
(Alkoven mit Doppelboden auf Fiat)
Wichtigstes Merkmal der Argos-Modelle ist der
Staubereich unter dem Wohnraum, der sogenannte
Doppelboden. Er sorgt für eine beeindruckende
Ladekapazität und ermöglicht auch die Mitnahme
sperriger Güter wie z.B. einem Surfbrett. Besonders
aktive Reisemobilisten, die auch mal längere Zeit
unterwegs sind, schätzen die Vorteile dieser Baureihe.
Die Platzierung der Wasser- und Abwassertanks im
Doppelboden sorgt für einen tiefen Schwerpunkt.
Ergebnis ist eine gute Straßenlage, verbunden mit
einem angenehmen Fahrverhalten.
Argos / Iveco
(Alkoven mit Doppelboden auf Iveco-Chassis)
Diese Fahrzeugkategorie bedeutet Reisen im Jumbo-
Format. Aufgrund des verwendeten Chassis stehen
große Zuladekapazitäten zur Verfügung und auch die
Mitnahme eines Anhängers ist durch den Heckantrieb
kein Problem. Die Wohnräume dieser Baureihe sind
großzügig dimensioniert und mit allem erdenklichen
Komfort ausgestattet. Sie verfügen, wie die Argos-
Modelle auf Fiat, ebenfalls über einen Doppelboden
und zusätzlich eine geräumige Heckgarage.
Marano
(Teilintegriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Marano ist der jüngste Spross in der Familie der
Bürstner Teilintegrierten. Erst im Frühjahr 2005 vorgestellt,
hat er vom Start weg überzeugt. Mit dem
Marano wurde das Konzept eines kompakten
Einsteiger-Fahrzeugs für zwei Personen in bekannter
Bürstner Qualität und das zum attraktiven Preis
umgesetzt.
Solano
(Teilintegriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Solano steht bei Bürstner für teilintegrierte
Reisemobile. Besonderes Merkmal ist die flache
Silhouette und ein Fahrkomfort ähnlich dem eines
Pkw. Seine Wendigkeit macht ihn zum idealen
Begleiter bei Städtereisen.
Star
(Teilintegriertes Reisemobil auf Mercedes-Benz)
Mit dem Angebot eines teilintegrierten Reisemobils
auf Mercedes-Sprinter bietet Bürstner die Option,
sich für einen Hecktriebler, gepaart mit überragendem
Drehmoment, zu entscheiden. Die Innenoptik des
Wohnraums ist den bekannten Ansprüchen dieser
Klientel angepasst.
Delfin
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault)
Der Delfin markiert ein neues Gesicht unter den teilintegrierten
Reisemobilen. Neben der neuen Optik
des Renault-Chassis setzt Bürstner serienmäßig auf
eine ganzheitliche 3-Farb-Lackierung und sorgt so für
einen Blickfang auf Europas Straßen. Der Wohlfühlkomfort
z. B. beim Schlafen auf Taschenfederkernmatratzen
gehört zum Besten, das der Markt zu bieten
hat.
Delfin Performance
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault
mit Multifunktionsboden)
Diese Baureihe überzeugt mit inneren Werten. Durch
die Rahmenabsenkung hinter dem Fahrerhaus wird
die Möglichkeit zum Einbau eines Funktionsbodens
gegeben. Bürstner hat dieses Konzept als Erster mit
einem Renault-Basisfahrzeug umgesetzt. Die frostsichere
Platzierung verschiedener Elemente der
Bordtechnik und -ausstattung bringen ein Plus an
Sicherheit und Komfort.
Aviano
(Integriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Aviano stellt den Einstieg in die Klasse der vollintegrierten
Reisemobile dar. Das Außendesign ist quasi
1:1 von der Elegance-Baureihe entliehen und besticht
durch fließende Linien. Der attraktive Preis dieser
Baureihe entsteht durch den Verzicht auf besondere
Komfortmerkmale, wie zum Beispiel die Fahrerhaustür.
Elegance
(Integriertes Reisemobil auf Fiat)
Der Elegance gehört seit Einführung zu den
Gewinnern. Außen überzeugt er durch elegantes
Design mit einer automotiven Formensprache. Innen
sind freundliche Farben, sanft gerundete Möbel sowie
ein hohes Maß an Komfort und Liebe zum Detail die
bestimmenden Eigenschaften. Die Luxusklasse aus
dem Hause Bürstner überzeugt durch ein breites
Spektrum an Grundrissvarianten und Innenraumdesigns.
Bürstner Caravans
Flipper
Mit der Formensprache des Flippers ging Bürstner
einen neuen Weg — der gleichzeitig die Richtung für
weitere Caravan-Modelle sein wird. Design und
Funktionalität in einem Fahrzeug zu vereinen und
damit Familien und Paare gleichermaßen anzusprechen,
war das Ziel. Dieses Konzept hat sich am Markt
durchgesetzt.
Belcanto
Der Belcanto steht für soliden Caravanbau der gehobenen
Mittelklasse bei Bürstner. Er repräsentiert das
breiteste Angebot mit über 20 Grundrissvarianten.
Unterschiedliche Gesamtbreiten geben die Möglichkeit,
einen Reise-Caravan zugeschnitten auf zwei
Personen bis hin zum komfortablen Feriendomizil für
die ganze Familie zu konzipieren.
Trecento
Die Gestaltung des Innenraums mit seinen Komfortund
Ausstattungsmerkmalen macht den Trecento
zum besonderen Reisebegleiter. Die Mitwirkung einer
kundigen Innenarchitektin zeigt sich besonders beim
Blick auf die hochwertige Ausstattung, die einen
Hauch von Luxus ausstrahlt und deren Farbwelten
harmonisch auf die Möbel in 2-Farb-Optik abgestimmt
wurden. Alle Grundrisse der Trecento-
Baureihe wurden bewusst für alleinreisende Paare
konzipiert, die gesteigertes Interesse an mehr
Komfort für Ihren Caravan haben. Diesem Wunsch
kommt Bürstner durch die serienmäßige Verwendung
von Kaltschaum in 2 Härtegraden für Sitz- und
Rückenpolster besonders nach.
