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Ein Ski-Trip (fast) ohne Schnee – Österreich im HYMER Free 540

Vorfreude ist ja bekanntlich die schönste Freude. Und so konnte es Sportfotograf Chris Gollhofer kaum erwarten, endlich seine Ski-Ausrüstung in den HYMER Free 540 zu laden, seine Kumpels einzusammeln und mit ihnen zwei Wochen von Piste zu Piste zu jagen. Als es endlich soweit war, jagten sie allerdings eher dem ausbleibenden Schnee hinterher...

Chris Gollhofer
Autor

Österreich
Reiseziel

HYMER Free 540
Modell

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Der bange Blick auf den Wetterbericht

Je näher der Abreisetag rückt, desto banger und exzessiver wird der Wetterbericht verfolgt. In der Wetter-App, im Fernsehen und sogar in der Zeitung. Mehrmals täglich werden alle zur Verfügung stehenden Quellen gecheckt. Immer in der Hoffnung, dass sie doch ein kleines Schneesymbol übersehen haben. Aber Frau Holle scheint ihre Weihnachtsferien tatsächlich verlängert zu haben. Trotzdem entscheidet sich die Clique wie geplant aufzubrechen und ihr Glück zu versuchen.

Die Qual der Wahl

Slowenien oder Österreich? Schon bevor ihr Trip überhaupt losgeht, müssen Chris und seine Freunde die ersten Grundsatzentscheidungen treffen: Sollen sie Neues wagen oder auf Altbewährtes setzen? Sie entscheiden sich für die scheinbar sichere Variante. In Tirol – so denken sie jedenfalls – gibt es eine Vielzahl an Skigebieten auf sehr engem Raum. Da kann nichts schiefgehen.

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Erster Stopp: „Weißes Dachl“

Und so fahren sie am ersten Tag in die Axamer Lizum. Der Ort gilt als wahres Skiparadies. Nur 19 km von Innsbruck entfernt erstreckt sich die hochalpine Winterlandschaft mit 10 Seilbahnen, Liftanlagen und rund 40 km präparierter Pisten. Das Beste aber: Sein Spitzname „Weißes Dachl“ ist quasi eine Garantie für Schnee.

Tatsächlich werden die Jungs auch von weißen Wiesen empfangen – von freeride-tauglichen Bedingungen kann allerdings keine Rede sein. Der Schnee ist deutlich zu alt, zu abgesetzt und zu verfahren. Doch so ein kleiner Rückschlag soll der Laune keinen Abbruch tun. Im Gegenteil: Im Campervan herrschte eine regelrechte Aufbruchsstimmung. Schließlich gibt es in der Gegend um Innsbruck genügend Skigebiete. Also, nächster Halt – Kühtai!

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Im Campervan müssen dann erst einmal die Köpfe und die Ski-Apps zusammengesteckt werden, um gemeinsam einen Plan B zu erarbeiten. Einen dritten Fehlschlag will sich die Crew auf keinen Fall leisten. Die fast schon logische Konsequenz: ein Ortswechsel muss her. Und nachdem sie einige Berichte durchgearbeitet haben, entscheiden sie sich kurzerhand für die Dolomiten. Das heißt: rauf auf den Brenner und ab auf die Seiser Alm!

 

Endlich Tiefschnee in Sicht

Die Seiser Alm ist ein wunderschönes und vor allem weitläufiges Skigebiet. Die Pisten sind gut präpariert und es gibt viele interessante, befahrbare Terrains abseits der Pisten. Das ist für Chris & Co. fast noch wichtiger. Und tatsächlich: In den schattigeren Hängen bekommen sie den ersten Tiefschnee unter die Bretter. 

 
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Es schneit in Innsbruck

Der nächste Morgen beginnt zur Abwechslung mit richtig guten News. Schon beim Frühstück erreichte die Crew die Meldung, dass es später am Tag in der Innsbrucker Gegend schneien soll. Endlich scheint das Schicksal auf ihrer Seite zu sein! Und so wird das Müsli hastig heruntergeschlungen und das Gröbste zusammengepackt, so dass es nach einem erneuten Tag am Berg direkt weiter bzw. zurückgehen konnte.

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Dem Schnee auf der Spur 

Das Kühtai verspricht den Vorteil, dass die Hänge sowohl nach Norden als auch nach Süden ausgerichtet sind. Dadurch befindet sich eine Seite permanent im Schatten, so dass der Schnee länger frisch bleibt. So zumindest die Hoffnung. Und besonders an den Nordhängen ist auch noch relativ lockerer Pulverschnee zu finden. Allerdings wurden offenbar schon unzählige andere Freerider auf diese Ausweichmöglichkeit aufmerksam, da die Hänge komplett verspurt sind. Also zurück mit den Brettern in die Ladefläche.

