Seit fünf Jahren reisen Elisa und Ron im Winter nach Norwegen. Je besser sie das Land kennenlernen, desto mehr entdecken sie: abgelegene Landschaftsrouten, stille Täler, einsame Fjorde und Orte, die im Winter eine besondere Ruhe ausstrahlen. Dieses Jahr begleitet sie zum ersten Mal ihr Hund Fino – und die beiden testen erneut zwei wintertaugliche Modelle: den komfortorientierten Hymer B‑MC T und den kompakten, fahraktiven Hymer ML‑T Xperience.
Die Reise beginnt wie immer in Bad Waldsee. Nach einer gründlichen Einweisung packen sie alles Nötige für das Wintercamping ein: warme Kleidung, Schneeketten, Spikes, Schaufel und Feuerstelle. Schon die erste Nacht in Dänemark schenkt ihnen ein zartes Nordlicht – ein erster Hinweis, dass ihnen die Natur erneut wohlgesonnen ist.
Die ersten zwei Wochen sind nass – sehr nass. Doch Elisa und Ron lassen sich nicht abhalten: Sie erklimmen den Preikestolen, wandern zur Trollpikken und genießen die majestätischen Wasserfälle, die durch den starken Regen besonders kraftvoll wirken.
Gleichzeitig beobachten sie die Straßenlage. Mildere Temperaturen bedeuten, dass viele Hochgebirgsrouten noch geöffnet sind. Als sie auf vegvesen.no sehen, dass sowohl die Gaularfjelletsvegen als auch die Trollstigen befahrbar sind, nutzen sie die Gelegenheit sofort.
Die Gaularfjelletsvegen übertrifft ihre Erwartungen: menschenleere Straßen, klare Sichtfenster im Regen und alpine Ausblicke. Der Hymer ML‑T Xperience bewährt sich besonders hier – sein Heckantrieb sorgt für sicheres Handling auf nasser und später verschneiter Fahrbahn. Der Hymer B‑MC T punktet mit Komfort: die gute Isolierung hält den Innenraum warm, während draußen Regen und Schnee vorbeiziehen.
Ein weiteres Detail, das im Alltag schnell an Bedeutung gewinnt, ist die neue Dusche an Bord. Klare Linien, ein für Wohnmobilverhältnisse überraschend großzügiger Raum und angenehme Materialien sorgen für ein modernes, leichtes Raumgefühl.
Gefertigt aus recyclingfähigem Mono Polypropylen, bringt das Konzept zudem weniger Gewicht mit sich, was sich auf längeren Strecken positiv bemerkbar machen kann. Trotz Leichtbau wirkt die Dusche stabil und hochwertig.
Nach langen Tagen im norwegischen Winter wird sie schnell zu einem kleinen Rückzugsort – warm, kräftig und genau das, was man nach Stunden draußen braucht.
Lernen Sie jetzt den Hymer ML-T oder den Hymer B-MC T kennen und beginnen Sie noch heute Ihr eigenes Abenteuer.
Am nächsten Tag folgt das große Doppel: Trollstigen und Atlantikstraße.
Die Trollstigen – für viele die spektakulärste Straße Norwegens – zeigt sich dramatisch: Nebel wechselt sich mit kurzen Sonnenmomenten ab, Wasserfälle schießen neben der Fahrbahn in die Tiefe, und die Serpentinen sind nahezu leer. Ron würde die Strecke am liebsten mehrfach fahren, doch das Tageslicht ist knapp.
Die Atlantikstraße schenkt ihnen das typische „James‑Bond‑Gefühl“: geschwungene Brücken, raue See, Seeadler über den Inseln. Ein würdiges Highlight des ersten Reiseteils.
Weiter nördlich sinken die Temperaturen endlich unter null. Auf der Höhe des Børgefjell Nationalparks fallen die ersten dicken Schneeflocken. Elisa und Ron bleiben mehrere Tage auf einem Wanderparkplatz und erkunden die ursprüngliche Region.
Sie wandern über verschneite Holzplanken, fotografieren die Weite und spüren, wie gut ihnen die Bewegung tut. Fino ist voller Energie, was zu deutlich längeren Wanderungen führt als in den Vorjahren.
Technisch haben die Fahrzeuge einiges zu bieten:
Bei zweistelligen Minusgraden bleibt der Innenraum zuverlässig warm – ein echtes Qualitätsmerkmal.
Gegen 3:30 Uhr schlägt die Aurora‑App Alarm: KP‑Wert über 6.
Elisa und Ron ziehen Schneeklamotten über und treten hinaus in eine der spektakulärsten Nächte ihres Lebens. Der Himmel explodiert in Rot, Pink, Grün und Lila – stundenlang. Und das, obwohl sie sich noch nicht einmal nördlich des Polarkreises befinden. Ein unvergessliches Erlebnis.
Draußen Schnee und Stille, drinnen Wärme und Geborgenheit, genau das macht das Reisen mit dem Reisemobil so besonders.
Nach Tagen in der Wildnis wirkt Bodø fast trubelig. Sie besuchen eine stimmungsvolle Sauna am Hafen: zwei kleine Saunen, offener Umkleidebereich, Lagerfeuer im Schnee. Das Meer ist eisig, aber die Norweger springen mit einer Gelassenheit hinein, die Elisa und Ron staunen lässt.
Nur 15 Minuten außerhalb der Stadt beobachten sie später erneut Nordlichter – diesmal zart, dann plötzlich intensiv, direkt über ihnen. Ein weiterer magischer Moment.
Da Fino auf Fähren nicht an Deck dürfte, entscheiden sich die beiden für den Landweg. Die Strecke ist länger, aber wunderschön: verschneite Ebenen, einsame Seen, ruhige Nationalparks. Der Weg wird selbst zum Erlebnis – und bleibt dank der wintertauglichen Hymer‑Modelle komfortabel und sicher.
Sortland ist die erste Station. Tief verschneite Birkenwälder, Eiskristalle auf den Wegen und sportliche Einheimische prägen die Szene. Auch nach fünf Jahren entdecken Elisa und Ron immer wieder neue Wanderwege, die sie begeistern.
Fino genießt es, durch den Schnee zu springen – und die beiden lieben die Rückkehr in ihre warmen Hymer‑Fahrzeuge nach langen Touren.
Bei Anita’s Seafood essen sie traditionell Fishburger – inzwischen ein fester Bestandteil ihrer Lofoten-Routine.