Mobilheime
Mobilheime finden im Markt und bei vielen Kunden
immer größeren Anklang. Sie sind im Angebotsspektrum
vieler Campingplätze bereits fester
Bestandteil. Aufgrund ihrer komfortablen Ausstattung
und einem großzügigen Platzangebot, das
einer Ferienwohnung ähnelt, verdrängen sie die
Vermietung von Caravans zunehmend. Mit unterschiedlichen
Grundrissen eignen sie sich gleichermaßen
für die Vermietung an Paare wie auch an
Familien.
LAIKA CARAVANS S.p.A.
Der Firmensitz von LAIKA, dem italienischen
Hersteller für Reisemobile der
Luxusklasse, liegt im Herzen des Chianti,
in der Nähe von Florenz. Das Unternehmen
wurde im Jahr 1964 gegründet und gilt als
die Luxusmarke aus Italien. Seit dem Jahr 2000 gehört
es zum HYMER-Konzern.
Kreativität, Professionalität und Erfahrung der knapp
250 LAIKA-Mitarbeiter tragen dazu bei, dass LAIKA
europaweit erfolgreich drei unterschiedliche Produktlinien
vermarktet: LAIKA Ecovip, LAIKA Kreos und
LAIKA-X. Dabei handelt es sich um anspruchsvolle
Fahrzeug-Serien, die zusammen circa 50 % des
oberen Marktsegments im italienischen Reisemobilmarkt
abdecken. Daneben gehören Frankreich und
Deutschland zu den Haupt-Exportmärkten von LAIKA,
in denen vor allem die integrierten und teilintegrierten
Fahrzeuge mit Erfolg vermarktet werden.
Die Zufriedenheit der Kunden ist eines der Hauptziele
von LAIKA. Deshalb ist der gesamte Produktionsprozess
darauf ausgelegt und optimiert, ein hervorragendes
Produkt herzustellen. Vor Beginn der
Produktionsphase werden sorgfältige Prüfungen,
Dichtigkeits- und Fahrverhaltenstests durchgeführt.
Außerdem werden die verschiedenen verwendeten
Ausgangsmaterialien eingehend kontrolliert, um ihre
Widerstandsfähigkeit gegen mechanischen Verschleiß
und gegen Umwelteinflüsse zu prüfen. Erst wenn alles
den hohen Qualitätsanforderungen von LAIKA entspricht,
wird mit der Produktion begonnen.
LAIKA investiert kontinuierlich in Forschung und
Entwicklung, um ständig neue und zeitgemäße
Produkte entwerfen zu können und sich somit erfolgreich
weiterzuentwickeln. Zur Firmenphilosophie
gehört, nur beste Materialien zu verwenden. Dies
betrifft die Aufbautechnik genauso wie das Angebot
an edlen Stoffen und Ausstattungsdetails. Die gut
isolierten Aufbautüren repräsentieren Pkw-Komfort.
Alle Tanks sind beheizt und somit wintertauglich. Das
gesamte Netzwerk an Rohren und Verbindungen hat
die Qualität der Produkte, die auch im Immobilienbereich,
also zu Hause, eingesetzt werden.
Dieses Bekenntnis zur Wertarbeit, die Originalität des
Stils, der Einsatz fortschrittlichster Technologien, die
genaue Kontrolle des Produktionsprozesses, die
Sorgfalt für Design und Ergonomie und die
Begeisterung für die durchgeführte Arbeit sind die
grundlegenden Elemente, welche die Marke LAIKA
kennzeichnen und ihre außergewöhnliche Produktqualität
garantieren.
LAIKA-Ecovip
Diese Serie lässt keine Wünsche offen: Sie bietet eine
komplette Palette mit zwölf Modellen, die sich aus
vier Alkoven-, zwei teilintegrierten und sechs integrierten
Reisemobilmodellen zusammensetzt. Der
Erfolg der LAIKA-Ecovip Alkoven-Fahrzeuge und
Teilintegrierten basiert auf einer serienmäßigen
Komplettausstattung, die höchstes Niveau garantiert.
Außerdem sind die Detailpflege, die Qualität der
Materialien und das ansprechende Design besonders
hervorzuheben. Die integrierten Modelle hingegen
werden besonders durch die eindeutig Pkw-ähnliche
Karosserie, die niedrige Außenhöhe und die Eleganz
der Formen geprägt.
LAIKA-Kreos
Diese elegante Luxus-Baureihe wird durch vier
Alkoven und drei teilintegrierte Modelle repräsentiert.
Das augenscheinliche Plus an dieser exklusiven
Fahrzeug-Palette ist die außergewöhnliche Funktionalität,
die durch das besondere Design und die
Ausgeglichenheit der Formen ergänzt wird. In allen
Innenbereichen wird größter Wert auf Komfort und
Detailpflege gelegt. Die Modellpaletten Ecovip sowie
Kreos zeichnen sich neben einer exklusiven
Ausstattung auch durch viele technische Details aus,
die unter anderem eine Zentralverriegelung aller
Türen mit Fernbedienung und eine elektronische
Alarmanlage beinhalten.
LAIKA-X
Seit Anfang August 2005 wird neu im
Modellprogramm die Serie „LAIKA-X“ angeboten.
Diese Fahrzeuge zeichnen sich durch ein besonders
auffälliges Außen- und Innendesign aus und sind speziell
für ein junges Publikum entworfen worden. Die
Modellpalette „X“ besteht aus vier verschiedenen
Alkoven-Modellen und einem Teilintegrierten.
Grundrissvarianten und Ausstattung sind besonders
für junge Familien konzipiert. Entsprechend repräsentiert
die Modellreihe „X“ ein zuverlässiges und funktionales
Produkt mit einem attraktiven, frischen
Design. Besonders hervorzuheben ist das ausgezeichnete
Preis-Leistungs-Verhältnis, das diese Modelle
bieten, ohne auf die außergewöhnliche LAIKAQualität
zu verzichten.
Mitarbeiter
Im Zuge der Reform von Wirtschafts- und
Sozialsystemen bekommt der Faktor Arbeitsplatz eine
zunehmend größere Bedeutung. Auf der einen Seite
gibt es in Deutschland laut Statistik fünf Millionen
Arbeitslose. Auf der anderen Seite stehen Unternehmen
vor der Entscheidung, ihre Produktion zu
rationalisieren, um im internationalen Wettbewerb
konkurrenzfähig zu bleiben; oder einen Weg zu finden,
in nationaler Verantwortung Arbeitsplätze zu
sichern, zu schaffen und das Ganze ebenfalls auf
einer Basis, die das Unternehmen und seine Produkte
auf dem Markt wettbewerbsfähig hält.
