Bericht des Vorstands
Marketing und Vertrieb
Die Branchenentwicklung
Der europäische und der deutsche Markt
Der Start in das Geschäftsjahr 2005/06 war in Deutschland politisch von den vorgezogenen Neuwahlen und den Verhandlungen über eine neue Regierung geprägt, die sich eher negativ denn positiv auf das Konsumklima auswirkten. Dennoch konnte die Volkswirtschaft zum Jahresabschluss im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung des deutschen Bruttoinlandsprodukts um – preisbereinigt – 0,9 % vermelden. Aber wie in den Vorjahren profitierte die deutsche Wirtschaft wiederum stark vom dynamischen Exportgeschäft. Doch auch die europäischen Märkte entwickelten sich zum Teil sehr unterschiedlich und tendenziell nicht mehr ganz so stabil wie in den vergangenen Jahren.
Außerdem trug die offiziell nicht ausgesprochene Ankündigung, dass komplett neue Chassis von Fiat, Mercedes, Ford und Renault für die nächste Saison zu erwarten sind, auch nicht gerade zur Belebung des Verkaufs von Reisemobilen bei. Ein geschicktes Marketing verhinderte das Schlimmste, denn im Gegensatz zu vielen anderen Branchen, die sehr stark unter den schwierigen Wirtschaftsverhältnissen litten, zeigte sich die europäische Caravaningbranche im Berichtszeitraum relativ zufrieden.
So wurden von September 2005 bis Juni 2006 gemäß der offiziell vorliegenden Statistiken der European Caravan Federation (ECF) insgesamt 168.285 (+ 0,8 %) Caravans und Reisemobile europaweit neu zugelassen. Diese positive Entwicklung ist bemerkenswert, musste die gesamte Branche doch mit kontinuierlich steigenden Rohstoffpreisen und zumindest in Deutschland unvermindert hohen Lohn- und Lohnnebenkosten kalkulieren. Detailliert betrachtet wurde die positive Absatzentwicklung wieder von den Reisemobilen gestützt: Denn erstmals fielen die Caravan- Neuzulassungen in den ersten zehn Monaten der Saison 2005/06 bis Ende Juni in Europa mit 96.839 Einheiten unter die 100.000er Marke. Reisemobile befanden sich aber weiterhin auf der Überholspur: Mit 71.446 Einheiten verbuchten sie ein Plus von 8,4 Prozent.
Länderspezifisch gesehen wurden in Großbritannien trotz rückläufiger Tendenz (- 8,9 %) mit 27.972 Einheiten die meisten Caravans vor Deutschland mit 17.197 (- 0,2 %) Einheiten verkauft.
Unter den zumeist negativen Zulassungstendenzen in Europa bildete Frankreich mit einem Plus von 6,5 Prozent und 10.332 Einheiten die bemerkenswerte Ausnahme. Auch bei den Reisemobilen spielte Frankreich eine führende Rolle. 18.728 Einheiten (+ 15,0 %) bedeuteten Platz 1 in der europäischen Rangliste der Neuzulassungen vor Deutschland mit 17.806 (+ 4,3 %) Einheiten. Prozentuale Gewinner bei den Reisemobilen waren die skandinavischen Nationen Norwegen, mit einem Plus von 43,1 Prozent (1.783 Einheiten), und Dänemark, mit einem Plus von 42,6 Prozent (1.905 Einheiten).
In Deutschland war der Markt relativ stabil. Analog zu Europa verringerte sich der Caravanabsatz, während die Reisemobile zulegen konnten. So fiel in der Saison von September 2005 bis August 2006 der Caravanabsatz in Deutschland um 1,3 Prozent von 21.367 auf 21.082 Einheiten. Bei den Reisemobilen stieg dagegen die Zahl der neu zugelassenen Fahrzeuge um 2,4 Prozent von 20.203 auf 20.679 Einheiten.
Auf Basis dieser Marktenwicklungen veränderten sich die Produktions- und Exportzahlen der deutschen Industrie entsprechend. Gemäß der vom Caravaning Industrie Verband (CIVD) bereitgestellten Statistiken für den Zeitraum 1.10.2005 bis 30.6.2006 drosselte die deutsche Industrie die Caravan-Produktion um 5,1 Prozent auf 52.971 Einheiten. Der Export sank um 6,4 Prozent auf 34.297 Einheiten.
Die Reisemobil-Produktion stieg dagegen um 3,5 Prozent auf 29.530 Einheiten. Der Export von Reisemobilen legte um 8,4 Prozent auf 14.780 Einheiten zu.
Vor dem Hintergrund dieser Zahlen behaupteten sich der HYMER-Konzern respektive seine Einzelunternehmen auf den europäischen Märkten zufriedenstellend.
Der Konzern und seine Unternehmen
Der Konzern
Der HYMER-Konzern entwickelte sich auf die gesamte Saison bezogen erfolgreicher als der Markt in den ersten drei Quartalen. Insgesamt stieg auf Konzernebene der Absatz von Freizeitfahrzeugen (Caravans und Reisemobile) um 3,4 Prozent auf 25.438 Einheiten. Hiervon entfielen 11.355 (Vorjahr: 10.758) auf Caravans und 14.083 (Vorjahr: 13.836) auf Reisemobile.
Die Gesamtzahl der Caravans setzt sich wie folgt zusammen: Im Auslandsverkauf wurde mit 7.916 Caravans ein beachtliches Plus von 6,1 Prozent erreicht. Aber auch im Inland war der Konzern erfolgreich. So stieg der Absatz von Caravans auf dem Binnenmarkt um 4,4 Prozent auf 3.439 Einheiten.
Im Bereich der Reisemobile zeigte sich auf hohem Niveau ein durchwachseneres Bild. Der Auslandsabsatz stieg um 3,4 Prozent auf 9.840 Fahrzeuge – der Binnenmarkt gab allerdings um 1,7 Prozent nach. Hier setzte der Konzern 4.243 Reisemobile ab.
Der Gesamtumsatz des Konzerns stieg um 1,7 Prozent auf 762,8 Mio. Euro. An diesem Gesamtbetrag partizipierten neben sonstigen Erlösen die Caravans mit 132,0 Mio. Euro (+ 12,1 %) und die Reisemobile mit 573,6 Mio. Euro (- 0,1 %).
HYMER AG, Bad Waldsee
Für HYMER gestaltete sich das Geschäftsjahr 2005/06 durchaus stabil. Bemerkenswert ist für das Unternehmen, das für seine europaweit großen Erfolge mit Reisemobilen bekannt ist, die neue Erfolgswelle im Caravanbereich.
So wurde der Caravanverkauf um 21,5 Prozent auf 4.976 Caravans gesteigert. Der Reisemobilabsatz stieg um 3,0 Prozent auf 6.122 Fahrzeuge. Daraus ergibt sich ein Gesamtabsatz von 11.098 Freizeitfahrzeugen; eine Steigerung um 10,5 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Der Caravanabsatz erlebte im Ausland wie im Inland stolze Steigerungsraten. Er stieg im Ausland um 20,1 Prozent auf 3.178 Einheiten und im Inland um 24,2 Prozent auf 1.798 Einheiten.
Die Zahl der im Ausland verkauften Reisemobile wuchs um 3,8 Prozent auf 3.892 Einheiten und im Inland um 1,5 Prozent auf 2.230 Einheiten. Der Gesamtumsatz erhöhte sich auf 325,2 Mio. Euro (+ 3,6 %), wobei – neben den sonstigen Erlösen – die Caravans 56,6 Mio. Euro (+ 26,7 %) und die Reisemobile 255,5 Mio. Euro (+ 1,1 %) beisteuerten.
Niesmann+Bischoff GmbH, Polch
Auch Niesmann+Bischoff hielt sich mit seinem sehr hochwertigen Produktangebot vor dem Hintergrund der wirtschaftlich schwierigen Rahmenbedingungen relativ stabil.
Der Absatz, der zum Teil maßgeschneiderten Unikate, ging um 29 Einheiten zurück auf 488 Reisemobile. Der Verkauf ins europäische Ausland stieg um 9,5 Prozent auf 230 Einheiten, während der Inlandsabsatz um 16 Prozent auf 258 Einheiten zurückging.
Der Gesamtumsatz von Niesmann+Bischoff betrug für das Geschäftsjahr 38,9 Mio. Euro, gleichbedeutend mit einem Minus von 4,6 Prozent.
Bürstner GmbH, Kehl
Bürstner gehört zu den starken Säulen des Konzerns, musste sich aber auch den europaweit herrschenden Markttendenzen anpassen.
Insgesamt konnte Bürstner 11.846 (Vorjahr 11.977) Freizeitfahrzeuge absetzen. Hiervon entfielen 6.379 (Vorjahr: 6.664) Fahrzeuge auf den Caravan- und Mobilheimbereich; 5.467 (Vorjahr: 5.313) Fahrzeuge auf den Reisemobilbereich.
Der Caravan- und Mobilheimexport sank um 1,6 Prozent auf 4.738 Einheiten. Auf dem Binnenmarkt musste Bürstner in diesem Bereich einen Rückgang um 11,2 Prozent auf 1.641 Einheiten registrieren.
Positiv war der Absatz von Reisemobilen ins Ausland, der mit 3.922 Fahrzeugen ein Plus von 6,3 Prozent erzielte. Der Absatz auf dem Binnenmarkt verzeichnete allerdings mit 1.545 Einheiten ein Minus von 4,9 Prozent.
Zwar waren die Stückzahlen im Verkauf rückläufig, dennoch wurde der Verkaufserlös pro Fahrzeug gesteigert. Somit hat es Bürstner geschafft, seinen Gesamtumsatz um 2,4 Prozent auf 284,6 Mio. Euro zu erhöhen. Zu diesem Erfolg trugen – neben den sonstigen Erlösen – die Caravans (inklusive Mobilheime) mit 75,4 Mio. Euro (+ 3,2 %) und die Reisemobile mit 202,0 Mio. Euro (+ 1,6 %) bei.
LAIKA CARAVANS S.p.A., Tavarnelle (Italien)
Die italienische Edelmarke des Konzerns hatte mit ihren hochwertigen Reisemobilen auf den hart umkämpften europäischen Märkten keinen leichten Stand. Dennoch gelang es ihr, im Wettbewerb zu bestehen.
Auf dem heimischen (italienischen) Markt sank der Absatz um 7,2 Prozent auf 1.353 Mobile, während der Export um 8,6 Prozent auf 654 Fahrzeuge stieg.
Der Gesamtumsatz von LAIKA ging um 6,7 Prozent zurück und betrug 82,7 Mio. Euro. Ursache hierfür sind die Absatzrückgänge bei der Ecovip-Baureihe, die die erfolgreiche Einführung der preiswerteren X-Baureihe aber wertmäßig nicht kompensieren konnte.
