Camping in Irland

HYMER Entdeckerland: Die grüne Insel


Camping und Irland - das passt so gut zusammen wie Irland und grüne Landschaften. Ob mit dem Wohnmobil, dem Camper oder einfach mit einem Zelt: In Irland finden Camping-Fans und vor allem Freunde herrlicher Natur und großartiger Fotomotive das ideale Reiseland. Für die Reise stehen zahlreiche Routen und Küstenstraßen zur Verfügung. Ob nun ein paar Tage oder ein paar Wochen: Es findet sich immer etwas Passendes. Das milde Klima mit etwa 8 Grad im Winter und durchschnittlich 18 Grad im Sommer sorgt dabei für einen entspannten Urlaub abseits extremer Hitze oder Kälte. Für das Camping sind das beste Voraussetzungen.

Die meisten Campingplätze in Irland machen eine Winterpause, einige sind aber auch im ganzen Jahr geöffnet. Mehr als 100 Plätze bieten eine sehr gute Auswahl. Wildes Campen in Irland ist prinzipiell nicht erlaubt - es gibt nur einige Ausnahmen: Im Wicklow National Park, im Ballycroy Nationalpark in Mayo und an verschiedenen Orten in Kerry, Tipperary, Laois und Offaly. Aber selbt an diesen Orten müssen Sie mit Einschränkungen rechnen: Es ist notwendig, sich vorher beim Förster anzumelden und eine Genehmigung einzuholen. Außerdem ist es nur mit dem Zelt erlaubt, an den genannten Orten wild zu campen. Mit dem Camper oder Wohnmobil ist also ein Campingplatz notwendig. Hier geht es zu unserer Campinglatz-Suche.

Die wichtigsten Fakten über Irland lesen Sie im Folgenden:

Fakten über Irland

Geografie und Bevölkerung

Die Insel Irland ist circa 486 km lang und 275 km breit, sie umfasst damit etwa 84.500 Quadratkilometer. Irland ist in 32 Grafschaften, die so genannten Countys, gegliedert. Zur Republik Irland gehören 26 Grafschaften, zu Nordirland 6. Die Republik Irland ist eine parlamentarische Demokratie mit einem Präsident als Staatsoberhaupt. Nordirland besitzt eine eigene regionale Regierung, gehört aber zum Vereinigten Königreich. Die Einwohnerzahl der Insel beträgt gegenwärtig etwa 6 Millionen Menschen, 4,3 Millionen Einwohner leben in der Republik Irland und 1,7 Millionen in Nordirland. Etwa ein Drittel der irischen Bevölkerung ist unter 29 Jahre alt.

Sprache

Irisch (Gälisch) und Englisch sind die beiden Amtssprachen der Republik Irland, in denen alle offiziellen Dokumente sowie Straßennamen und Verkehrszeichen verfasst sind. In den Gaeltacht-Gebieten wird bis heute noch Gälisch gesprochen, wenngleich jeder Englisch versteht. Darüber hinaus wird Irisch auch in den Schulen unterrichtet. In Nordirland ist Englisch die Landessprache. Aufgrund historischer Umsiedlung von Schotten nach Nordirland wird auch teilweise Ulster Scots gesprochen. Die Sprache ist wieder auf dem Vormarsch und findet großes Interesse bei denen, die den neuen Facetten ihrer nationalen Identität auf der Spur sind.

Klima - die beste Reisezeit für das Camping in Irland

Der Golfstrom prägt das Klima Irlands entscheidend. Seine warmen Wassermassen ziehen vor allem an der Süd- und Südwestküste der Insel vorbei. Die Lufttemperaturen liegen im Sommer zwischen 15ºC und 25ºC. Die Frühjahrs- und Herbsttemperaturen erreichen durchschnittlich 10ºC, im Winter sinken sie auf 5ºC bis 8ºC ab. Schnee gibt es sehr selten, Frost so gut wie nie.

Sanfte Regenschauer können das ganze Jahr über auftreten. Sollten sie auch einmal heftig sein, sind sie eher kurz und oft von Sonnenschein gefolgt, da die ständig wechselnden Hoch- und Tiefdruckgebiete über dem Atlantik für häufigen Wetterumschwung sorgen. Stellen Sie sich beim Kofferpacken auf diese Gegebenheiten ein.

Es empfiehlt sich Kleidung nach dem „Zwiebel-Prinzip“ in mehreren Schichten, angefangen vom leichten T-Shirt über Hemd oder Bluse und Pullover bis zu wind- und wasserfester Oberbekleidung. Trotzdem sollten Sie die Sonnencreme nicht vergessen. Zu den besten Reisemonaten für Irland zählen die Monate April bis Mitte Juni. Auch September und Oktober gehören zu den beständigsten Abschnitten des Jahres.

Flora und Fauna

Da Irlands ehemals große Wälder in früheren Epochen vor allem für den Schiffbau gerodet wurden, macht der Waldbestand derzeit noch etwa 7 Prozent der Vegetation aus. Durch staatliche Aufforstungsprogramme nimmt der Baumbestand langsam wieder zu.

Die Grafschaft Wicklow ist vergleichsweise reich bewaldet, ansonsten dominieren Weiden, Moore und Heide die Landschaft. Hier finden sich Heidekraut, Flechten und Moosarten. Im Frühjahr und Sommer blühen wild wachsende Rhododendren-, Fuchsien und Ginsterhecken, deren Blüten die grünen Hügel in ein leuchtendes Farbenmeer verwandeln. Außergewöhnlich ist die Pflanzengemeinschaft im Burren (Grafschaft Clare). Auf karbonhaltigem Kalkstein wachsen sowohl arktische und alpine als auch mediterrane und subtropische Pflanzen wie zum Beispiel seltene Orchideenarten.

Durch den warmen Golfstrom ist das Klima der Insel das ganze Jahr hindurch mild und ausgeglichen und der Regen bringt ausreichende Feuchtigkeit. Ideale Bedingungen für Pflanzen aus aller Welt, die in den Gärten und Parks prächtig gedeihen. So gehören Stechpalmen in Vorgärten zum alltäglichen Bild. Irland bildet ein wichtiges Biotop für Seevögelkolonien und Zugvögel. Die Waterford Bay ist das größte Winterquartier für grönländische Wildgänse. 75 Prozent des Weltbestandes an Weißbrustgrönlandgänsen überwintert in Irland. Rund 200 Vogelarten sind auf der Insel heimisch und von etwa 180 Arten wird sie angeflogen – ein Paradies für Vogelbeobachter. Die grüne Insel verfügt auch über eine große Artenvielfalt an Süßwasserfischen. Lachse, Braunforellen, Saiblinge, Muränen und Aale gehören zum natürlichen Bestand. Andere Arten wie Flusshechte, Rotkarpfen und Regenbogenforellen wurden eingeführt. Amphibien sind in Irland mit je einer Frosch-, Kröten- und Wassermolchart vertreten. Schlangen gibt es auf der Insel nicht, weil Heilige Patrick, der spätere Nationalheilige, sie für immer vertrieben habe, so lautet jedenfalls die Legende.

Quelle für Text und Bilder: Tourism Ireland