Während viele Firmen und Konzerne in Deutschland
Arbeitsplätze ganz abbauen oder ins Ausland verlagern,
gehört der HYMER-Konzern mit seinen Töchtern
zu den Unternehmungen, die ganz im Sinne des
Firmengründers Erwin Hymer Bodenständigkeit und
nationale Verantwortung zeigen.
Dabei ist es gar nicht so einfach, genügend und flexibles
Personal mit ausreichender Kompetenz und
Zuverlässigkeit zu finden. Erschwerend kommt hinzu,
dass das politische System oftmals im Zuge veränderter
Rahmenbedingungen notwendige wirtschaftsund
arbeitspolitische Veränderungen nicht zulässt. So
stand gerade bei der HYMER AG das Geschäftsjahr
2004/05 ganz im Zeichen der Standortsicherung in
Bad Waldsee.
Konzernübergreifend waren im abgelaufenen
Geschäftsjahr durchschnittlich 2.878 Mitarbeiter
beschäftigt. Dies bedeutete im Vergleich zum Vorjahr
wieder einen Zuwachs um 104 Personen.
Dabei sah die Entwicklung in den einzelnen Gesellschaften
wie folgt aus: Bei der HYMER AG in Bad
Waldsee war (inklusive der Verkaufsniederlassungen)
die Beschäftigtenzahl im Jahresvergleich mit 1.038
(Vj. 1.037) stabil. Dies traf auch auf die Betriebsstätte
Polch mit 190 (Vj. 184) Beschäftigten zu.
Zum Stichtag 31. August 2005 wurden folgende
Mitarbeiterzahlen registriert: bei der HYMER AG in
Bad Waldsee 1.045 (Vj. 1.033) Mitarbeiter und in der
Betriebsstätte Polch 191 (Vj. 185).
Bei den Tochtergesellschaften waren im Durchschnitt
1.650 (Vj. 1.553) Mitarbeiter tätig, davon entfielen
auf:
• Bürstner-Teilkonzern 1.114 (Vj. 1.023) Mitarbeiter
• Hymer France S.A.S. 237 (Vj. 221) Mitarbeiter
• LAIKA CARAVANS S.p.A. 240 (Vj. 237) Mitarbeiter
• Movera GmbH 59 (Vj. 54) Mitarbeiter
Der Anstieg der Mitarbeiterzahlen fand insbesondere
im Bürstner-Teilkonzern sowie bei der Hymer France
S.A.S. statt.
Der Personalaufwand im HYMER-Konzern belief sich
im Geschäftsjahr auf 119,1 Mio. € (Vj. 113,2 Mio. €).
Dies entspricht 15,6 % der Gesamtleistung. Der Auf—
wand pro Mitarbeiter im HYMER-Konzern betrug
somit durchschnittlich 41.400 €.
Die Betriebszugehörigkeit der HYMER-Mitarbeiter
stieg auf durchschnittlich 10,3 Jahre (Vj. 10,1). Das
Durchschnittsalter lag bei 39,1 Jahren (Vj. 39,0). Diese
Angaben beziehen sich jeweils auf den Stand zum
31. August 2005 der HYMER AG (Standorte Bad
Waldsee, Polch und Verkaufsniederlassungen). Durch
einige Neueinstellungen von jüngeren Mitarbeiternund der Übernahme eigener Auszubildender wurde
trotz der weiterhin sehr geringen Fluktuation der
zuletzt höhere Anstieg des Durchschnittsalters
gebremst. Trotzdem gab es auch wieder erwähnenswerte
Jubiläen: 34 Mitarbeiter konnten im Berichtsjahr
ihr 10-jähriges und 16 Mitarbeiter ihr 25-jähriges
Betriebsjubiläum feiern.
Konzernweit standen im Berichtsjahr durchschnittlich
88 Jugendliche und junge Erwachsene in einem
Ausbildungsverhältnis; davon 63 bei der HYMER AG
inklusive der Betriebsstätte Polch (Vj. 58) und
25 (Vj. 26) im Bürstner-Teilkonzern. 21 Auszubildende
haben bei der HYMER AG (inklusive Polch) im
Berichtsjahr ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen;
12 von ihnen konnten anschließend in ein
Arbeitsverhältnis übernommen werden.
Am originären HYMER-Standort Bad Waldsee stand
das Geschäftsjahr ganz im Zeichen der Verhandlungen
und Aktivitäten zur Standortsicherung. Ziel
war, die Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen
Standorten auszugleichen und damit die Voraussetzungen
für den Bau einer neuen Montagehalle
in Bad Waldsee zu schaffen.
Nachdem mehrmonatige Verhandlungen mit der
Gewerkschaft IG Metall und dem Betriebsrat in der
ersten Hälfte des Geschäftsjahres aufgrund der unkooperativen
Haltung der IG Metall gescheitert waren,
wurden in der zweiten Hälfte des Geschäftsjahres
zwischen Geschäftsführung und Betriebsrat Möglichkeiten
und Lösungen gesucht, wie der Neubau am
Standort Bad Waldsee doch noch zu realisieren sei.
Nach intensiven Verhandlungen konnte Mitte Juni ein
Gesamtrahmenpaket geschnürt werden, das eine weitergehende
Arbeitszeitflexibilisierung und den verstärkten
Einsatz von Zeitarbeitern vorsah. Aus rechtlichen
Gründen musste die Regelung, eine Verlängerung
der Jahresarbeitszeit, mit jedem Mitarbeiter
einzelvertraglich vereinbart werden.
Die Kernpunkte der nunmehr gültigen
Standortsicherung sehen wie folgt aus:
• Die Mitarbeiter arbeiten in den nächsten sechs
Geschäftsjahren (bis 31.08.2011) pro Jahr
135 Stunden mehr; dies entspricht in etwa einer
38-Stunden-Woche im Vergleich zur tariflichen
35-Stunden-Woche.
• Die Arbeitszeitflexibilisierung wurde durch eine
Erhöhung des Zeitkorridors auf +200 bis
—100 Stunden sowie durch den Verzicht auf die
Festlegung eines Ausgleichzeitraums verstärkt.
Hier tritt insbesondere der positive Effekt ein, dass
auch diejenigen Abteilungen, die bisher noch keine
flexiblen Arbeitszeiten hatten, miteinbezogen
werden können.