HYMER – Marken und Produkte
HYMER AG, Bad Waldsee
Tradition und Innovation werden bei HYMER seit 50 Jahren groß geschrieben und sind maßgeblich für den Erfolg des Unternehmens verantwortlich. Auf Grundlage umfassender Produktvielfalt und -qualität sowie unternehmerischer Weitsicht festigt und baut HYMER seine Stellung als einer der führenden Reisemobil- und Caravanhersteller kontinuierlich aus.
Dies belegen auch die Resultate der HYMERFreizeitfahrzeuge bei der Wahl zum „Reisemobil und Caravan des Jahres“. In insgesamt neun Kategorien erreichte HYMER wieder drei erste, vier zweite und einen dritten Platz. Besonders herausragend der 1. Platz der Hymermobil BKlasse zum 19. Mal in Folge wie auch die prestigeträchtige Auszeichnung der B-Klasse mit dem Goldenen Lenkrad 2006.
Das Olympische Motto lautet alle vier Jahre „schneller, höher, weiter“. Bei HYMER folgen die Produktentwicklungen jedes Jahr der Formel „attraktiver, komfortabler, funktionaler“. So auch die Modellgeneration 2007, die sich durch automobile Qualität und automotives Design auszeichnet. Neun Reisemobil- sowie fünf Caravan- Baureihen – darunter zwei Reisemobil- und eine Caravan-Premiere – spiegeln sowohl neueste Technik- und Designtrends als auch die Umsetzung vieler Kundenwünsche wider.
Die HYMER-Partner Fiat und Mercedes haben für die neue Saison komplett neu konzipierte Chassis, Ford und Renault so genannte Face-Lift- Versionen geliefert. Alle Fahrgestelle haben eindeutige Vorteile gegenüber ihren Vorgängermodellen – stärkere Fahrleistung, niedrigere Betriebskosten und verbesserten Komfort. Aufgrund geänderter Maße haben die neuen Fahrgestelle aber die HYMER-Konstrukteure auch vor einige neue Herausforderungen gestellt.
HYMER hat die Herausforderung als Chance verstanden und Aufbauten mit zeitgemäß aerodynamischen Karosserieformen entwickelt. Abgerundete Kanten an Dach und Heck sowie elegant geformte Fenster und Fender unterstützen das moderne Design. Weitere Highlights sind die exklusiv mit Hella entwickelten Scheinwerfer, die Pkw-Standards erfüllen und mit dieser Qualität erstmals in der Caravaning-Branche eingesetzt werden. Die integrierten Modelle werden durch neue hängende Außenspiegel in Busoptik und passgenau eingeklebte, aerodynamisch geformte Windschutzscheiben geprägt. Spezielle HYMERAlufelgen, breitere, umlaufende Schürzen sowie die Mehrfarbigkeit nebst eleganter Abklebungen runden das attraktive Design-Paket ab.
Zusätzlicher Komfort und erhöhte Sicherheit waren weitere Ziele für die Modellgeneration 2007. So wurden die PUAL-Aufbauelemente um fünf auf 35 Millimeter und der Fußboden um vier auf 46 Millimeter verstärkt. Dies gewährleistet bessere Isolation und höhere Stabilität. Die neuen Fahrer- sowie Aufbautüren sind stabiler, kompakter und – teilweise mit Dreifachverriegelung – deutlich sicherer. Besonders bequem ist der neue Coupé-Einstieg bei allen integrierten Modellen.
Aufsehen haben die drei HYMER-Premieren erregt: Newcomer unter den Reisemobilen ist zum einen die neu gestaltete Hymer S-Klasse und zum anderen der Hymer EXSIS-i. Im Bereich der Caravans wurde der Eriba-Nova S präsentiert – der erste S-Klasse-Caravan aus dem Hause HYMER.
Als einer der wenigen Vollsortimenter der Branche überzeugt HYMER sowohl mit Modellen im Premium- als auch im Einsteigersegment. Ab der Generation 2007 erhalten alle Modelle neue Typenbezeichnungen. Die Premiumfahrzeuge sind ab sofort an dem Zusatz „SL“, die preisgünstigeren Versionen am Zusatz „CL“ zu erkennen.
HYMER Reisemobile
Hymer EXSIS-i
Kompakt, preiswert und integriert: Nach dem großen Erfolg des Hymer Van beantwortet HYMER die Nachfrage nach komplett ausgestatteten, integrierten 2-Personen-Reisemobilen mit dem Hymer EXSIS-i 522. Mit einer Länge von 6,15 Meter, einer Breite von 2,14 Meter und einer Höhe von 2,72 Meter gewährleistet der Integrierte die Vorteile eines wendigen Reisemobils. Der EXSIS-i 522 fährt serienmäßig auf dem neuen Ford-Flachboden-Chassis.
Hymer Van
Der im vergangenen Jahr neu vorgestellte Hymer Van ist bei den Kunden sehr gut angekommen. 2007 wird das Angebot um den Hymer Van 572 mit Sitzgruppe und hoch gesetzten Längseinzelbetten sowie darunter liegender Garage erweitert. Das preisgekrönte Design des Van (IF-Produkt-Design-Award 2006) besticht in der neuen Saison mit weißem Aufbau und Fahrerhaus in Torino Blau.
Hymer Camp – C-CL und C-SL
Hymer C-CL ist die Bezeichnung für den preisgünstigen Hymer Camp, ein besonders für junge Familien erschwingliches Alkovenmodell. Das Erscheinungsbild des C-CL wird durch den runden GfK-Alkoven mit stilistisch angepassten Fenstern elegant aufgewertet. Neu: Der Alkoven hat eine Innenhöhe von 70 Zentimetern und wird mit Warmluft beheizt – ideal für das Campen im Winter. Die Hymer Camp GT-Baureihe heißt jetzt Hymer C-SL und repräsentiert die familienfreundliche Premium-Ausführung. Aufgebaut auf dem neuen Fiat-Chassis zeichnet sich diese Baureihe durch den neuen, komfortablen Coupé- Einstieg, den Doppelboden und durch eine sehr individuelle (Stilwelten) Innenausstattung aus.
Hymer Tramp – T-CL und T-SL
Topangebot unter den HYMER-Reisemobilen ist der teilintegrierte Hymer Tramp CL. Bei einem attraktiven Preis bieten die Modelle zwischen sechs und sieben Metern Länge viele praxisorientierte Details sowie ein ansprechendes Design. Außen vermittelt der Tramp durch den vom Van übernommenen Fender zusätzliche Dynamik. Innen bieten Möbel im Dekor Ligurische Erle eine angenehme Wohnatmosphäre. Die Premium- Ausführung Tramp SL gibt es auf Fiat-, Mercedes- und auf Renault-Chassis. Das Fahrerhaus der neuen Modelle ist wesentlich großzügiger konzipiert und serienmäßig mit Pilotensitzen ausgestattet. Durch den bewährten Podestbau verfügen die Fahrzeuge vom Cockpit bis ins Heck über eine komfortabel durchgehende Ebene.
Hymer B-Klasse – B-CL und B-SL
Der B-CL ermöglicht den preiswerten Einstieg in die integrierte Fahrzeugklasse. Neue Bug- und Heckformen erzeugen ein hochmodernes, automotives Styling. Die Front mit dem typischen „HYMER-Gesicht“ wird durch die hoch gesetzten Scheinwerfer und einer mit neuer Klebetechnik in den Aufbau „nahtlos“ eingesetzten Windschutzscheibe komplettiert. Die optionale Fahrerhaustür ist um zehn Zentimeter breiter und ermöglicht einen bequemeren Einstieg.
Hymer B-SL steht für die integrierten Premium-Modelle. Diese wurden noch ein wenig edler und exklusiver gestaltet. Sie glänzen weiß/silbern oder optional mit silberner Komplettlackierung. In Kombination mit dem neuen Fiat-Chassis bietet das AL-KO-Breitspurfahrwerk erhöhten Fahrkomfort und -stabilität. Den Wohnraum veredeln die Dekors Lugano Birnbaum und Noce Bergamo, die zur individuellen Aufwertung mit exklusiven Stilwelten kombiniert werden können. In der Küche der SL-Modelle wird (optional) der neue Tec-Tower eingesetzt. Er besteht aus einem 150 bzw. 175 Liter Kühlschrank, Gefrierfach und Backofen mit Grill.
Dass die neuen B-Klasse-Modelle den Geschmack der Kunden getroffen haben, dokumentiert die hochkarätige Auszeichnung mit dem Goldenen Lenkrad 2006. Diese von der Bild am Sonntag respektive ihren Experten und Lesern verliehene Auszeichnung genießt in der Automobilindustrie und in der Öffentlichkeit höchstes Ansehen. Mit großem Vorsprung, 24 % der abgegebenen Stimmen, wurde die Hymermobil B-Klasse zum Sieger in der Sonderklasse für Reisemobile gewählt.
Hymer S-Klasse
Eine eindrucksvolle Produktpremiere ist die komplett neu gestaltete Hymermobil S-Klasse. Die neue Generation der Baureihe besteht aus drei Modellen. Edel und elegant wirken die serienmäßigen Metallic-Komplettlackierungen „Champagner“ und „Smaragdgrün“. Das neu konzipierte GfK-Heckteil mit Dachspoiler, Heckleuchtenträger und doppelt geschwungenen Rückleuchten ist optischer Glanzpunkt und funktionales Highlight. Im Wohnraum vermittelt das Möbeldesign Noce Bergamo hochwertige Wohnatmosphäre. Küche, Wohn- und Schlafbereich bieten praktische Detaillösungen: Schubladen mit Zentralverriegelung, Drei- Flammen-Kocher mit Frontbedienung und weitere innovative Einrichtungen; das exklusiv designte Bad hat eine separate Dusche, ein WC mit haushaltsüblichem Standard und kann durch eine massive Waschraumtür vom Wohnraum getrennt werden.
HYMER Caravans
Eriba-Feeling
Der Eriba-Feeling kombiniert die Attribute eines klassischen Hubdach-Wagens mit modernen Wohnanforderungen und ist damit im Markt sehr gut angekommen. Neu im Programm ist der Eriba-Feeling 440 mit Querbett im Bug und Gegensitzgruppe hinten links. Alle Modelle bieten sportliches Design, hochwertigen PUALAufbau und fahrtechnisch beste Nachlaufeigenschaften.
Eriba-Touring
Die Kult-Caravan-Baureihe aus dem Hause HYMER heißt Eriba-Touring. Sie überzeugt seit fast 50 Jahren durch das bewährte AERO-System mit unverwüstlicher Stahlrohrrahmenkonstruktion. Der Klassiker bleibt mit 15 Modellen und 20 Varianten in der neuen Saison nahezu unverändert.
