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Deutschlandreise – Ein Abenteuer mit Maskenpflicht

Das haben wir so bisher noch nicht gehört: Eine 5-köpfige Familie, die nie zuvor auf einem Campingplatz gewesen ist, leiht sich ein 14 Meter langes Gespann und fährt 18 Tage lang quer durch die Republik. Wir wollten von Lene und Philipp wissen, wie es war.

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Markus Liebig
Autor

Quer durch Süd-Deutschland
Reiseziel

HYMER Sydney + ERIBA Nova 555
Modell

Die Kombination aus Camper Van und einem großen Wohnwagen zu steuern ist nicht ohne. Wieso habt ihr nicht mit etwas Kleinerem angefangen?

Lene: Ursprünglich wollten wir uns ein Wohnmobil mieten. Aufgrund der Kurzfristigkeit und mit drei Kindern war es aber schwierig, ein Modell mit fünf Sitzplätzen zu finden. Mit dieser Kombination hatten wir nun viel Platz für alle im Van und zusätzlich einen großen Wohnraum im Gepäck.

Und die Fahrzeuge sind heil geblieben?

(Philipp lacht) Ja klar. Auf meinem 3er-Führerschein steht doch, dass ich so etwas fahren kann. Aber Spaß beiseite: Das heißt ja natürlich noch nichts. Es fordert schon einiges an Konzentration und viel mehr Aufmerksamkeit als Autofahren– z. B. in einem Baustellenabschnitt auf der Autobahn. Man muss es sich vor allem zutrauen. Aber die Fahrzeuge machen es einem überraschend leicht.

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Wie meinst Du das?

Zum einen ist der Sydney mit seinen 120 PS eine starke Zugmaschine, die den Wohnwagen mühelos überall hingezogen hat, wo wir ihn haben wollten. Selbst an einem recht schrägen, feuchten Wiesenplatz war es kein Problem, den Wohnwagen am Hang zu rangieren. Und da dieser nur gut 30 cm breiter ist als der Van, ist die Sicht nach hinten über die großen Außenspiegel nahezu uneingeschränkt. Manchmal habe ich sogar vergessen, dass ich einen Anhänger ziehe.

 

Ihr habt noch nie zuvor einen Camping-Urlaub gemacht. Wieso jetzt?

Lene: Eigentlich wollten wir auf die Kanaren fliegen. Da die Welt aber nunmal Kopf steht und wir kein großes Risiko eingehen wollten, haben wir eine Alternative im eigenen Land gesucht. Und da wir uns hier nicht an einen Ort binden wollten, wurde es eben eine Deutschlandreise.

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    Einfach mal anhalten

    und frische Blumen pflücken. Besonders die Spontanität macht diese Art zu Reisen aus.
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    Starker Antrieb

    Der HYMER Sydney ist ein wahres Kraftpaket, das den Wohnwagen problemlos zieht.
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    Viel Platz für die Kids

    Ein eigener Tisch und das Etagenbett im Wohnwagen waren das perfekte Kinderzimmer auf Reisen.
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    Nicht nachlässig werden

    Auch wenn die Handgriffe irgendwann sitzen: Nicht vergessen, vor Fahrtbeginn alles gut zu sichern.
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    Erfinderisch bleiben

    Camping-Urlaub bedeutet auch immer, sich auf die Gegebenheiten vor Ort anzupassen.
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    Einfach mal durchatmen

    Besonders schön, wenn die Sonne am Morgen durch das Dachfenster scheint.

Wo seid ihr gewesen?

Gestartet sind wir in Frankfurt. Durch den Schwarzwald zum Titisee, Friedrichshafen am Bodensee, Garmisch-Partenkirchen, Brombachsee im Franken, Saalfeld in Thüringen, hoch zum Edersee, Heider Bergsee, Koblenz und zurück. Gut 2.500 km waren das in etwa. Uns war wichtig, dass wir den Kindern auch immer etwas Interessantes bieten. Baden im See, Eselreiten, Sommerrodelbahn. Auf der Zugspitze konnten wir sogar mitten im Sommer Schlitten fahren.

 

Das sind ungewöhnlich viele Ortswechsel für eine Reise mit Wohnwagen! Ist es nicht stressig, diesen immer wieder auf- und abzubauen.

Philipp: Nein. Die ersten zweimal hat das natürlich etwas länger gedauert. Aber es geht jedes Mal schneller und macht auch Spaß, wenn alle gemeinsam anpacken. Ob beim Ankommen oder beim Aufbruch zur nächsten Etappe. Die Handgriffe sitzen immer routinierter.

Lene: Sehr schön war auch, dass beim Ankommen sofort Stellplatznachbarn ungefragt auf uns zukamen, um beim Zurechtrücken des Wohnwagens anzupacken. Jeder hilft gerne, weil alle die Herausforderung kennen. Vor allem auf den etwas engeren Campingplätzen.

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Wart ihr aufgrund des Corona-Virus auf eurer Reise sehr eingeschränkt?

Lene: Nein, das war ok. So haben wir überall dort eine Maske getragen, wo es angebracht war: Bei der Anmeldung und in den Sanitärbereichen am Campingplatz, in der Gondel zur Zugspitze, in Warteschlangen und beim Einkaufen – also nicht anders, als sonst.

Philipp: Zwei Campingplätze hatten ihre Duschhäuser verschlossen gehalten. Aber da hat dann eben mal die Außendusche am Sydney hergehalten – oder der Badesee.

Für die Kinder war es wichtig, dass sie so viele Sachen mitnehmen konnten. Spielzeuge, Kuscheltiere und Inliner fanden problemlos Platz.
Philipp S.

Philipp S.

Camping-Neuling

Schnelle Fragen, schnelle Antworten:
eure 3 Highlights an den Fahrzeugen?

Das Aufstelldach auf dem Camper Van, enorm viele Stauräume, das leichte Handling.

 

Hat euch etwas gefehlt?

Nicht wirklich. Lediglich der Frischwassertank hätte für uns etwas größer sein können. Besonders in diesen Zeiten müssen die Hände oft gewaschen werden.
 

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War es besser als auf den Kanaren?

Philipp: Anders! Deutschland hat sehr viel zu bieten – zum Beispiel tolle Badeseen. Und wir hatten definitiv eine intensivere und schönere Zeit mit den Kindern als wir sie in einer Hotelanlage verbracht hätten.

 

Würdet ihr das wiederholen?

Lene: Gut möglich! Es war eine großartige Erfahrung. Bei einem nächsten Mal würden wir uns dann dem Osten und Norden Deutschlands widmen. Auch hier haben wir schon ein paar tolle Ziele im Auge – vor allem aber natürlich die Küsten.

Eure Tipps?

In der Hauptsaison unbedingt Campingplätze buchen! Nicht zu viel mitnehmen – die Hälfte reicht. Und: Große Gießkanne dabei haben, um Frischwasser zu holen.

 

Euer Fazit?

Gerade in diesen Zeiten sind Camping-Urlaub und das flexible Reisen eine wunderbare Alternative. Und: Deutschland ist ein tolles Urlaubsziel! Es gibt so viel zu sehen und zu erleben. Wer unabhängig von Ferienzeiten fahren kann, sollte sich das für die Nachsaison auf jeden Fall mal überlegen.

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Für jedes Erlebnis der passende HYMER

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Wäre das auch etwas für Sie?

Warum in die Ferne schweifen, wenn das eigene Land als Alternative zur Flugreise so viel zu bieten hat. Ob mit oder ohne Wohnwagen – Deutschland hat viel zu bieten. Begeben Sie sich auf die Reise im eigenen Zuhause.