• Als Gegenleistung war das Unternehmen bereit,
den Mitarbeitern die Zusage zu geben, dass bis
zum 31. August 2011 keine betriebsbedingten
Kündigungen ausgesprochen werden, solange
keine Betriebsänderung nach § 111 BetrVG eintritt.
Der wichtigste Punkt ist und bleibt allerdings, dass
durch die Zustimmung von mehr als 98 % der
Mitarbeiter zu den einzelvertraglichen Ergänzungen
der Bau der neuen Montagehalle mit einer Fläche von
circa 24.000 m2 ermöglicht wurde. Diese extrem hohe
Zustimmung zeigt, dass die Mitarbeiter geschlossen
zum Unternehmen und zum Standort stehen.
Neben der Standortsicherung wurden aber auch
andere Themen vorangetrieben. Beispielweise wurde
KAIZEN in der Produktion, nach den Erfolgen der
Pilotprojekte im Frühjahr 2004, im Berichtszeitraum
an drei weiteren Bändern durchgeführt. Auch dort
konnten elementare Verbesserungen erzielt werden.
Verschwendung wurde nahezu eliminiert und die
Materialbereitstellung sowie die Arbeitsabläufe optimiert.
KAIZEN ist damit in der Produktion zu einer
festen Größe geworden. Andere Bereiche werden folgen:
Im neuen Geschäftsjahr wird auch ein Projekt
„KAIZEN in der Verwaltung“ gestartet.
Nicht zu kurz gekommen sind auch Maßnahmen und
Aktivitäten, die den Zusammenhalt (die Firmenkultur)
im Betrieb stärken, die Mitarbeiter informieren und
das Verständnis füreinander sensibilisieren. Im
Berichtsjahr wurden entsprechend zwei neue Aktivitäten
ins Leben gerufen.
So gab es kurz vor Weihnachten 2004 die erste
Ausgabe einer Mitarbeiterzeitung. „HYMER Life“
erscheint seitdem regelmäßig im Quartalsrhythmus.
Sie umfasst vier bis sechs Seiten, berichtet über das
Unternehmen sowie seine Mitarbeiter und wird durch
ein kleines Redaktionsteam von internen Mitarbeitern
betreut, die dies neben ihren üblichen Aufgabenstellungen
übernommen haben.
Ebenfalls sehr positiv kam der „Produktionstag für
Angestellte“ an. Alle Angestellten arbeiten einen Tag
im Jahr in der Produktion mit. Dadurch werden die
Kontakte und die Kommunikation zwischen „Angestellten“
und „Gewerblichen“ verbessert und die
Angestellten gewinnen einen eigenen Eindruck und
eventuell auch mehr Verständnis für die Belange der
Produktion.
Sachinvestitionen
Die Unternehmen des HYMER-Konzerns haben in der
Saison 2004/05 insgesamt 25.324 (Vj. 23.473)
Freizeitfahrzeuge (Caravans und Reisemobile, inklusive
Mobilheime von Bürstner) produziert. Der Zuwachs
um 7,9 % ist auf die europaweit verstärkte Nachfrage
nach den Produkten der einzelnen Unternehmen
zurückzuführen. Diese erfolgreiche Entwicklung
basiert zum einen auf der innovativen Produktentwicklung;
zum anderen sind natürlich auch ein
zeitgemäßer moderner Produktionsprozess und ökonomisch
orientierte Managementmaßnahmen vonnöten,
um die Produkte zu einem wettbewerbsfähigen
Preis im Markt anbieten zu können. Sachinvestitionen
nehmen hier eine immer wichtigere
Rolle ein. Konzernübergreifend beliefen sich die
Gesamtinvestitionen für den Berichtszeitraum auf
27,4 Mio. Euro und stiegen somit um 0,9 Mio. Euro
oder 3,4 % im Vergleich zum Vorjahr mit 26,5 Mio.
Euro.
HYMER AG
Das Investitionsvolumen der HYMER AG belief sich
im abgelaufenen Geschäftsjahr auf 10,1 Mio. Euro.
Die größte Einzelinvestition war die Überdachungsanlage
für Fahrzeuge, die zur Auslieferung bereitstehen.
Das gesamte Auslieferungsareal beträgt
42.000 m2 inklusive Verladeplatz. Die überdachte
Fläche von 27.500 m2 bietet insgesamt 900 Reisemobilen
und Caravans Schutz vor Hagel und sonstigen
Wettereinflüssen. In diesem Zusammenhang ist
die signifikante Senkung der entsprechenden
Versicherungsprämien ein betriebswirtschaftlich
wichtiger Aspekt.
Auch die Erweiterung des Hochregallagers gehört in
den Bereich der größeren Investitionen bei HYMER.
Das wesentlich breitere und längere Lager ermöglicht
eine Aufstockung der Lagerkapazität um mehr als
100 %, von 6.400 auf 14.000 Gitterboxen-Palettenplätze.
Durch diese Erweiterung zentralisiert HYMER
die gesamte Werkslogistik und bewältigt so die jährlich
steigende Zahl von Einzelteilen wesentlich besser.
Außerdem konnten durch die Kündigung externer
Lager und die Senkung entsprechender Handlingbzw.
Logistikkosten weitere finanzielle Vorteile erzielt
werden.
Zusätzlich wurde die Steuer-Software des Hochregallagers
auf die neueste Generation umgestellt
und die Ein- und Auslagerleistung des Hochregallagers
optimiert. Die gestiegenen Lagerbewegungen
erforderten eine neue Lagerebene, über die, unabhängig
von der Kommissionierung, Paletten vollautomatisch
eingelagert werden können. Die damit
erhöhte Kommissionierleistung beseitigt außerdem
Wartezeiten beim Wareneingang.
Im Bereich der Schäumerei wurde eine neue
Schäumanlage installiert. Die neue Anlage verfügt
über eine individuelle Messwerterfassung für Daten
und Parameter wie beispielsweise Schaummenge,
Mischungsverhältnis sowie Temperatur, die zukünftig
nachweisbar sein müssen und dokumentiert werden.
Die neue und die alte Anlage sind kombinierbar, so
dass bei Ausfall einer Anlage die andere sofort
Ersatzfunktionen übernehmen kann und die
Produktion weiterläuft.