Eriba-Living
„Preis-werter“ Familiencaravan ist der bewährte Eriba-Living. Zehn Modelle werden mit patentierter PUAL-Technologie und serienmäßig weißem Bug und Heck in Glattblech sowie silberfarbenen Seitenwänden in Strukturblech angeboten. Neu ist der Grundriss des Eriba-Living 440 mit Querbett im Bug und Gegensitzgruppe im Heck hinten links. Das Möbeldekor Ligurische Erle ergibt in Kombination mit dem Fußboden in Stäbchenparkett-Design sowie passenden Polsterstoffen ein harmonisches Gesamtbild.
Eriba-Nova
Der Eriba-Nova hat bei HYMER einen regelrechten Caravan-Boom ausgelöst. Europaweit haben zahlreiche Designpreise das Konzept des eleganten und funktional durchdachten Caravans honoriert. Auf dieser Welle des Erfolges bleiben die 16 Modelle nahezu unverändert. Neu sind die Grundrisse Nova 480, 560 und 580. Für alle Modelle wurden im Außenbereich die Wasserund Stromeinspeismodule überarbeitet. Ansprechend ist die neue Aufbautür mit funktionaler Innenverkleidung. Sie ist optional mit Fenster lieferbar. Beim Innendekor wird das Möbeldesign Lugano Birnbaum durch ein pastellfarben schimmerndes Tisch- und Thekendekor ergänzt.
Eriba-Nova S
Der Erfolg des Eriba-Nova war Motivation zu einer weiteren Steigerung. So entwickelten die HYMER-Ingenieure einen absoluten Komfort- Caravan, den Eriba-Nova S. Die erste Generation des Nova S präsentiert vier Modelle, die in punkto Ausstattung stark an die Reisemobile der Hymer S-Klasse angelehnt sind. Die Serienlackierung besteht aus weißem Dach, Bug und Heck mit silberfarbenen Seitenwänden. Als Sonderedition sind die Modelle auch in der Komplettlackierung „cristall-silber“ lieferbar. Innen garantieren – neben S-Klasse-Technik – das Dekor Noce Bergamo, Möbelgriffe aus Chrom sowie Klappen, die je nach Dessin in Lederoptik gehalten sind, eine Ausstattung vom Feinsten.
Niesmann+Bischoff GmbH, Polch
Niesmann+Bischoff feiert 25 Jahre Reisemobilbau. 1981 verließ der erste Clou die damalige Fertigung und im gleichen Jahr wurde die Niesmann-Bischoff-Clou-Produktionsgesellschaft mbH gegründet. Grundstein für eine bemerkenswerte Erfolgsgeschichte bei der Entwicklung und Produktion von Reisemobilen auf höchstem Niveau. Seit 1996 gehört die Nobelmarke zum HYMER-Konzern.
Das hochmoderne Werk in Polch ist seit 1993 in Betrieb. Zu den dort produzierten drei Baureihen ARTO, FLAIR und CLOU gesellt sich ein neues Modell mit Namen XPIRIT, das erste teilintegrierte Reisemobil aus dem Hause Niesmann+Bischoff.
Alle Niesmann+Bischoff-Reisemobile der neuen Generation zeichnen sich durch markante Gemeinsamkeiten aus, die deutlich ihre Herkunft dokumentieren. So haben alle Mobile einen Alu- Sandwich-Aufbau mit Styrofoam-Füllung, der beste Isolations- und Stabilitätswerte gewährleistet. Gemeinsam ist diesen Mobilen mit Ausnahme XPIRIT auch die groß dimensionierte Frontscheibe, die beste Aussichten ermöglicht. Sie alle – Ausnahme XPIRIT – haben einen Doppelboden, in dem die umfangreiche Bordtechnik untergebracht ist und der großzügigen Stauraum bereitstellt. Den bietet auch die Heckgarage, die jedes Fahrzeug aus Polch hat. Neu ist bei fast allen aktuellen Reisemobilen der vom Cockpit bis zum Heck auf einer Ebene durchgehende Boden, der ein großzügigeres Raumgefühl vermittelt. Generell werden bei der Ausstattung nur absolut hochwertige Materialien eingesetzt. Auch die Serienausstattung ist vorbildlich. Strapazierfähige Teppichböden, zentral verriegelte Küchenschubladen, übersichtlich beschriftete Funktionsschalter und generell separate Duschabtrennungen sind nur einige Beispiele. Um das hohe Produktniveau lückenlos sicherzustellen, wird jedes Fahrzeug mehrmals eingehend qualitätsgeprüft.
Niesmann+Bischoff XPIRIT
Der XPIRIT ist das erste teilintegrierte Reisemobil, das Niesmann+Bischoff auf den Markt bringt. Basierend auf langjähriger Erfahrung im hochwertigen Reisemobilbau spricht Niesmann+Bischoff mit diesem Fahrzeugkonzept vor allem neue und jüngere Zielgruppen an.
Ausgestattet mit einem VW-Crafter-Chassis verfügt der 3,5-Tonner über einen wirtschaftlichen 5-Zylinder-Turbo-TDI-Motor. Der Aufbau besteht aus der bewährten Alu-Sandwich-Konstruktion mit Styrofoam. Attraktiv ist die Dachkonstruktion mit großer Dachhaube und zusätzlichem Open-Air-Sun-Roof. Im Innenbereich verfügt der XPIRIT über zwei drehbare Fahrerhaussitze sowie zwei Wohnraumsitze, die auf Schienen flexibel positioniert werden können. Alle Sitze haben integrierte Sicherheitsgurte.
Die Küche besteht aus einer eleganten Individuallösung und ist professionell ausgestattet. Das Bad, mit Klappwaschbecken und Runddusche, wird durch eine hochwertige Doppelscheibentür vom Wohnraum abgetrennt. Bemerkenswert ist das Heckbett, das elektrisch bis an das Fahrzeugdach hochgefahren werden kann. Durch die große Panorama-Hecktür können so auch überdimensionale Utensilien zum Transport geladen werden. Der neue XPIRIT wird mit seinem pfiffigen Konzept dem Markt sicher neue Impulse verleihen.
Niesmann+Bischoff ARTO
Der ARTO ist von seiner Philosophie kein „kleiner FLAIR“, sondern eine Baureihe mit eigenem Konzept. Dies belegen auch die neuen Modelle. Neben lichtgrauer Außenlackierung fällt das komplett überarbeitete Außendesign, mit ausdrucksstarker Front sowie neu konzipierter Motorhaube auf. Neu sind die jeweils vier senkrecht angeordneten Scheinwerfer, das optional verfügbare statische Kurvenlicht sowie die wartungsfreien LED-Umrissleuchten. Die große Windschutzscheibe wird mit spezieller Klebetechnik bündig in den Aufbau integriert. Zusätzlichen Komfort bietet die breitere Aufbautür mit elektrischer Zuziehhilfe. Insgesamt kann der Kunde aus 15 Grundrissen wählen.
Niesmann+Bischoff FLAIR
Der FLAIR steht mit 13 Grundrissen zur Verfügung. Neben der serienmäßigen Silbermetallic- Lackierung fallen die neuen hängenden Außenspiegel in Busoptik auf. Auch beim FLAIR wird die Windschutzscheibe jetzt bündig in den Aufbau eingeklebt. Die Aufbautür ist in der Höhe stattliche elf Zentimeter sowie in der Breite drei Zentimeter größer und ermöglicht einen noch komfortableren Einstieg. Mit einer Dreifachverriegelung entspricht sie neuesten technischen (Sicherheits-)Ansprüchen. Das neue, helle Möbeldesign Bernstein-Kirsche kombiniert mit Klappen- und Schranktürgriffen aus massivem Metall vermittelt eine exklusive und angenehme Wohnatmosphäre. Hohen Unterhaltungskomfort bieten hochwertige Zwei-Wege-Lautsprecher sowie der optional verfügbare 17-Zoll-Monitor, der mittels Drehkopf unterschiedlich ausgerichtet werden kann. Neu ist das Angebot des IVECOChassis mit 3,0-Liter-Motor und 176 PS, das optional mit luftgefederter Hinterachse oder auch Automatikgetriebe lieferbar ist.
Niesmann+Bischoff CLOU
Der CLOU ist die Mutter aller in Deutschland produzierten Luxusmobile. Seit 25 Jahren wird in dieser Baureihe nur das Beste vom Besten verbaut: Echtholzfurniere, Leder oder Alcantara- Bezugsstoffe, Hängeschrankböden aus Aluminium oder Küchen- und Waschtischoberflächen aus Corian. Darüber hinaus verfügen diese Mobile auf Wunsch über haushaltsübliche Standards wie Steinboden oder Holzparkett in maritimen Stil, eingebaute Staubsaugeranlage, Spülmaschine oder Porzellantoilette. Letztendlich ist jedes CLOU-Modell ein Unikat, denn jedes Fahrzeug wird maßgeschneidert nach den Wünschen des Kunden mit innovativer Technik, individuellem Design und qualitativ besten Materialien ausgestattet.
Bürstner GmbH, Kehl
Die seit über 45 Jahren erfolgreich agierende Marke Bürstner feiert in 2006 das 30-jährige Bestehen der französischen Produktionsstätte in Wissembourg. Zu diesem Anlass offeriert Bürstner seinen Caravan-Freunden das Belcanto Geburtstagmodell in drei Grundrissvarianten mit großzügiger Ausstattung und Geburtstagspreis.
Bürstner, die Marke zum Wohlfühlen, konnte im Geschäftsjahr 2006 seine Marktposition festigen und sich über positive Entwicklungen, so zum Beispiel als Marktführer bei den Reisemobilen in Frankreich, freuen. Zur konsequenten Produktpolitik gehört die Konzentration auf bewährte Produktlinien, mit Innovationskraft auf dynamische Marktprozesse und sich ändernde Kundenwünsche einzugehen.
In dem stetigen Bestreben die Produktqualität im Sinne der Wohlfühlatmosphäre zu steigern, entwickelte Bürstner viele Lösungen, die teilweise zum Patent angemeldet wurden. Die im letzten Jahr vorgestellte Innovation “Novalife”, der schmutzabweisende Polsterstoff, erhielt zum Caravan Salon in Düsseldorf eine ganz besondere Auszeichnung, den Caravaning Design Award. Novalife unterstreicht den Qualitätsanspruch, den Bürstner an seine vielfältige Polsterstoffauswahl stellt.
Das war aber nicht die einzige Auszeichnung, über die sich Bürstner in diesem Geschäftsjahr freuen konnte. Mit dem ersten Platz in der Promobil Leserwahl „Reisemobile des Jahres 2006“ wurde der „MegaVan“ in der Klasse der teilintegrierten Reisemobile über 50.000,– EUR geadelt.