 

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Grund genug, direkt eine Nacht an den Aufenthalt dranzuhängen und sich für die Übernachtung im 4 Sterne Campingplatz „Camping Seiser Alm“ einzumieten. Eine willkommene Abwechslung zu den letzten Tagen, in denen der HYMER Free 540 abends einfach auf freier Fläche geparkt worden war. In dieser exklusiven Umgebung wird der Abend dann vor allem für gemeinsame Aktivitäten im Campervan genutzt: kochen, anstoßen und quatschen.

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Nachdem sie sich ausgepowert haben, erreichen die Kumpels gegen 18:00 Uhr das Stubai Tal, das sie tatsächlich mit den ersten Flocken begrüßt. Der Plan geht auf! Kurz vor der Talstation schlagen sie ihr Nachtlager in einer kleinen Parkbucht auf und schlafen voller Hoffnung ein. 

Als am nächsten Morgen um 06:45 Uhr der Wecker klingelt und der Blick nach draußen offenbart, dass es die komplette Nacht geschneit hat, gibt es kein Halten mehr. Ohne Frühstück, dafür mit jeder Menge Vorfreude, geht es auf die Piste. Und auch wenn die Jungs nicht die ersten auf dem Berg sind, so gibt es noch ausreichend Hänge mit über 30 cm frischem und unverspurtem Tiefschnee.

 
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Wir haben alle festgestellt, dass man für einen erfolgreichen Trip weder weit wegfahren muss, noch die besten Bedingungen braucht.
Chris Gollhofer

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Sportfotograf & Freerider

Alles eine Frage des Timings

Das Wetter hat sich den optimalen Tag für einen Umschlag ausgesucht – zumindest, wenn man nicht an die Schulferien gebunden ist. Denn während sich die meisten Urlauber am 6. Januar auf den Heimweg machen, müssen sich Chris und seine Freunde den frischen Pulverschnee nur mit einer Hand voll anderer Freerider teilen. Eine wahre Entschädigung für die schneefreien Tage zu Beginn des Trips.

Nach fast 8 Stunden auf den Brettern ist dann aber auch für die Extrem-Snowboarder Schluss. Angekommen im HYMER stellen sie sich die alles entscheidende Frage: „Hätte es noch besser werden können?“ 

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Die letzte Etappe

Für den Abschluss der Tour hat sich die Truppe ein paar entspannte Tage im Tannheimer Tal vorgenommen. Wann immer es Frau Holle gut mit ihnen meint, nutzen sie die Gelegenheit für ein kleines Abenteuer im Tiefschnee. Und wenn nicht? Dann nutzen sie ihren Campervan, um das Tal zu erkunden, gemeinsam abzuhängen und das wunderschöne Bergpanorama zu genießen.  

Und so fällt es Chris am Ende auch überhaupt nicht schwer, ein positives Resümee über einen Trip zu ziehen, der alles andere als vom Schnee-Glück gesegnet war: „Wir haben alle festgestellt, dass man für einen erfolgreichen Trip weder weit wegfahren muss, noch die besten Bedingungen braucht. Die wichtigsten Zutaten sind ein paar gleichgesinnte Kumpels, eine gemeinsame Idee und ein verlässliches Gefährt.“ Schöner kann man Camping kaum zusammenfassen!

 
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„Hier jedenfalls nicht!“ beschließen sie gemeinsam und machen sich auf, ihr Glück am nächsten Morgen auf den berühmten Freeride Routen der Innsbrucker Nordkette zu versuchen. Doch obwohl der Tag vielversprechend startet – Bluebird und noch reichlich Freiflächen auf dem Parkplatz – folgt die Ernüchterung auf dem Fuß. Oder besser gesagt: auf dem Gipfel. Am Vortag mussten einige Freerider vor Ort gewesen sein, die den ganzen Tiefschnee für sich beanspruchten. 

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Wussten Sie…

…, dass keinesfalls die Eskimos die meisten Wörter für Schnee kennen, sondern die Schotten? Forscher der Universität Glasgow haben herausgefunden, dass es in der schottischen Sprache insgesamt 421 Wörter für die weiße Pracht gibt. Das Beste aber: Ganz gleich, wie Sie den Schnee am liebsten beschreiben, der HYMER Free 540 bringt Sie ganz komfortabel in jedes Skigebiet der Erde.

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