Im gleichen Bereich wurde eine neue Oberkolbenpresse
zur Herstellung von Polyurethan-geschäumten
Sandwichelementen integriert. Diese Presse dient
hauptsächlich der Seitenwand-Fertigung. Sie ist nicht
nur in der Lage, längere und breitere Elemente herzustellen,
sondern auch die Wandstärke variabel zu
bestimmen. Nun können Seitenwände bis zu einer
Höhe von mehr als 2,50 m und einer Länge von
7,20 m problemlos gefertigt werden. Auch die Stärke
der Wände kann jetzt flexibel zwischen 30 mm und
40 mm variiert werden. Durch den Einsatz dieser
vierten Presse wird nicht nur die Produktqualität verbessert,
sondern auch die Produktionskapazität um
25 % erhöht.
Eine wichtige Investition stellte auch der Erwerb eines
Grundstücks dar, das direkt an das bestehende
Firmengelände angrenzt. Der Kauf dieser 12.500 m2
umfassenden Fläche war von besonderer Bedeutung,
um im Rahmen des Generalbebauungsplans die
geplante Errichtung einer neuen Montagehalle zu
gewährleisten.
HYMER France S.S.S, Cernay
In die französische Produktionsstätte wurden im
Laufe des Geschäftsjahres 1,5 Mio. Euro investiert.
So wurde eine neue CNC-Fräsmaschine zur Möbelfertigung
für die Touring-Baureihe installiert. Durch
diese Maßnahme erhöht Hymer France in diesem
Bereich die Fertigungstiefe, da die Möbel, die bisher
durch Fremdlieferanten bereitgestellt wurden, nun in
Eigenfertigung hergestellt werden. Weiterer Vorteil
ist die Steigerung der Produktionskapazität durch den
Ausbau der Schreinerei.
Mit der Anschaffung neuer Biegemaschinen und
einer Hebevorrichtung wurde auch das Band für die
Reisemobil-Produktion technisch auf den neuesten
Stand gebracht.
Niesmann + Bischoff, Polch
Die Sachinvestitionen bei Niesmann+Bischoff betrugen
in der abgelaufenen Saison eine halbe Million
Euro.
Dabei handelte es sich im Produktionsbereich um eine
neue Krananlage für die Dachmontage bei Clou-
Fahrzeugen. Außerdem wurde zur exakten Gewichtsermittlung
der Fahrzeuge vor Auslieferung eine neue
Waage installiert, die über eine direkte Verbindung zu
einem elektronischen Datenübertragungssystem verfügt.
Eine auf dem Firmengelände in Polch neu gebaute
Teststrecke dient der zusätzlichen Qualitätssicherung
für die Reisemobile von Niesmann+Bischoff.
Neben kleineren Investitionen zur weiteren
Optimierung der Fahrzeuge und der Logistikkette
wurde insbesondere in den Ausbau der bestehenden
EDV-Ausstattung investiert. Mit aktueller Hard- und
Software werden die internen Abläufe noch effizienter
und rationeller gestaltet. Diesbezüglich wurde
auch das Kanban-System, das das Verhältnis zu internen
und externen Lieferanten regelt, weiter vorangetrieben.
Innerhalb der Produktionsbereiche sind
zunehmend die Vorgaben und Umsetzungen von
KAIZEN für die Erhöhung der Effizienz maßgebend.
Teilkonzern Bürstner, Kehl
Bei Bürstner wurden in den zurückliegenden Jahren
große Summen in Maschinen und Gebäude investiert,
um die unstrittige Erfolgsstory des Unternehmens
fortschreiben zu können. Die größte Einzelinvestition
der Firmengeschichte war das Kunden-Service-Center
mit moderner Reparaturwerkstatt, zentralem
Ersatzteillager, Büroräumlichkeiten für den kompletten
Bereich Kundenservice und attraktivem
Showroom. Dieses Center wurde im September 2004
offiziell seiner Bestimmung übergeben.
Im Geschäftsjahr 2004/05 tätigte Bürstner
Investitionen im Werte von 8,7 Mio. Euro. Mit der
Neuentwicklung der Caravan-Baureihen Belcanto
und Trecento gingen hohe Investitionen für
Werkzeuge einher. Das Magazin in Kehl wurde komplett
neu mit Lagertechnik bestückt und die EDV auf
den neuesten Stand der Technik gebracht. Mit gleicher
Zielsetzung wurden im Werk Kehl die so genannte
Aufbauvorfertigung neu konzipiert und entsprechende
Prozesse weiter automatisiert. Größere
Investitionen in die Mobilheim-Bänder in Kehl und
Etrelles (Frankreich) haben die Produktivität weiter
verbessert.
Die Möbelfertigung in Wissembourg beliefert neben
den Caravan- und Reisemobilbändern auch zwei
Montagebänder, an denen Mobilheime montiert werden.
Für diese wurde dort eine eigene Möbelfertigung
konzipiert, die Möbelteile nach dem Flussprinzip herstellt.
Unter dem Schlagwort neue Energieversorgung entsteht
im Werk Wissembourg eine komplett neue
Heizungsanlage in einem eigens für diesen Zweck
gebauten Heizungsgebäude. Das komplette Werk wird
nach Fertigstellung der Anlage mit den Spänen der
hauseigenen Möbelfertigung beheizt. In Zeiten steigender
Energiekosten ein nicht zu unterschätzender
Vorteil.
Eine Investition im Bereich Verkauf war die Konzeption
eines neuen Messestandes.
LAIKA CARAVANS S.p.A, Tavarnelle
Die Investitionen bei der italienischen Tochter LAIKA
beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf insgesamt
5,3 Mio. Euro.
Sie wurden im Zuge der Unternehmenserweiterung
vorrangig für den Kauf bebauter Grundstücke aufgebracht.
Produktionstechnische Investitionen gab es
nur in geringem Umfang, da das LAIKA-Management
seit einiger Zeit mit den ortsansässigen Behörden in
Verhandlung steht, um ein neues Werk zu errichten.
In Ponte Rotto in St. Casciano soll auf einem
155.000 m2 großen Areal eine der modernsten
Produktionsstätten für Reisemobile in Europa entstehen.
Erwähnenswerte Investitionen gab es jedoch im
Managementbereich. So wurden Lean Management,
KAIZEN für die Produktion und neue Qualitätsstandards
eingeführt, um die bereits erfolgreichen
Unternehmens- und Produktergebnisse kontinuierlich
weiter zu verbessern.