Das Bewährte zu verbessern und neue innovative Wege zu gehen, ist seit jeher Unternehmensphilosophie. Im Berichtzeitraum entwickelte Bürstner im Caravan-Segment die neue Einsteiger-Reihe Premio. Eine Produktlinie, die dem Wunsch, auch von Kleinwagen gezogen werden zu können, Rechnung trägt. Ganz besondere Aufmerksamkeit wurde dem „Duo“ bei der Premiere auf dem Caravan Salon in Düsseldorf zuteil. Das strikt auf zwei Personen ausgelegte Konzept fand besonders wegen der trendigen Schlafcouch großen Anklang.
Mit dem „Artvan“ stellt Bürstner eine außergewöhnliche Reisemobil-Studie auf der Basis der Baureihe „Delfin“ vor. Außen prägt eine spezielle Sonderlackierung das Erscheinungsbild und wartet mit einem besonderen Clou in der Heckgarage auf. Dort wurde auf intelligente Weise eine Biertischgarnitur mit Zapfanlage untergebracht. Im Interieur des „Artvan“ finden sich zahlreiche Details wie zum Beispiel der indirekt beleuchtete Fahrzeughimmel oder spezielle Dekorelemente, die das Wohlfühl-Ambiente des Fahrzeugs unterstreichen. Die Presse und mehrere Fernsehanstalten berichteten ausführlich über den „Artvan“.
In dem vergangenem Geschäftsjahr setzte Bürstner insgesamt auf seine Design- Kompetenzen und präsentierte seine Produkte vielfach in einem neuen Gewand. Die außergewöhnliche Außengestaltung mit optionalen Sonderlackierungen machen ein Bürstner- Reisemobil und einen Bürstner-Caravan zu einem individuellen und modernen Fahrzeug. Insgesamt umfasst die Produktpalette fünf Caravan- Programme und acht Reisemobil-Reihen sowie die Mobilheime.
Bürstner unterstreicht den Anspruch auf seine Marktposition unter den Top-Herstellern mit Fahrzeugen, in denen man sich einfach wohlfühlt.
Bürstner Reisemobile
Marano
(Teilintegriertes Reisemobil auf Fiat) Der 2005 eingeführte und zum Saisonwechsel 2006/2007 komplett relaunchte Marano erfreut sich großer Beliebtheit im Markt. Das Konzept, Kompaktfahrzeuge bereits in der Basisausstattung mit viel Komfort und der typischen Bürstner Wohlfühlatmosphäre anzubieten, ging auf. Obwohl der Marano im unteren Preissegment angesiedelt ist, braucht er keinen Vergleich mit Wettbewerbsprodukten zu scheuen. Ungewöhnlich für ein Reisemobil dieser Klasse ist die Möglichkeit, den Marano gegen Aufpreis mit diversen Metallic-Sonderlackierungen zu erhalten.
Solano
(Teilintegriertes Reisemobil auf Fiat) Wahrlich zu den Pionieren zählt Bürstner bei der teilintegrierten Bauweise. Das erarbeitete Knowhow spiegelt sich im Markterfolg vieler Modelle wider. Der Solano ist hierfür das beste Beispiel – er gehört zu den beliebtesten Reisemobilen der Marke Bürstner. Sein Konzept ist stimmig, die Optik attraktiv und die Grundrissangebote überzeugen.
Delfin
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault) Der Delfin gilt als echter Blickfang unter den teilintegrierten Reisemobilen. Das markante Gesicht des Renault Master Chassis sowie die Dreifarb-Lackierung harmonieren perfekt mit seinem automotiven Design. Die hochwertige und elegante Ausstattung spürt man in jeder Situation, ob es der perfekte Schlafkomfort ist, der großzügige Sanitärbereich oder die ausgezeichneten Polsterstoffe.
Delfin Performance
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault mit Multifunktionsboden) Hier wird das ausgeklügelte Konzept des Tiefrahmen-Chassis mit dem Bürstner- Multifunktionsboden kombiniert. Der isolierte Zwischenboden und die großzügigen Stauräume machen den Delfin Performance zum idealen Begleiter für wohliges Wintercamping. Diese Bauweise macht ihn zum wahren Raumwunder. Durch intelligente Raumaufteilungen und praxiserprobte Details finden hier erfahrene Camper einen idealen Begleiter.
MegaVan
(Teilintegriertes Reisemobil auf Renault) Für die hohe Innovationskraft und die Designkompetenz steht besonders der „MegaVan“. Dieser außergewöhnliche Teilintegrierte vereinigt intelligente Raumlösungen konsequent mit komfortabler Ausstattung. Raumbad, Hubbett, Travel-Lounge, Novalife-Polsterung, vier feste Schlafplätze, auf Wunsch die elektrisch ausfahrbare „Slideout-Heckgarage“ und viele weitere Details mehr verhalfen dem „MegaVan“ neben seinem attraktiven Äußeren zum 1. Platz der Promobil Leserwahl 2006 in der Klasse „teilintegrierte Reisemobile über 50.000,– EUR“.
Aviano
(Integriertes Reisemobil auf Fiat) Dass integrierte Reisemobile auch zu attraktiven Preisen lieferbar sind, beweist Bürstner mit der Baureihe Aviano. Acht Designvarianten für Polster und Raumtextilien, fünf Grundrisse, elegante Möbel und selbst die elektrische Trittstufe an der Eingangstür lassen dem preisbewussten Kunden kaum Wünsche offen.
Elegance
(Integriertes Reisemobil auf Fiat) Der Elegance ist die integrierte Luxusklasse aus dem Hause Bürstner. Die stilsichere Formensprache verleiht zeitlos moderne Eleganz. Seine luxuriöse Komfortausstattung und die sechs individuellen Grundrisse tragen den Wünschen nach höchsten Ansprüchen Rechnung. Die Liste der top-level Ausstattungsmerkmale ist lang – allein für die textile Raumausstattung stehen zehn Designwelten zur Wahl.
Levanto
(Alkoven auf Fiat) Der Levanto ist als Alkoven ein wahrer Familienfreund. Sieben Grundrissvarianten garantieren Raum und individuelle Nutzungsmöglichkeiten mit bis zu sechs bequemen Sitzund Schlafplätzen. Um im Innenraum größtmöglichen Platz zu schaffen, werden zum Beispiel alle Küchengeräte bündig eingelassen und das Alkovenbett kann bequem nach oben geklappt werden. Ein besonderer Clou ist die zusätzlich ausfahrbare Arbeitsfläche in der Küche. Auch der Levanto ist in mehreren Außenlackierungen erhältlich.
Bürstner Caravans
Duo
Der in 2006 speziell für 2 Personen entwickelte „Duo“ ist ein Caravan, der durch modernes Ambiente und sein Lifestyle-Design neue Wege geht. Klarheit und sommerfrische Farben stehen für seinen ästhetischen Anspruch. Bedingt durch seine Bauweise und eingesetzten Materialien haben selbst kleine Zugfahrzeuge leichtes Spiel mit ihm. Das lichtdurchflutete Interieur mit großem Panoramafenster besticht durch die konsequente Raumnutzung. Trotz der hochwertigen Ausstattung, wie zum Beispiel Super-Flex- Kaltschaum in der Schlafcouch, ist der „Duo" bereits im unteren Preissegment erhältlich.
Premio
Die neue „Premio“ Modellreihe ermöglicht unbeschwerten Urlaub und richtet sich durch ihren attraktiven Preis an Einsteiger in die Welt des Caravanings. Bürstner-typische Ausstattung und das wohnliche Ambiente wurden in den drei Grundrisslösungen umgesetzt. Besonderes Merkmal dieser Baureihe ist das geringe Gewicht, das man auf Reisen zu schätzen weiß.
Flipper
Unkonventionelle Formen und massive Kantenleisten, die den markanten Aufbau umschließen, prägen die Silhouette. Ein „Flipper“ ist aufgrund seines Erscheinungsbildes immer auch ein Hingucker. Die zwölf Grundrisse bieten Varianten vom kompakten bis zum geräumigen Familiencaravan. Acht Designwelten stehen ohne Aufpreis zur Auswahl.
Belcanto
Der „Belcanto“, mit der voll verkleideten Deichsel, der gewölbten Bugwand und den vertikalen Rückleuchten, steht mit seiner modernen Linienführung für die gehobene Mittelklasse bei Bürstner. Neben der klassischen weißen Ausführung ist die Caravanreihe mit zwanzig Grundrissen auch in der eleganten „Silver“- Lackierung erhältlich. Der „Belcanto“ erfüllt alle Wünsche – vom kompakten Reise-, über den geräumigen Familien- bis hin zum geräumigen Standcaravan.
Trecento
Der „Trecento“ ist ein neues Gesicht der Oberklasse und definiert den Anspruch auf Luxus völlig neu. Überraschende Details, die besonders von erfahrenen Campern geschätzt werden, runden das edle Erscheinungsbild mit seinen dynamischen Designelementen ab. Außergewöhnlich ist die Sonderlackierung Mocca mit den gekonnt aufeinander abgestimmten Beige- und Brauntönen. Den Zwei-Personen-Caravan gibt es in neun individuellen Grundrissen. Höchster Komfort spiegelt sich in der qualitativ hochwertigen Ausstattung wider und gipfelt in dem optional erhältlichen Luxuspaket.
Bürstner Mobilheime
Um der gewachsenen Nachfrage nach mehr Raum und Platz nachzukommen, erfreuen sich die Bürstner Mobilheime besonders in der Vermietung auf Campingplätzen immer größerer Beliebtheit. Sie sind auf vielen Plätzen einfach nicht mehr wegzudenken. Die im Raumangebot großzügigen Grundrisse zeichnen sich durch ihre komfortable Ausstattung aus. Mit der zusätzlichen Terrasse vergrößert sich die nutzbare Fläche um fast das Doppelte. Paare und Familien nutzen diese Form des Urlaubs gleichermaßen gerne.
LAIKA CARAVANS S.p.A., Tavarnelle (Italien)
Seit mehr als 40 Jahren produziert LAIKA im toskanischen Tavarnelle, Val di Pesa, Freizeitfahrzeuge von außergewöhnlicher Qualität. Seit dem Jahr 2000 gehören die Italiener zum HYMER-Konzern. Die Marke mit den Windhunden zählt sowohl in Italien als auch in Frankreich und Deutschland zur luxuriösen Oberklasse.
Innovation und kundenorientierter Service haben bei LAIKA ebenso Priorität wie innovative Technik und Design. Die anspruchsvolle Fahrzeugpalette besteht aus der speziell für Einsteiger konzipierten X-Serie sowie den Baureihen Ecovip, Kreos und seit neuestem aus den integrierten Modellen Rexosline.