Chronik des Jahres
September 2004 HYMER — ein Garant für
Superlative: Zum 43. Internationalen Caravan Salon
in Düsseldorf (28. August bis 6. September 2004)
präsentierte der Marktführer das größte Produktangebot,
das es in der Firmengeschichte jemals gegeben
hat. In Halle 17 stellte HYMER seine Modelloffensive
2005 vor. Über 165.000 interessierte Messebesucher
staunten über insgesamt 12 Reisemobil- und
3 Caravan-Baureihen mit mehr als 80 unterschiedlichen
Modellen.
Im Rahmen des F-Cell-Forums (27. - 29. September
2004) erhielt die HYMER AG gemeinsam mit Smart
Fuel Cell den Innovationspreis Brennstoffzelle „f-cell
Award 2004“ (dotiert mit 10.000 Euro). Fast drei Jahre
Forschungsarbeit haben beide Unternehmen in die
Entwicklung investiert.
Bei Bürstner steht Kundenservice neben Produktqualität
an oberster Stelle. Basierend auf dieser
Philosophie wurde im September 2004 die größte
Einzelinvestition in der Firmengeschichte eingeweiht
und eröffnet: Das neue Kunden-Service-Center in
Kehl-Neumühl. Auf einem Areal von 15.000 m2 sind
dort eine moderne Reparaturwerkstatt, ein zentrales
Ersatzteillager, Büroräumlichkeiten für den kompletten
Bereich Kundenservice und ein attraktiver Show—
room untergebracht. Außerdem stehen den Kunden
10 Übernachtungsstellplätze zur Verfügung, von
denen sechs mit Stromanschluss ausgestattet sind.
Willkommen beim Bürstner-Mobilitätsservice: Im
September 2004 führte das Unternehmen die
Bürstner-Assistance ein — eine kostenlose Mobilitätsgarantie
für alle neuen Bürstner-Reisemobile, die ein
Jahr gilt.
Auch Konzerntochter LAIKA konnte jubeln: Auf der
Messe „Mondo Natura“ in Rimini stellte die italienische
Firma ihre neue Reisemobil-Baureihe Kreos
(2 Alkovenmodelle und 3 Teilintegrierte) vor und fuhr
mit einem Verkaufszuwachs von 30 % gegenüber
dem Vorjahr ein absolutes Rekordergebnis ein.
Oktober 2004 Im Oktober hat HYMER seinen
Internetauftritt www.hymer.com optisch und technisch
überarbeitet. Im Rahmen eines stark kundenorientierten
Serviceangebots kann der Kunde jetzt
nicht nur alle Infos über Produkte und Dienstleistungen
abrufen, sondern auch sein eigenes
E-Mail-Account einrichten, den vierteljährlich
erscheinenden Newsletter abonnieren oder sich über
den Konfigurator sein persönliches Traumfahrzeug
virtuell zusammenstellen.
Bürstner startete zu Beginn der neuen Saison eine
Zusammenarbeit mit der Organisation France Passion.
Dabei lädt Bürstner zu den Winzern Frankreichs ein.
Beim Kauf eines neuen oder gebrauchten Bürstner-
Reisemobils bekommt der Kunde die Mitgliedschaft
bei „France Passion" für ein Jahr geschenkt. France
Passion ist ein Zusammenschluss von über
600 Winzern und Gutsbesitzern aus ganz Frankreich,
die Reisemobilisten einladen, eine Nacht auf dem
jeweiligen Weingut, Bauernhof oder Schloss zu verbringen.
In diesem Fall natürlich kostenfrei, denn der
Bürstner-Kunde ist Gast.
Erwin Hymer ist „Commendatore des Ritter-Ordens
von Sankt Agata“! Eine der höchsten Auszeichnungen
des kleinsten Staates der Welt erhielt Erwin Hymer
am 18. Oktober 2004. Roberto Raschi und Guiseppe
Arzilli, Capitani Reggenti der Republik San Marino,
ernannten ihn zum „Commendatore des Ritter-
Ordens von Sankt Agata“: Eine Ehrung, die ausschließlich
Personen zuteil wird, die sich durch besonders
freundschaftliche Aktivitäten um San Marino
verdient gemacht haben.
Noch ein außergewöhnliches HYMER-Jubiläum: Am
27. Oktober 2004, exakt um 15.30 Uhr verließ das
100.000ste HYMER-Reisemobil, ein Hymercamp-
Classic 524, die Produktionshallen in Bad Waldsee.
Erwin Hymer signierte das Jubiläumsmobil unter begeistertem
Beifall vieler Mitarbeiter.
November 2004 Gold und Silber für HYMER:
Erstmals konnten die Leser der „Bild am Sonntag“ das
Goldene Lenkrad in der Sonderklasse Reisemobile vergeben.
203.781 Leser wählten den Hymertramp GT
auf den ersten sowie den Exsis auf den zweiten Platz.
Am 10. November 2004 erhielt HYMER-Vorstand
Hans-Jürgen Burkert vor 400 Gästen aus Wirtschaft,
Politik, Medien und Sport die Auszeichnung in der
Berliner Ullsteinhalle des Axel Springer Verlagshauses.
Am 6. und 7. November war „Tag der offenen Tür“ bei
Niesmann+Bischoff. Knapp 600 Reisemobile wurden
rund um das Werksgelände in Polch gezählt. Vor Ort
konnten sich die Besucher in stündlichen Führungen
durch die Produktion ein Bild machen, wie heutzutage
moderne Reisemobile entstehen. Darüber hinaus
wurden auf dem Gelände die neueste Fahrzeuggeneration,
die wichtigsten (Zubehör)-Lieferanten
sowie Kooperationspartner aus den Bereichen Campingplätze
und Urlaubsdestinationen präsentiert. Das
stets gut besuchte Festzelt diente zum gemütlichen
Beisammensein und brachte in Verbindung mit einem
attraktiven Rahmenprogramm Volksfeststimmung.
Dezember 2004 Überraschung kurz vor
Weihnachten: Die HYMER AG präsentierte ihre erste
Mitarbeiter-Zeitung. Vier Mal im Jahr berichtet das
hauseigene Blatt über Entwicklungen und
Geschehnisse im Unternehmen. Mit persönlichen
Porträts und Steckbriefen bringt die Mitarbeiter-
Zeitung die Kollegen einander näher und informiert
stets aktuell über Neuerungen im technischen und
personellen Bereich. Die Redaktionsmitarbeiter hatten
zunächst den Namen „HYMER intern“ vorgeschlagen.