LAIKA-Reisemobile werden auf Ford-, Fiat- oder Iveco-Chassis aufgebaut und bieten durch verstärkte Wände (bis zu 35 mm) und Böden (bis zu 55 mm) beste Isolations- und Stabilitätswerte. Die praxisorientierten Grundrisse bieten großzügige und teilweise flexibel gestaltbare Wohnlandschaften; unter anderem durch das neue klappbare Tischsystem „LAIKA Safety & Play System“ (LSPS) für die Modelle Kreos und Ecovip.
Charakteristisch für LAIKA-Reisemobile ist ein sehr automotives und aerodynamisches Styling. Runde Heckleuchten sowie die bewährte GfKDachkonstruktion unterstreichen diesen Anspruch. Weitere Produktstärken sind eine elektronische Einstiegsstufe, die sowohl von der Aufbautür als auch vom Armaturenbrett aus zu bedienen ist, sowie die optional verfügbare elektronische Alarmanlage und eine Zentralverriegelung aller Türen mittels Fernbedienung. Alle Tanks sind beheizt und somit frostsicher.
Mit 800 Millimetern Innenhöhe verfügt LAIKA über den branchenweit höchsten Alkoven, dessen Komfort durch ein 1,50 x 2,00 Meter großes Bett sowie Alkoven-Fenster und Warmluftzufuhr komplettiert wird.
Die Kücheneinrichtung genügt höchsten Ansprüchen: Die L-Küche, jeweils im mittleren Teil der Fahrzeuge, besteht je nach Modell aus drei bis vier Kochplatten, Gasbackofen, Warmhaltekammer sowie Kühlschrank mit Eisfach.
Im Schlafbereich gewährleisten die exklusiv entwickelten Komfort-Matratzen aus „Novolatex“ besten Liegekomfort. Die ständige Kontrolle aller Materialien und Produktionsprozesse garantieren bei LAIKA beste Wertarbeit.
LAIKA-X
Nach der erfolgreichen Einführung der X-Serie wird sie jetzt um zwei Modelle erweitert: Der neue Teilintegrierte X694R ist ein komfortables Zwei-Personen-Fahrzeug, der Alkoven X694 wurde hingegen speziell für junge Familien konzipiert. Beide Fahrzeuge sind auf dem neuen Ford-Fahrgestell mit Zwillingsbereifung und Heckantrieb aufgebaut und bieten im Grundriss eine Halbdinette in Fahrtrichtung sowie ein Seitensofa und drehbare Fahrersitze. Im mittleren Bereich befinden sich die Küche und im Heck Doppelbett und Bad.
LAIKA-ECOVIP
Der neue Ecovip ist modern und klassisch zugleich. Er verbindet die bewährten Attribute dieser Alkoven-Serie mit zeitgemäßen Wohnund Fahransprüchen. Basierend auf dem neuen Fiat-Chassis wurden in punkto Styling und Design beim Aufbau und Alkoven die technischen Vorgaben des Fahrgestells designerisch elegant umgesetzt. In der Küche dominiert helles Dekor, im Wohnbereich und Bad warme Farben. Die Fahrzeuge der neuen ECOVIP-Serie sind zwischen 6,70 und 7,20 Meter lang und verfügen alle über ABS, Fahrerairbag, Alarmanlage mit Tür- und Raumüberwachung sowie Zentralverriegelung.
LAIKA-KREOS
Neben den vier Alkoven-Modellen werden die drei Teilintegrierten aus der letzten Saison um den Kreos 3018 erweitert. Der sehr innovative Grundriss bietet auf 7,20 Meter Länge eine vordere Halbdinette und ein Seitensofa. Das Doppelbett im Heck lässt sich in ein Sofa verwandeln, sodass eine großzügige Wohnlandschaft entsteht.
LAIKA-REXOSLINE
Königlich soll der Kunde sich in der vollkommen neuen Vollintegrierten-Serie von LAIKA fühlen. Aufgebaut auf dem neuen Fiat mit AL-KOTiefrahmenchassis oder dem IVECO-Fahrgestell geht sie mit sieben verschiedenen Modellen, alle mit Heckgarage, an den Start. Außen wurden die Charakteristika der ECOVIP-Integrierten übernommen, aufgewertet durch automotive Beleuchtungselemente und farbige Akzente im Frontbereich. Innen sind die Luxusgefährte an aktuelle Yacht-Designs mit dunklem Holzdekor und hellen Polsterstoffen angelehnt. Griffe aus Edelstahl, Oberschränke aus Aluminium sowie Marmoreffekt bei den Badarmaturen runden das edle Erscheinungsbild ab.
Mitarbeiter
Der Druck auf den deutschen Arbeitsmarkt war wie im Vorjahr unvermindert groß. Viele Unternehmen sahen sich – aufgrund des allgemeinen Kostendrucks und des Zwangs, mittels Rationalisierung wettbewerbsfähig zu bleiben – gezwungen, Personal abzubauen. Andere Unternehmen verlagerten ihre Fertigungsstätten ins Ausland, um dort vermeintlich wirtschaftlicher produzieren zu können. Auch das hatte einen nicht unerheblichen Personalabbau zur Folge.
Auch wenn die Unternehmen der Caravaningindustrie dem gleichen Wettbewerbsdruck unterliegen wie die Firmen anderer Branchen in Deutschland, so zeigt dieser Industriezweig ein wirklich vorbildliches Verhalten. Die Hauptstandorte bleiben zumeist in Deutschland.
Dies gilt auch für die europäischen Standorte in Frankreich; viele unserer Zulieferer haben allerdings mittlerweile Fertigungsstätten in Osteuropa. Außerdem steigt der Anteil an Zulieferteilen (z. B. Elektrolampen), der aus Asien kommt, weiter. Allerdings schützen auch die hohen Transportkosten für das fertige Fahrzeug unsere Standorte vor einer Verlagerung Richtung Osten.
So wurden trotz notwendiger Rationalisierungsmaßnahmen zumindest die bestehenden Arbeitsplätze erhalten. Besonders engagiert zeigen sich hier der HYMER-Konzern respektive die zu ihm gehörenden Einzelunternehmen. Letztendlich waren im HYMER-Konzern durchschnittlich 2.901 Mitarbeiter beschäftigt; 23 Personen mehr als im Vorjahr.
Die Entwicklung in den einzelnen Gesellschaften sah wie folgt aus:
Bei der HYMER AG in Bad Waldsee inklusive der dort ansässigen Verkaufsniederlassung waren im Durchschnitt mit 1.061 (Vj. 1.038) Mitarbeitern mehr Menschen als im Vorjahr beschäftigt. Der Personalbestand in der Betriebsstätte Polch blieb im Jahresvergleich stabil bei durchschnittlich 190 Mitarbeitern.
Im HYMER-Konzern waren durchschnittlich 2.901 (Vj. 2.878) Mitarbeiter tätig. Davon entfielen auf:
Die Mitarbeiterzahlen blieben also im Großen und Ganzen konstant. Besonders erwähnenswert ist die Mitarbeiterzahl der HYMER AG am Standort Bad Waldsee zum Stichtag 31.08.2006. Zu diesem Zeitpunkt weist sie im Verhältnis zum Vorjahr eine Steigerung von 5,2 Prozent aus.
Insgesamt belief sich der Personalaufwand im HYMER-Konzern für das Geschäftsjahr 2005/06 auf 120,5 Mio. Euro. Das entspricht 15,4 Prozent der Gesamtleistung des Unternehmens. Der Aufwand pro Mitarbeiter im HYMER-Konzern betrug damit durchschnittlich 41,5 T€.
Das vorbildliche Arbeitgeberverhalten von HYMER spiegelt sich auch in der Betriebszugehörigkeit der Mitarbeiter wider. So stieg die Betriebszugehörigkeit der HYMERMitarbeiter (Standorte Bad Waldsee und Polch) auf durchschnittlich 11,1 Jahre (Vj. 10,3). Das Durchschnittsalter lag bei 39,8 Jahren (Vj. 39,1). Wie in den Vorjahren belegen diese Zahlen die hohe Mitarbeiterbindung sowie die starke Identifikation mit dem Unternehmen. Dies dokumentieren auch die folgenden Jubiläen: 46 Mitarbeiter feierten im Berichtsjahr ihr 10-jähriges und 13 Mitarbeiter ihr 25-jähriges Betriebsjubiläum.
Auch die Ausbildung hat bei HYMER einen hohen Stellenwert. Konzernweit standen im Berichtsjahr durchschnittlich 79 Jugendliche und junge Erwachsene in einem Ausbildungsverhältnis; davon 57 (Vj. 63) bei der HYMER AG inklusive der Betriebsstätte Polch und 22 (Vj. 25) im Bürstner Teilkonzern.
Um auch im Ausbildungsbereich ein zeitgemäßes Angebot bereitstellen zu können, hat HYMER die Palette der Ausbildungsberufe erneut erweitert. Im gewerblichen Bereich wurden am Standort Bad Waldsee die ersten Kfz-Mechatroniker zur Ausbildung eingestellt. Dabei handelt es sich um ein relativ neues Berufsbild, das den „alten“ Kfz- Mechaniker abgelöst hat und in der Kombination von Kfz-Mechanik und Kfz-Elektrik/Elektronik sowohl im Servicebereich/Reparaturwerkstatt als auch in der Produktion sein Einsatzgebiet findet. Im technischen Bereich kam der Ausbildungsberuf des Technischen Zeichners neu hinzu. Hier wurden bereits die ersten Azubis für den Ausbildungsbeginn 2007 ausgewählt.
Bei Bürstner werden im Werk Wissembourg seit vielen Jahren Schreiner ausgebildet.
Erstmalig bot HYMER auch ein Trainee-Programm für Hochschulabsolventen an, mit dem Ziel, insbesondere im technischen Bereich den Führungsnachwuchs zu fördern.
Im Berichtsjahr haben bei der HYMER AG, inklusive der Betriebsstätte Polch, 17 Auszubildende ihre Ausbildung erfolgreich abgeschlossen. Nach dem erfolgreichen Abschluss wurden zwölf von ihnen in ein in der Regel befristetes Arbeitsverhältnis übernommen.
Auch der Einsatz von Zeitarbeitern hat sich sowohl bei der HYMER AG wie auch im Bürstner Teilkonzern zu einem unverzichtbaren Bestandteil in der Personalplanung entwickelt.
Im Werk Bad Waldsee waren im Berichtsjahr im Jahresdurchschnitt mehr als 100 Zeitarbeitnehmer beschäftigt. Der Schwerpunkt lag dabei im gewerblichen Bereich, auch in der Technik und im kaufmännischen Bereich waren Zeitarbeitnehmer im Einsatz.
Bei Bürstner werden Zeitarbeitnehmer insbesondere in der Möbelfertigung in Wissembourg eingesetzt, um flexibel die Kapazitäten im Frühjahr erhöhen und im Herbst wieder reduzieren zu können.
Die Vorgehensweise, bei entsprechend guter Auslastung Zeitarbeiter nach circa zwölf Monaten in befristete Arbeitsverhältnisse zu übernehmen, hat sich bei der HYMER AG in 67 Übernahmen positiv niedergeschlagen. Einerseits wissen die Zeitarbeiter um ihre guten Übernahmechancen und stehen daher auch gerne für längere Einsätze als Zeitarbeiter zur Verfügung. Andererseits können die Führungskräfte sehr sichere Einstellungsentscheidungen treffen, da sie die Mitarbeiter schon aus der vorangegangenen Zusammenarbeit kennen und entsprechend beurteilen können.
Die mit Beginn des Berichtsjahres am Standort Bad Waldsee erweiterten Flexibilisierungs- Betriebsvereinbarungen haben sich absolut bewährt. Während es für die Angestellten und die gewerblichen Mitarbeiter in der Produktion um Verbesserungen bereits bestehender Vereinbarungen ging, wurde für die gewerblichen Mitarbeiter außerhalb der Produktion (Betriebswerkstatt, Lager, Reparaturwerkstatt, Teileservice, Versuch) erstmals im größeren Stil eine Flexibilisierungs-Betriebsvereinbarung abgeschlossen. Neben dem Hauptzweck des flexibleren Mitarbeitereinsatzes konnten außerdem die Anzahl der Überstunden im Berichtsjahr sowohl im kaufmännisch/technischen wie auch im gewerblichen Bereich jeweils deutlich um ca. 30 Prozent reduziert werden.
In allen Werken des Bürstner Teilkonzerns haben sich Arbeitszeitmodelle bestens bewährt. Nur so ist man in der Lage, den saisonalen Anforderungen in unserer Branche ausreichend Rechnung zu tragen.
Letztendlich belegen die Zahlen und Fakten für den Berichtszeitraum, dass HYMER mit bodenständiger Verantwortung und unter Einsatz zeitgemäßer Arbeitszeitmodelle zu den vorbildlichen Arbeitgebern in Deutschland gehört.
Investitionen
Der HYMER-Konzern respektive seine Einzelfirmen gehören zu den erfolgreichsten Unter– nehmen in der Caravaningbranche. Dies liegt – jeweils individuell – an der erfolgreichen Modell– politik sowie an kundenorientierten Marketingmaßnahmen. Entscheidenden Anteil an diesem Erfolg haben aber auch die kurz-, mittel- sowie langfristig geplanten und umgesetzten Investitionen.
Im Geschäftsjahr 2005/06 betrug das Investitionsvolumen des gesamten Konzerns 40,3 Mio. Euro (Vj. 28,1 Mio. Euro). Davon entfielen Investitionen in Höhe von 7,0 Mio. Euro (Vj. 2,6 Mio. Euro) auf den Bereich Entwicklung. Ein Großteil des Investitionsvolumens schlägt bei der HYMER AG, nicht zuletzt aufgrund des Baus einer neuen Montagehalle, zu Buche. Darüber hinaus dominieren bei allen Unternehmen die Investitionen für neue Werkzeuge. Durch die Einführung der komplett neuen Fiat- und Mercedes-Chassis sowie auf Grund der Modellpflege bei den Ford- und Renault-Chassis wurden nahezu sämtliche Aufbauten aller Marken neu konzipiert.
HYMER AG, Bad Waldsee
Im Geschäftsjahr 2005/06 beliefen sich die Investitionen der HYMER AG auf insgesamt 23,0 Mio. Euro. Im Vergleich zum Vorjahr eine Steigerung um 11,3 Mio. Euro.
Annähernd diesen Betrag repräsentieren die Kosten für den Bau der neuen 24.000 m² großen Montagehalle und die Anschaffung von Gelände zur Schaffung von Mitarbeiterparkplätzen.
Für technische Anlagen wurden circa 3,0 Mio. Euro investiert. In diesem Bereich ging es im Rahmen der Erweiterung der Schäumerei vorrangig um drei neue Oberkolbenpressen zur Herstellung von Polyurethan-geschäumten Sandwichelementen. Die neuen Pressen können Elemente flexibel mit unterschiedlichen Maßen und individueller Materialstärke produzieren. Erste wirkungsvolle Konsequenz ist die weiter verbesserte Isolation der Seitenwände, die um fünf Millimeter auf 35 Millimeter verstärkt wurden.
Die Anschaffung der CNC-Fräsmaschine MAKA bedeutete einen deutlichen Fortschritt beim Beschnitt von Glasfaserkunststoffteilen. Mit der MAKA werden beispielsweise Gaskästen, Tankund Stauraumwannen nicht nur präziser, sondern auch wesentlich schneller gefräst – ohne die bisher übliche, aufwändige Handarbeit.
Knapp 3 Mio. Euro investierte HYMER in neue Werkzeuge. Diese wurden mehrheitlich benötigt, da die neuen Chassis von Fiat und Mercedes mit ihren neuen Maßen und technischen Voraussetzungen komplett neu konzipierte Aufbauten erforderten.
Der HYMER-Konzern investierte in eine neue, konzernweit einzuführende ERP-Software (Enterprise Resource Planning). Diese Software umfasst alle zur Auftragsabwicklung erforderlichen Prozesse in jedem Unternehmen. Im abgelaufenen Geschäftsjahr wurden für alle Prozesse die Feinpflichtenhefte zwischen allen Marken unter „best practice“ Gesichtspunkten definiert und die Anpassungsprogrammierung begonnen. Der bisher von HYMER zu tragende und zu aktivierende Anteil beläuft sich auf circa 1,2 Mio. Euro.
Bei dem Gemeinschaftsunternehmen CAPRON GmbH (HYMER-Anteil 50%) fielen im Berichtsjahr insgesamt 5,6 Mio. Euro an Investitionen an. Investiert wurde der Kaufpreis für das Grundstück und die darauf stehenden Gebäude sowie erste Maschinen- und Betriebsausstattungen. 50% der Investitionssumme beziehungsweise 2,8 Mio. Euro sind der HYMER AG zuzurechnen.
Niesmann+Bischoff GmbH, Polch
Insgesamt verdoppelten sich die Sachinvestitionen bei Niesmann+Bischoff im Geschäftsjahr auf circa 2,0 Mio. Euro.
Der größte Teil dieser Summe ging in die Produktentwicklung und diente zur Beschaffung von Werkzeugen und Formen für die beiden Baureihen ARTO und FLAIR. Investiert wurde auch in den Bau einer Lackierzone am Produktionsband dieser beiden Baureihen sowie in einen computergesteuerten Kleberechen, der die Sandwich-Plattenfertigung verbessert.
Die Aufwendungen für die neue ERP-Konzern- Software schlugen bei Niesmann+Bischoff mit circa 110.000 Euro zu Buche.
LAIKA CARAVANS S.p.A., Tavarnelle (Italien)
Die Investitionen bei der italienischen Tochter LAIKA beliefen sich im vergangenen Geschäftsjahr auf 1,1 Mio. Euro. Damit sanken sie im Vergleich zum Vorjahr um 4,3 Mio. Euro.
Das LAIKA-Management steht seit einiger Zeit mit den ortsansässigen Behörden in Verhandlung, um ein neues Werk zu errichten. In Ponte Rotto in St. Casciano soll auf einem 155.000 m² großen Areal eine der modernsten Produktionsstätten für Reisemobile in Europa entstehen.
So beschränkten sich die aktuellen Investitionen überwiegend auf die Anschaffung neuer Werkzeuge.
Bürstner GmbH, Kehl
Die Gesamtsumme der im Berichtszeitraum an den verschiedenen Bürstner-Standorten getätigten Investitionen summiert sich auf 10,3 (Vorjahr: 8,4) Mio. Euro.
Im Werk Wissembourg in Frankreich wurden zum Stichtag 31.08.06 insgesamt 4,5 (Vorjahr: 3,9) Mio. Euro investiert. Große Teile dieses Betrags gingen in die weitere Erhöhung des Automatisierungsgrads beim Leistenzuschnitt und in eine Reihe von Ersatzinvestitionen für den vorhandenen Maschinenpark, um die notwendige Wettbewerbsfähigkeit zu stärken.
Am Standort Kehl – hier werden vornehmlich Reisemobile produziert – floss ein Großteil der Ausgaben in die Herstellung beziehungsweise Anschaffung neuer Werkzeuge.
Chronik des Jahres
September 2005
Der HYMER-Konzern fährt auch im Geschäftsjahr 2005/06 auf der Überholspur. Davon konnten sich beim 44. Caravan Salon vom 27. August bis 4. September in Düsseldorf insgesamt 164.000 Besucher überzeugen.
In Halle 17 präsentierte HYMER rund 90 neue Reisemobile und Caravans auf knapp 7.000 Quadratmetern Ausstellungsfläche. Ein echter Verkaufsschlager war die Produktpremiere Hymer Van, ein komplett ausgestattetes Zwei- Personen-Mobil auf einem Ford-Chassis.
In Halle 10 zeigte Bürstner auf 3.400 Quadratmetern knapp über 50 neue Caravans und Reisemobile. Highlights waren bei den Caravans der Flipper und bei den Reisemobilen der MegaVan.
In Halle 11 war Niesmann+Bischoff auf 1.600 Quadratmetern mit 21 Reisemobilen beheimatet. Absolutes Highlight war der ClouLiner 990SG mit Smart-Garage sowie als Blickfang das Sondermodell Arto 64E im Safari-Look.
LAIKA stellte in Halle 15 auf knapp 1.000 Quadratmetern unter anderem die neue X-Serie vor. Insgesamt wurden 14 Reisemobile von LAIKA ausgestellt.
HYMER stützt den Arbeitsmarkt: Zum 1. September 2005 wurden 22 neue Auszubildende eingestellt. Somit stieg die Zahl der Auszubildenden und Praktikanten im Ausbildungsjahr 2005/06 auf 53. Auch die anderen Konzernunternehmen setzten positive Signale: So wurden bei Bürstner 21 und bei Niesmann+Bischoff 19 Ausbildungsstellen besetzt.
Niesmann+Bischoff führt erstmalig ein Fahrsicherheitstraining durch. 27 Arto-, Flairund Clou-Modelle respektive ihre Eigner nehmen teil. Organisiert wurde die Veranstaltung auf dem Nürburgring in Kooperation mit der Fachzeitschrift Reisemobil International und dem ADAC.
Härtetest mit Vorbildfunktion: Auf dem Werksgelände in Polch gibt es eine neue Teststrecke und eine Beregnungshalle, die jedes Niesmann+Bischoff-Reisemobil durchlaufen muss, bevor der Kunde es in Empfang nehmen kann. Dabei geht es für die Fahrzeuge über eine Marterstrecke mit unterschiedlich simulierten Fahrbahnbelägen, die die Sicherheit von Fahrwerk und Aufbau prüfen. Anschließend prasseln aus 60 steuerbaren Düsen Wassermassen bis zu 20 Minuten auf die Fahrzeuge ein, um deren Dichtigkeit zu garantieren.