Doch die Mitarbeiter durften selbst entscheiden.
Das Rennen machte schließlich mit großem Abstand
„HYMER Life“ — so lebendig wie das Unternehmen
selbst.
Pünktlich zu Weihnachten konnte HYMER seine eigene
frohe Botschaft verkünden: Um stolze 69 % konnte
die Produktion der HYMER-Caravans im Vergleich
zu 2003 gesteigert werden. Grund für diesen überraschenden
Boom: Der Eriba-Nova und der Eriba-Living
hatten sich direkt nach ihrer Markteinführung zu
echten Verkaufsschlagern gemausert. Erfreuliche
Folge: Die Zahl der Mitarbeiter am entsprechenden
Band wurde um knapp 41 %, die Jahresarbeitszeit in
diesem Bereich um 9,2 % erhöht.
Januar 2005 Attraktiver Werbeträger einer
außergewöhnlichen Promotiontour war der HYMERCaravan
„Eriba-Living 505“: Vom 31. Dezember 2004
bis 30. April 2005 veranstaltete Atomic (Skier) in
Kooperation mit Nokia (Mobiltelefone) in
Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Österreich
den Atomic Roadtrip. Mehr als eine Million Skifans
bestaunten während der Tour den Caravan und sein
Außendesign, das mit auffallendem Branding die
Werbebotschaften der Hauptpartner Atomic und
Nokia präsentierte.
Die Tourismus-Frühjahrsmessen gelten in der
Reisemobil- und Caravan-Branche als Stimmungsund
Verkaufsbarometer für das anstehende Jahr. Die
CMT (15. — 23.1.2005) in Stuttgart meldete Rekord-
Besucherzahlen: 176.930 Menschen fanden den Weg
in die Messehallen. Auch für HYMER war die Messe
mit der Vorstellung der Signo-Modelle ein voller
Erfolg. Anlässlich des 100.000er-Jubiläums im
Oktober hatte HYMER zwei Signo-Sondermodelle
entworfen und je 100 Exemplare als Jubiläumsedition
in den Handel gegeben. Der Clou: Alle Signo-
Exemplare erhielten eine Plakette, in die die
Unterschrift von Erwin Hymer eingraviert ist.
Premiere ebenfalls auf der CMT: Bürstner stellte in
Stuttgart den neuen Marano 590 vor. Mit einer
Gesamtlänge von nur 5,99 Meter und einem Kingsize-
Bett gilt der kompakte Teilintegrierte als perfektes
Einsteigermobil. Außerdem erhielt Bürstner im
Rahmen der CMT-Eröffnung für den Ventana 460 TS
den Sicherheitspreis 2005 des Deutschen Camping-
Clubs.
Jubiläum bei LAIKA: Die Konzerntochter LAIKA feierte
im Januar das 40-jährige Firmenjubiläum. Zum
Festakt im Werk Tavarnelle Val di Pesa waren über
70 Prominente aus Politik und Wirtschaft der Region
Toskana und der Provinz Florenz erschienen.
Februar 2005 Am 24. Februar 2005 verkündete
Bob Black, Präsident des britischen „The Caravan
Club“, dass der Eriba-Nova 435 LS bei den Caravan
Design Awards 2005 in der Kategorie „Caravans mit
festem Doppelbett“ den zweiten Platz belegt hat.
Bemerkenswert: HYMER war im gesamten Wettbewerb
der einzige „kontinentale“ Preisträger.
Als Branchenerster präsentierte HYMER-rent im
Februar eine besonders kundenorientierte Innovation:
Die HYMER-rent DVD „Rent a HYMER, erste Schritte
mit Ihrem Reisemobil“. Mit dieser kostenlosen DVD
kann sich jeder Mieter bereits zu Hause — schon vor
dem ersten persönlichen Kontakt — durch eine interaktive
Menüführung mit seinem Reisemobil vertraut
machen. Weitere nützliche Informationen rund um
die mobile Freizeit bereiten den Mieter bestens auf
seine Urlaubsreise vor.
März 2005 HYMER ist Partner der McDonalds
Kinderhilfe: Von März bis Juli unterstützte HYMER
den Bau des Ronald McDonald Hundertwasser Hauses
in Essen. Für diesen Zeitraum erhielt das Projekt—
management der McDonalds Kinderhilfe einen Exsis,
der als mobiles Büro und komfortable Unterkunft
während der Fertigstellung des prestigeträchtigen
Projektes, das unter der Schirmherrschaft von Henry
Maske stand, diente. Ronald McDonald Häuser bieten
Familien schwerkranker Kinder ein Zuhause.
Bürstner lud im März zum alljährlichen Frühjahrsfestival
ein. Deutschlandweit beteiligten sich alle
Bürstner-Handelspartner. Der enorme Besucherzuspruch
bestätigte auch dieses Mal wieder das große
Interesse an der mobilen Freizeit generell und an den
Bürstner-Caravans und -Reisemobilen im Besonderen.
Bei der entsprechenden Bürstner-Gewinnspielaktion
wurde diesmal ein Flipper 480 verlost.
April 2005 HYMER hilft weiter: Im April unterstützte
HYMER mit einem Hymermobil B 544
den Extrem-Marathon-Läufer und zweimaligen
Deutschen Meister im Vollkontakt-Kickboxen Stefan
Schubart für „Kinder in Not“. Begleitet vom
Hymermobil lief der Extremsportler vom 11. bis 24.
April über 1.000 Kilometer quer durch Süd—deutschland.
HYMER fährt weiter: Insgesamt 58 Gewinner des
Signo-Preisausschreibens jubelten beim Großen Preis
von San Marino am 24. April 2005 den Fahrern zu. Sie
waren mit 29 Exsis aus dem gesamten Bundesgebiet
angereist, um vor Ort Formel-1-Luft zu schnuppern.
HYMER feiert weiter: Am 25. April fand die alljährliche
HYMER-Jubilarfeier in Bad Waldsee statt. Erwin
Hymer ehrte zusammen mit Hans-Jürgen Burkert und
Michael Tregner 15 Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter,
die im Jahr 2004 ihr 10-jähriges sowie zehn
Kolleginnen und Kollegen, die bereits ihr 25-jähriges
Betriebsjubiläum feiern konnten.