Oktober 2005
Die CAPRON GmbH, ein Gemeinschaftsunternehmen der HYMER AG und der Dethleffs GmbH & Co. KG, kauft ein Landmaschinenwerk mit circa 20 Hektar großem Gelände in Neustadt bei Dresden. Ende November 2006 soll dort mit der Produktion von preiswerten Reisemobilen und Caravans speziell für den Einsteigermarkt begonnen werden.
Das japanische Managementkonzept Kaizen wird auch in der Verwaltung der HYMER AG eingeführt. Das Konzept, das in anderen Unternehmensbereichen bereits seit Januar 2005 angewendet wird, soll durch intensive Weiterbildung der Mitarbeiter und die kontinuierliche Optimierung von Arbeitsabläufen zur stetigen Verbesserung der Produkt-, Prozess- und Servicequalität führen.
November 2005
Niesmann+Bischoff veranstaltet „Tag der offenen Tür“. Mehr als 600 Reisemobile gruppierten sich um das Werksgelände in Polch. Neben ausführlichen Werksbesichtigungen konnten sich die Besucher an Infoständen auch über Produkte und Serviceleistungen der wichtigsten Lieferanten und Partner der Niesmann+Bischoff GmbH informieren. Ein Schnäppchenmarkt, die Präsentation der neuen Modellgeneration und ein attraktives Rahmenprogramm im Festzelt rundeten die gelungene Veranstaltung ab.
Dezember 2005
Eine eindrucksvolle Maßnahme der HYMER AG zur Standortsicherung und ein entscheidender Schritt in die Zukunft ist am 13. Dezember 2005 der erste Spatenstich für die neue 24.000 Quadratmeter große Montagehalle in Bad Waldsee. Die Investition von circa 16 Millionen Euro wurde nur möglich, nachdem Betriebsrat und Belegschaft ein gemeinsames Bekenntnis zum heimischen Standort abgaben und sich bereit zeigten, durch Zugeständnisse Wettbewerbsnachteile gegenüber anderen Standorten auszugleichen. Mit dem Neubau wird die Produktionsfläche von HYMER in Bad Waldsee fast verdoppelt. Außerdem werden etwa 150 neue Arbeitsplätze geschaffen. Die Installation des ersten Montagebandes ist voraussichtlich Anfang 2007 abgeschlossen.
Englands führende Fachzeitschrift MMM (Motorcaravan and Motorhome Monthly) wählt HYMER zum besten Reisemobil-Hersteller Europas. Grundlage dieser Auszeichnung ist zum einen das umfassende Produktangebot und die Qualität der Produkte und zum anderen die Innovationskraft und das kundenorientierte Marketing des Unternehmens.
Die HYMER-Produktpremiere 2005, der Hymer Van, wird mit dem iF product design award 2006 ausgezeichnet. Das Reisemobil überzeugt die Jury in der Kategorie „Transportation“ in den Bereichen Gestaltungsqualität, Innovationsgrad, Umweltverträglichkeit und Sicherheit.
Alle fünf Jahre veranstaltet Hymer ein großes Firmenfest für seine Mitarbeiter und sagt Danke für Engagement, Fleiß und Verlässlichkeit der Belegschaft. In diesem Jahr wurde am 2. Dezember im Graf-Zeppelin-Haus in Friedrichshafen gefeiert. 1.500 Mitarbeiter und ihre Partner folgten der Einladung, genossen ein attraktives Bühnenprogramm.
Januar 2006
Die Hymermobil B-Klasse, das europaweit erfolgreichste Reisemobil, feiert ihren 25. Geburtstag. Zum Jubiläum präsentiert HYMER Anfang 2006 anlässlich der Frühjahrsmesse CMT in Stuttgart das Hymermobil Legend 25, eine auf 250 Exemplare limitierte Jubiläumsversion auf Basis der Hymermobil-Modelle B 524 und B 654.
HYMER bietet seinen Kunden einen in der Branche einmaligen Service: Mehr als 85 Kataloge von Reisemobilen und Caravans bis zurück ins Modelljahr 1989 sind über www.hymer.com für den Kunden abrufbar. Die dort aufgeführten Informationen sind nützlich, wenn beispielsweise Zustand und Wert eines Gebrauchtfahrzeugs ermittelt werden sollen.
Zum 25-jährigen Firmenjubiläum präsentiert Niesmann+Bischoff 25 Flair-Jubiläumsmodelle. Sie fahren auf dem starken Iveco 60 C17 und verfügen über eine unglaubliche Ausstattungsqualität zum absoluten Jubiläumspreis.
Februar 2006
Am 22. Februar 2006 wählt die HYMERBelegschaft neue Arbeitnehmervertreter für den Aufsichtsrat.
Hymer-rent sponsert die XX. Olympischen Winterspiele in Turin mit einem Hymermobil B 614 und einem B 644. Die beiden Fahrzeuge begleiteten die Olympische Flamme mehrere tausend Kilometer quer durch Italien bis zum Austragungsort Turin.
Das Online-Buchungsmenü www.hymer-rent.de der unternehmenseigenen Vermietorganisation Hymer-rent wurde komplett überarbeitet und ist nunmehr noch schneller, übersichtlicher und einfacher zu bedienen.
Der MegaVan von Bürstner erringt bei der Leserwahl des Fachmagazins „promobil“ den Titel „Reisemobil des Jahres“ in der Kategorie „teilintegrierte Mobile bis 50.000 Euro“.
Zum 19. Mal in Folge wird die Hymermobil BKlasse in der Kategorie „Integrierte bis 100.000 Euro“ zum Reisemobil des Jahres gewählt. Durchgeführt wird die Wahl von den Fachmagazinen „promobil“ und „Caravaning“. 26,9 Prozent der Leser gaben ihre Stimme Europas erfolgreichstem Reisemobil.
Gleich hinter der B-Klasse erreichte der Niesmann+Bischoff Flair in dieser Kategorie den zweiten Platz. Der ClouLiner 675/775 kam im Segment „Integrierte über 100.000 Euro“ auf Platz vier und der ClouLiner 980/990 auf Rang acht. Diesen Platz erreichte auch der ClouTrend bei den Alkoven über 50.000 Euro.
Den ersten Platz in der Kategorie der „Leichtund Kompakt-Caravans“ belegt die Caravan- Premiere von HYMER, der Eriba-Feeling.
LAIKA erreichte mit der Baureihe KREOS in der Kategorie „importierte“ Alkoven über 50.000 Euro den ersten Platz. Bei den Alkoven unter 50.000 Euro reichte es für den LAIKA Ecovip zum dritten Platz. Untermauert wurde der Unternehmenserfolg durch weitere zwei zweite Plätze und einen dritten Platz.
März 2006
Bürstner präsentiert in Kooperation mit seinen Handelspartnern das alljährliche Frühjahrsfestival. Dort werden den Kunden der Marano und der MegaVan vorgestellt. Knapp 50 deutsche Händler beteiligen sich und nutzen die Unterstützung durch Bürstner mit Postern, Bannern, Anzeigen und Give-aways.
Als Basis für die neue Montagehalle am HYMERStandort Bad Waldsee wurden 12.500 Tonnen Bodenplatten-Beton verbaut. Die komplett neue Fertigungshalle wird mit neuester Technik die Kapazität steigern und neue Arbeitsplätze schaffen.
HYMER vermeldet eine bemerkenswerte Stei– gerung seiner Caravan-Neuzulassungen um 42,7 Prozent. Diese Zahl bezieht sich auf den Zeitraum von September 2005 bis einschließlich Februar 2006 und bedeutet die höchste Steigerung unter allen in Deutschland registrierten Caravan-Herstellern. Der gesamte Caravan- Markt verzeichnete im gleichen Zeitraum insgesamt nur einen Zuwachs von etwa 2,6 Prozent.
Beim 51. red dot Produkt-Design-Wettbewerb wird der Eriba-Feeling mit dem red dot design award ausgezeichnet. Die Jury würdigt besonders die kompakten und handlichen Maße des Caravans, die leicht verständliche Bedienbarkeit aller Elemente sowie das attraktive Außen- und Innendesign.
Der ClouLiner 990SG von Niesmann+Bischoff erhält den red dot design award 2006 für seine herausragende optische und funktionale Qualität.
April 2006
LAIKA wird im Rahmen einer promobil- Leserumfrage zur beliebtesten Importmarke in Deutschland gewählt.
Auf Basis eines Hymer Van präsentierte HYMER in Zusammenarbeit mit zwölf Partnern ein einzigartiges Reisemobil mit einer spektakulären Design- und Technikausstattung: den Tuning Van by Hymer. Neben einem spektakulären Flammen- Airbrush-Außendesign und einer außergewöhnlich hochwertigen Innenausstattung wurde als Highlight ein bombastisches Multimedia-Paketinstalliert, das Bild- und Sound-Qualität in Kino und Konzertsaalformat präsentiert. Außerdem ist ein Sicherheitssystem installiert, das permanent Kontakt zu einem Alarmcenter hält und die jeweils aktuelle Position meldet.
Ins dritte Jahr geht die Marketingkooperation zwischen Bürstner und den Peterstaler Mineralquellen. Der Getränkelieferant nutzt einen speziell gebrandeten Bürstner-Alkoven auf Iveco kombiniert mit einem attraktiven Präsentationsanhänger für seine Promotiontouren von April bis Oktober. Parallel werden im gleichen Zeitraum mittels Gewinnspiel drei Bürstner-Mobile kontinuierlich Gewinnern für jeweils 14 Tage „Frischeferien“ bereitgestellt.
Mai 2006
Die HYMER-Betriebsratswahl zeigt mit einer Wahlbeteiligung von 83,6 Prozent, wie wichtig Zusammensetzung und Funktionsfähigkeit des Betriebsrats für die Belegschaft sind. Zur Wahl standen zwei Listen – Liste 1 (WIR) und Liste 2 (Vertrauen und Gerechtigkeit). Insgesamt wurden 15 Betriebsräte gewählt.
HYMER unterstützt das italienische Mountainbike- Nationalteam in der Saison 2006 mit einem in den Teamfarben gebrandeten Hymermobil B 614. Die erfolgreiche Zusammenarbeit geht damit bereits ins zweite Jahr.
In Kempten veranstaltet Bürstner in Kooperation mit der Fachzeitschrift Reisemobil International und dem ADAC sein alljährliches Fahrsicherheitstraining. 25 Fahrzeuge und entsprechend viele Teilnehmer sorgten wieder für eine ausgebuchte Veranstaltung.