Mai 2005 Vom 4. bis 8. Mai fand das offizielle
große Clou-Treffen von Niesmann+Bischoff statt. In
Obereisenheim am Main (Region Würzburg) fanden
sich die Eigner mit 44 Clou-Reisemobilen ein. Bei dem
knapp fünf Tage dauernden Event waren zum
Gedanken- und Erfahrungsaustausch auch die
Geschäftsführung von Niesmann+ Bischoff sowie die
verantwortlichen Personen aus den Bereichen Technik
und Kundenservice vor Ort.
HYMER ist Serien-Sieger! Dies dokumentierten die
Ergebnisse der Wahl „Reisemobil des Jahres 2005“,
durchgeführt von promobil, Europas größtem
Reismobil-Magazin. In sechs der acht ausgeschriebenen
Kategorien erreichte HYMER vier erste, einen
vierten und einen siebten Platz. 23.000 aktive
Reisemobilisten hatten bei der Wahl ihre Stimme
abgegeben.
Zur beliebtesten Importmarke wählten die Leser von
promobil den italienischen Hersteller von hochwer—
tigen Reisemobilen, die Firma LAIKA. Die Modelle dieser
HYMER-Konzerntochter landeten in der Umfrage
vier Mal auf dem 1. und ein Mal auf dem 2. Platz.
Auf der Tournee „Lovers Forever“ der Pop-Barden
Marshall und Alexander präsentierte sich dieses Jahr
HYMER-rent mit einem Hymermobil B 644 und stand
so auf 70 Konzerten mit circa 70.000 Zuschauern in
Deutschland, Österreich und der Schweiz stets im
Rampenlicht.
Premiere bei LAIKA: Erstmals fand die Geschäftsführerkonferenz
der HYMER-Gruppe bei LAIKA in
Tavarnelle statt. Bei der dreitägigen Konferenz waren
der gesamte Vorstand wie auch der Aufsichtsratsvorsitzende
Erwin Hymer zugegen.
Juni 2005 HYMER garantiert stets bestmögliche
Qualität. In diesem Sinne wurde von der Geschäftsleitung
im Juni der Bau eines überdachten
Auslieferungsplatzes beschlossen. Auf insgesamt
27.500 m2 finden rund 900 Fahrzeuge Platz und sind
so vor Witterungseinflüssen, insbesondere vor Hagel,
geschützt. Die Investition von 3,25 Millionen Euro
lohnt sich, da so die Höhe der Versicherungsprämien
signifikant gesenkt werden konnte.
Juli 2005 Jubel in Bad Waldsee: Der Standort von
HYMER ist gesichert! Am 21. Juli verkündete der
Vorstand der HYMER AG den Mitarbeitern, dass sich
98 % der Belegschaft für die Standortsicherung ausgesprochen
hatten. Unter dieser Voraussetzung gab
der Aufsichtsrat seine Zustimmung zum Bau der
neuen Montagehalle in Bad Waldsee. Spätestens im
Frühjahr 2006 soll der erste Spatenstich gesetzt werden.
Weltpremiere bei HYMER: Im Juli präsentierte der
Branchenführer das weltweit erste Reisemobil mit
Brennstoffzelle. Hymermobile der S-Klasse sind nun
serienmäßig mit einer Brennstoffzelle zur autarken
Energieversorgung ausgestattet.
HYMER erobert den osteuropäischen Markt. Im Juli
wählten die Leser der ukrainischen Automobilzeitschrift
„Autocenter“ das Hymermobil B-Star-
Line 655 zum Auto des Jahres 2005.
Doch nicht nur die Reisemobile und Caravans der
Firma HYMER sind europaweit sehr gefragt; mittlerweile
ist das Unternehmen auch eine beliebte
Ausbildungs- und Praktikumsadresse. Im Laufe des
Jahres kamen junge Menschen aus Belgien,
Frankreich, der Schweiz und Italien nach
Oberschwaben, um in den Betrieb hineinzuschnuppern.
Jedes Jahr beginnen durchschnittlich 15 bis 20
junge Frauen und Männer ihre Ausbildung bei der
HYMER AG.
Sport bei HYMER: Am 9. Juli traten elf Fußball-
Mannschaften beim mittlerweile 4. HYMER-Cup an.
Bei Bürstner in Wissembourg wurde hart gefightet,
wobei sich die Gastgeber am Ende als Sieger durchsetzen
konnten. Platz 2 belegte Niesmann+Bischoff
und Platz 3 LMC. HYMER landete auf Platz 4.
Die Freunde des „weißen Sports“ kamen dann am
23. Juli auf ihre Kosten. Im Tennisclub in Bad Waldsee
traten die Cracks unter den HYMER-Mitarbeitern im
gemischten Doppel gegeneinander an.
„Wer feste arbeitet, sollte auch Feste feiern“. Gemäß
diesem Motto veranstaltete HYMER am 22. Juli das
alljährliche Sommerfest für die gesamte Belegschaft.
Und schließlich durfte sich am 27. Juli der Aufsichtsratsvorsitzende
und Gründer der HYMER AG
Erwin Hymer selbst feiern lassen. Er wurde an diesem
Tag 75 Jahre jung.
August 2005 Während viele HYMER-Mitarbeiter
im August den wohl verdienten Urlaub genossen,
wurde in der Schäumerei ordentlich geschwitzt. Denn
man hatte die neue Oberkolbenpresse zur Herstellung
von Polyurethangeschäumten Sandwichelementen zu
installieren. HYMER hatte ca. 700.000 € für die neue
Presse und noch einmal 245.000 € für eine neue
Schäumanlage investiert. Mit dieser Gesamtanlage
können nun Seitenwände bis zu einer Höhe von
2.630 mm und einer Länge von 7.200 mm problemlos
gefertigt werden.
Termingerecht wurde Ende August der neue überdachte
Auslieferungsstellplatz für rund 900 Fahrzeuge
fertig gestellt.
Am 27. August öffnete der Internationale Caravan
Salon in Düsseldorf seine Pforten. Neben HYMER mit
eigener Halle gehörten die Messestände von Bürstner,
von Niesmann+Bischoff sowie von LAIKA und die dort
jeweils vorgestellte neue Fahrzeuggeneration zu den
Highlights auf der weltweit größten Messe für die
mobile Freizeit.