Juni 2006
Niesmann+Bischoff stellt auf der Händlertagung im Sportschloss Velen im Münsterland die neu gestalteten Arto- und Flair-Reisemobile vor. Darüber hinaus wird das neue Familiengesicht (Bugbereich der Reisemobile) für alle Baureihen vom Arto über den Flair bis zum Clou präsentiert.
Mittlerweile im fünften Jahr nacheinander nutzt das Zweite Deutsche Fernsehen (ZDF) HYMERReisemobile für die Berichterstattung von der Tour de France. Sechs Hymermobil B-Klasse- Fahrzeuge sowie ein Hymer EXSIS dienen jeweils zwei ZDF-Redakteuren drei Wochen lang als Arbeits-, Wohn- und Schlafstätte.
Acht HYMER-Auszubildende beteiligten sich in Ravensburg am bundesweiten Berufswettkampf des Deutschen Handels- und Industrieangestellten- Verbandes (DHV) für kaufmännische Berufe. Gleich zwei von ihnen wurden im Juni für ihre überdurchschnittlichen Leistungen ausgezeichnet. HYMER ist damit das einzige Unternehmen, das zwei Preisträger stellt.
LAIKA präsentiert auf seiner Händlertagung in Florenz vom 18. – 20. Juni die komplett überarbeitete Baureihe Ecovip sowie die Premiere der Rexosline.
Am 24. Juni fand der HYMER-Fußball-Cup 2006 bei Niesmann+Bischoff in Polch statt. Insgesamt nahmen aus der HYMER-/CMC-Gruppe elf Mannschaften teil. Sieger wurde das Team von LMC vor Bürstner (Wissembourg) und dem Team von Niesmann+Bischoff. Vor den beiden HYMERTeams, die die Plätze 5 und 10 belegten, stand LAIKA auf Platz 4.
Bürstner präsentiert auf seiner Händlertagung im Congress-Centrum Pforzheim unter anderem das komplett überarbeitete Reisemobilprogramm auf Fiat-Basis. Im Caravanbereich war neben Premio und Duo das Sondermodell Belcanto anlässlich des 30-jährigen Jubiläums der Produktionsstätte in Wissembourg ein Highlight.
Juli 2006
Mit einer großen Marketingaktion spricht LAIKA in Italien neue Kunden an: So erscheinen das LAIKA-Logo sowie das Foto eines Reisemobils auf den Waschmittelpackungen der Marke Sole. Mit diesen Produkten deckt der Hersteller Reckitt- Benckiser 85 Prozent aller italienischen Supermärkte ab. Im Rahmen dieser Aktion wird ein Reisemobil an denjenigen verlost, der nachweislich drei Sole-Produkte gekauft hat. Begleitet wird das Gewinnspiel von einem Werbespot, der vier Wochen lang auf allen führenden TVSendern gesendet wurde.
Auf der HYMER-Händlertagung vom 3. bis 5. Juli wird auf dem Eurospeedway Lausitz zwischen Cottbus und Dresden die Modellgeneration 2007 vorgestellt. Für die neuen Fahrzeuge lieferten Fiat und Mercedes komplett neu gestaltete, Ford und Renault teilweise überarbeitete Chassis (Face-Lift). Als Produktpremieren wurden die neue Hymer S-Klasse sowie der Eriba-Nova S, der erste S-Klasse-Caravan aus dem Hause HYMER, präsentiert.
Das jährliche Betriebsfest mit mehr als 600 Mitarbeitern wird dieses Jahr in der nahezu fertiggestellten neuen HYMER-Montagehalle gefeiert. Mit dem Sommerfest weihen die Mitarbeiter am 21. Juli 2006 „ihre“ Montagehalle bereits vor der offiziellen Fertigstellung ein.
Der exklusiv von Bürstner in seinen Freizeitfahrzeugen eingesetzte Polsterstoff Novalife wird aufgrund seiner schmutzabweisenden und fleckunempfindlichen (Faser-)Struktur mit dem Caravaning Design Award 2006 ausgezeichnet.
August 2006
Die Burstner S.A. feiert in Wissembourg das 30- jährige Firmenjubiläum. Circa 1.000 Mitarbeiter begleiteten das runde Jubiläum vor Ort. Die bekannte französische Chansonette Chantal Eden, selbst mit einem Bürstner I-Modell unterwegs, und ein attraktives Bühnenprogramm sorgten für beste Jubiläumsstimmung.
Der ClouLiner 990SG von Niesmann+Bischoff erhält den caravaning design award 2006 für seine gestalterischen Maßstäbe in der Premiumklasse. Laut Jury besticht der neue ClouLiner auf einer Länge von mehr als zehn Metern durch Eleganz und harmonische Linienführung sowie durch die Verbindung von hohem technischem Niveau mit dem höchstmöglichen Maß an individueller Gestaltungsfreiheit.
HYMER feiert auf dem Caravan Salon die Weltpremiere des Hymer EXSIS-i 522. Mit diesem praxisorientiert neu konzipierten Fahrzeug bedient HYMER die verstärkte Nachfrage der Kunden nach einem sehr kompakten, integrierten Reisemobil.
Durch umfassende Restrukturierungsmaßnahmen werden bei HYMER (Arbeits-)Kräfte und Know-how sinnvoll gebündelt. Die unterschiedlichen Fachleute des Unternehmens sollen neu organisiert dort zum Einsatz kommen, wo ihre Leistungskraft noch effizienter wirkt. Die neuen Strukturen treten in der Technik/Produktion und dem Vertrieb/Marketing/Werbung zum 1. September in Kraft.
Entsprechenserklärung 2005/2006
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Erläuterung zum Einzelabschluss der HYMER AG
Verkürzte Wiedergabe des Abschlusses und des Lageberichts der HYMER Aktiengesellschaft nach den Vorschriften des Handelsgesetzbuches (HGB).
Die HYMER AG mit ihren Marken Eriba, Hymer und Niesmann+Bischoff hat im abgelaufenen Geschäftsjahr wiederum den Umsatz gesteigert, von 355,1 Mio. Euro auf 364,6 Mio. Euro. Die Steigerung ist jedoch ausschließlich auf die positive Absatzentwicklung der Marken Eriba und Hymer zurückzuführen.
Vom Gesamtumsatz des abgelaufenen Geschäftsjahres entfallen 147,9 Mio. Euro auf den Inlandsverkauf. Im Vergleich zum Vorjahr war dies ein Rückgang um 3,3 Mio. Euro oder 2,2 %. Der Export stieg um 12,8 Mio. Euro oder 6,3 % auf 216,7 Mio. Euro.
Der Caravanbereich hatte am Gesamtumsatz einen Anteil von 56,6 Mio. Euro, der damit um 2,9 Prozentpunkte auf 15,5 % gestiegen ist. Die Reisemobile steuerten einen Anteil in Höhe von 290,9 Mio. Euro und die sonstigen Umsätze in Höhe von 17,2 Mio. Euro bei. Insgesamt basiert dieses Umsatzvolumen auf einem Absatz von 4.976 (Vj. 4.094) Caravans und 6.610 (Vj. 6.463) Reisemobilen.
Wenn wir bei dieser insgesamt bemerkenswerten Absatzsteigerung um 1.029 Fahrzeuge, resultierend aus 147 Reisemobilen und 882 Caravans, dennoch mit der Geschäftsentwicklung nicht zufrieden sind, liegen die Ursachen hierfür an extrem schwierigen Rahmenbedingungen durch den nahezu zeitgleichen Modellwechsel bei allen relevanten Chassislieferanten, auf die wir nur begrenzt Einfluss haben. Die sonstigen Umsätze sanken infolge eines Rückgangs um 4,1 Mio. Euro oder 19,2 % auf 17,2 Mio. Euro.
Das Ergebnis der gewöhnlichen Geschäftstätigkeit hat sich um 3,0 Mio. Euro oder 12,3 % auf 21,4 Mio. Euro (Vj. 24,4 Mio. Euro) reduziert. Signifikant ist hierbei die Erhöhung des Materialaufwands, die sich zum einen aus einer Veränderung im Produktmix ergibt und zum anderen auch auf Materialpreissteigerungen zurückzuführen ist, die unterjährig nicht an den Handel weitergegeben werden konnten. Weitere ergebnisbeeinflussende Faktoren waren die Abschreibungen in Höhe von 6,4 Mio. Euro (Vj. 5,7 Mio. Euro) aufgrund gestiegener Investitionstätigkeiten und die sonstigen betrieblichen Aufwendungen mit einem Gesamtbetrag von 26,5 Mio. Euro (Vj. 24,3 Mio. Euro).
Diesem Aufwandsposten muss jedoch die Position "sonstige betriebliche Erträge" gegenübergestellt werden. Saldiert ergibt sich damit ein Aufwand von 21,4 Mio. Euro (Vj. 20,0 Mio. Euro). Die Steigerung gegenüber dem Vorjahr ist unter anderem auf höhere Vertriebs- und Werbeaufwendungen zurückzuführen.
Die Bilanzsumme der HYMER AG hat sich gegenüber dem Vorjahr um 26,0 Mio. Euro oder 11,9 % erhöht.
Die Veränderung im Anlagevermögen ergibt sich im Wesentlichen durch die Fertigstellung der neuen Werkhalle in Bad Waldsee.
Die Erhöhung der Vorräte ist bedingt durch eine deutlich gestiegene Anzahl von Reisemobilen, die aufgrund verspätet eingegangener Zulieferteile nicht ausgeliefert werden konnten. Das übrige Umlaufvermögen enthält im Wesentlichen Steuerforderungen gegenüber ausländischen Finanzämtern, Steuerforderungen gegen das inländische Finanzamt, Erstattungsansprüche gegen das Arbeitsamt aufgrund von Altersteilzeitverträgen, gegen Versicherungen aus Hagel– schaden, Bonusforderungen von Fahrzeugherstellern sowie debitorische Kreditoren.
Das Eigenkapital wuchs um 9,2 Mio. Euro oder 9,0 %, was zu einer Eigenkapitalquote von 45,7 % (Vj. 46,9 %) führt.
Die Passivseite wird des Weiteren von den Bilanzpositionen "Rückstellungen" und "Verbindlichkeiten" geprägt. Die Veränderung der Verbindlichkeiten ergibt sich hauptsächlich durch die langfristige Finanzierung der neuen Produktionshalle bei Kreditinstituten.
Vorschlag zur Gewinnverwendung
Der Jahresabschluss zum 31. August 2006 sowie der Lagebericht 2005/06 wurden von uns nach den gesetzlichen Vorschriften erstellt. Der Jahresabschluss zum 31. August 2006 weist einen Bilanzgewinn von € 7.226.806,42 aus. Im Einvernehmen mit dem Aufsichtsrat schlägt der Vorstand der Hauptversammlung vor, den Bilanzgewinn wie folgt zu verwenden:
Bad Waldsee, 17. November 2006
